Der AsKI-Blog

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Cover Kulturinstitute im Horizontwandel, Foto: AsKI e.V.

2017 feierte der AsKI das 50-jährige Jubiläum seiner Gründung – Anlass für zahlreiche seiner Mitgliedsinstitute, im vorliegenden Band ihre eigene, teilweise sehr viel längere Geschichte zu resümieren, die aktuelle Position zu bestimmen und einen Ausblick in die Zukunft zu werfen.

Screenshot Ken-Adam-Archiv: Tempel und Kathedralen,  ken-adam-archiv.de

Digitalisierung geht alle an. Sie ist eine Kernaufgabe aller Einrichtungen, die sich mit dem kulturellen Erbe befassen, dieses erschließen und erforschen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen wollen.

14. März 1803, Brief an Ulrike von Kleist [Fragment],  Foto: © KleistMuseum

Am 21. November 2016 erreichte das Kleist-Museum eine Mail des Frankfurter Stadtarchivars: „Liebe Kollegen, beim ZVAB fand ich folgende – aber ziemlich teure – Kleist-Handschrift." Die Nachricht elektrisierte, eine kleine Sensation, dass bei ZVAB ein Kleistautograph angeboten wurde und „sensationell" auch der Preis: 35.000 € für einen Brief-Abschnitt, sieben Zeilen Kleist mit Unterschrift und Datumszeile

Blick in die Ausstellung, Schüler der Klassen 3 und 4 Klassen der GTS Oslebshauser Heerstraße im Atelierhaus Roter Hahn, Foto: © VG Bildkunst, Bonn 2018 / Gerhard-Marcks-Haus, Bremen

Das Gerhard-Marcks-Haus ist ein Museum in der Stadtmitte Bremens. Neben der traditionellen Museumsarbeit hat unser Team in den letzten zehn Jahren viel Erfahrung im Bereich des „outreach" gesammelt, bei dem es darum geht, Bildung - etwa durch Angebote auch außerhalb des Museums - Personen zugänglich zu machen, die bisher aus verschiedenen Gründen nicht erreicht wurden.

Tonbandmitschnitte des 1. Frankfurter Auschwitz Prozesses im Magazin des Hessischen Hauptstaatsarchivs Wiesbaden, Foto: Hessisches Landesarchiv – Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden

Vier Tage lang beriet sich das internationale Komitee im Hauptquartier der UNESCO am Place de Fontenoy in Paris. Dann gab die Generaldirektorin der Sonderorganisation der Vereinten Nationen, Irina Bokova, am 30. Oktober 2017 die Aufnahme der Verfahrensunterlagen und Tonbandmitschnitte des 1. Frankfurter Auschwitz Prozesses in das Weltdokumentenerbe der UNESCO bekannt

Das Deutsche Rundfunkarchiv ‘Standort Potsdam-Babelsberg‘, Foto: © Deutsches Rundfunkarchiv (DRA)

1952: in diesem Jahr wird Elizabeth II. Königin von Großbritannien, die BILD-Zeitung erscheint das erste Mal, das NWDR-Fernsehen nimmt seinen offiziellen Sendebetrieb auf – und die in der ARD zusammengeschlossenen Rundfunkanstalten NWDR, BR, HR, RB, SDR und SWF gründen als erste Gemeinschaftseinrichtung das Lautarchiv des deutschen Rundfunks, das heutige Deutsche Rundfunkarchiv.

Casa di Goethe: Die Bibliothek des Deutschen Künstlervereins, Foto: Martin Claßen

Seit 2012 verwahrt die Casa di Goethe den Nachlass des Deutschen Künstlervereins, der von 1845 bis zum Eintritt des Königreichs Italien in den Ersten Weltkrieg im Jahr 1915 die Interessen der deutschsprachigen Künstler in Rom vertrat.

Gordon Parks, Martin Luther King Jr., Washington, D.C., 1963, Schwarz-Weiß-Fotografie, © Courtesy of The Gordon Parks Foundation

Realistische Malerei in Amerika in der Mitte des 20. Jahrhunderts ist mit Namen wie Alice Neel, Andrew Wyeth und natürlich Edward Hopper verbunden. Ihnen folgen die Künstler der Pop Art, wie Andy Warhol und Claes Oldenburg sowie des Fotorealismus, der unter anderem von Künstlern wie Chuck Close, Robert Bechtle und Audrey Flack geprägt wird.

Taten des Lichts: Mack & Goethe, Blick in die Ausstellung, Foto: Barbara SteingießerDie Farben sind „Taten des Lichts", schrieb Goethe in seiner 1400 Seiten umfassenden Farbenlehre, die er als sein wichtigstes Werk überhaupt betrachtete. Das Zitat ist Motto der repräsentativen Sonderausstellung, die vom 4. März bis zum 27. Mai 2018 im Goethe-Museum Düsseldorf gezeigt wird.

Blick in Saal 1, Foto: Oliver Killig

Über ein Drittel der deutschen Haushalte wird nicht von Menschen allein bewohnt – durch sie streifen Katzen, toben Hunde und flitzen Meerschweinchen. Ihre Anwesenheit ist für ihre zweibeinigen Mitbewohnerinnen und Mitbewohner oft von einem nicht zu überschätzenden emotionalen Wert.

Maecenas-Ehrung 2017 v.l.n.r.: Florian Illies, Barbara Lambrecht-Schadeberg, Dr. Wolfgang Trautwein und Malte Boecker, Foto: Mani Wollner, Remagen

„Keiner für sich allein!"
(1. Thess. 5,11)

Mehr als 160 Gäste waren am 20. November 2017 der Einladung in den Kammermusiksaal des Bonner Beethoven-Hauses gefolgt, als im Rahmen eines Festaktes die 19. Maecenas-Ehrung des AsKI an Barbara Lambrecht-Schadeberg verliehen wurde.

Das Lyrik-Kabinett in München, Foto: © panobilder.de, Dieter Lukas

„Ein Haus für Gedichte, das scheint eine ebenso schöne wie bei näherer Überlegung schwer zu verwirklichende Idee zu sein." Als Martin Mosebach diese Worte sprach, hatte die Idee bereits Gestalt angenommen.

Titelbild KULTUR lebendig 1/18: Deutsches Hygiene-Museum, Dresden, Tiersilhouette zwischen zwei Ausstellungsabteilungen, Foto: David Brandt

Sein jüngstes 37. Mitglied öffnet dem AsKI wieder ein neues Fenster. Die „Stiftung Lyrik Kabinett" stellt in diesem Heft vor, wie sie sich als ein Haus der Poesie mit bedeutender Bibliothek, Editionen und Veranstaltungen in München deutsch- und fremdsprachigen Gedichten widmet. Ganz unterschiedliche Ansätze im Bereich der Ausstellungen verzeichnen die Kunsthalle Emden mit „American Dream" zum amerikanischen Realismus seit Mitte der 1950er-Jahre, das Goethe-Museum Düsseldorf mit „Taten des Lichts" über die Bedeutung der Farbe für Goethe und Heinz Mack sowie das Deutsche Hygiene-Museum, Dresden, mit „Tierisch beste Freunde".

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Die internationale Novalis-Gesellschaft, die Stiftung „Wege wagen mit Novalis" (Forschungsstätte für Frühromantik und Literaturmuseum Schloss Oberwiederstedt) und die Friedrich-Schiller-Universität Jena (Forschungsstelle Europäische Romantik) loben für das Jahr 2018 den Novalis-Preis aus.

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Die Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e.V., Wetzlar, schreibt für das Jahr 2018 zum zweiten Mal den Preis für Forschungen zur Justizgeschichte aus.

Winckelmann-Porträt nach dem Gemälde  von Angelika Kauffmann, Ende 18. Jh., Foto: Winckelmann-Gesellschaft e.V., Stendal

Die Winckelmann-Jubiläen 2017/2018
Der Begründer der Klassischen Archäologie und modernen Kunstwissenschaft Johann Joachim Winckelmann wurde am 9. Dezember 1717 in Stendal geboren und verstarb am 8. Juni 1768 in Triest. 2017 jährt sich sein 300. Geburtstag und im Jahr darauf sein 250. Todestag.

  Adam van Breen,  Schlittschuhläufer,  1611, Öl auf Holz, Foto: Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen

Jahrzehntelang blieb die Privatsammlung im Verborgenen: Nun schenkt der Bremer Kaufmann Carl Schünemann seine wertvolle Sammlung von Altmeistergemälden dem Kunstverein in Bremen. Den Kern bilden 32 Gemälde niederländischer Meister des 17. Jahrhunderts.

Lesung mit Feridun Zaimoglu, Moderation: Vanessa Greiff, Foto: Deutsches Literaturarchiv Marbach

Mit dem Projekt „500 Jahre Reformation: Luthers Bedeutung für die deutsche Kultur - Eine interdisziplinäre Spurensuche" feiert das Literaturarchiv Marbach in diesem Jahr nicht die Reformation des Glaubens, sondern vor allem die Reformation der deutschen Sprache.

Plakat Ausstellung Luthers Norden, Foto: Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf

Auch wenn Luther selbst nie im Norden weilte, entwickelten seine Ideen dort eine besondere Dynamik. Fast alle Gebiete im Norden und rings um die Ostsee schlossen sich der Reformation an.

F. K. Waechter, Das Leben, 1984, Tusche/Feder, Aquarell, farbige Kreiden, Foto: Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, Hannover

Im November diesen Jahres wäre der 1937 in Danzig geborene Zeichner, Autor und Dramatiker Friedrich Karl Waechter 80 Jahre alt geworden.

Max Regers Autograph der Phantasie und Fuge über B-A-C-H für Orgel op. 46, erworben im Mai 2017, Foto: Max-Reger-Institut – Elsa-Reger-Stiftung, Karlsruhe

„Wo anders sollte die Handschrift eine neue Heimat finden, als bei Ihnen?" lautete die rasche positive Antwort der Berthold Leibinger Stiftung, als das Max-Reger-Institut (MRI) im April 2017 um eine Unterstützung beim Erwerb von Max Regers Autograph der Phantasie und Fuge über B-A-C-H für Orgel op. 46 bat.

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