Der AsKI-Blog

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Deutsches Hygiene-Museum in Dresden, Foto: Franz Fechner, Bonn

Schon auf früheren Fachtagungen hat sich der AsKI mit Fragen der Kulturvermittlung beschäftigt, etwa mit der kulturellen Bildung an Ganztagsschulen oder dem Museum und der Kultureinrichtung als „Integrationsort".

 

Cover Kulturinstitute im Horizontwandel, Foto: AsKI e.V.

2017 feierte der AsKI das 50-jährige Jubiläum seiner Gründung – Anlass für zahlreiche seiner Mitgliedsinstitute, im vorliegenden Band ihre eigene, teilweise sehr viel längere Geschichte zu resümieren, die aktuelle Position zu bestimmen und einen Ausblick in die Zukunft zu werfen.

Screenshot Ken-Adam-Archiv: Tempel und Kathedralen,  ken-adam-archiv.de

Digitalisierung geht alle an. Sie ist eine Kernaufgabe aller Einrichtungen, die sich mit dem kulturellen Erbe befassen, dieses erschließen und erforschen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen wollen.

14. März 1803, Brief an Ulrike von Kleist [Fragment],  Foto: © KleistMuseum

Am 21. November 2016 erreichte das Kleist-Museum eine Mail des Frankfurter Stadtarchivars: „Liebe Kollegen, beim ZVAB fand ich folgende – aber ziemlich teure – Kleist-Handschrift." Die Nachricht elektrisierte, eine kleine Sensation, dass bei ZVAB ein Kleistautograph angeboten wurde und „sensationell" auch der Preis: 35.000 € für einen Brief-Abschnitt, sieben Zeilen Kleist mit Unterschrift und Datumszeile

Blick in die Ausstellung, Schüler der Klassen 3 und 4 Klassen der GTS Oslebshauser Heerstraße im Atelierhaus Roter Hahn, Foto: © VG Bildkunst, Bonn 2018 / Gerhard-Marcks-Haus, Bremen

Das Gerhard-Marcks-Haus ist ein Museum in der Stadtmitte Bremens. Neben der traditionellen Museumsarbeit hat unser Team in den letzten zehn Jahren viel Erfahrung im Bereich des „outreach" gesammelt, bei dem es darum geht, Bildung - etwa durch Angebote auch außerhalb des Museums - Personen zugänglich zu machen, die bisher aus verschiedenen Gründen nicht erreicht wurden.

Tonbandmitschnitte des 1. Frankfurter Auschwitz Prozesses im Magazin des Hessischen Hauptstaatsarchivs Wiesbaden, Foto: Hessisches Landesarchiv – Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden

Vier Tage lang beriet sich das internationale Komitee im Hauptquartier der UNESCO am Place de Fontenoy in Paris. Dann gab die Generaldirektorin der Sonderorganisation der Vereinten Nationen, Irina Bokova, am 30. Oktober 2017 die Aufnahme der Verfahrensunterlagen und Tonbandmitschnitte des 1. Frankfurter Auschwitz Prozesses in das Weltdokumentenerbe der UNESCO bekannt

Das Deutsche Rundfunkarchiv ‘Standort Potsdam-Babelsberg‘, Foto: © Deutsches Rundfunkarchiv (DRA)

1952: in diesem Jahr wird Elizabeth II. Königin von Großbritannien, die BILD-Zeitung erscheint das erste Mal, das NWDR-Fernsehen nimmt seinen offiziellen Sendebetrieb auf – und die in der ARD zusammengeschlossenen Rundfunkanstalten NWDR, BR, HR, RB, SDR und SWF gründen als erste Gemeinschaftseinrichtung das Lautarchiv des deutschen Rundfunks, das heutige Deutsche Rundfunkarchiv.

Casa di Goethe: Die Bibliothek des Deutschen Künstlervereins, Foto: Martin Claßen

Seit 2012 verwahrt die Casa di Goethe den Nachlass des Deutschen Künstlervereins, der von 1845 bis zum Eintritt des Königreichs Italien in den Ersten Weltkrieg im Jahr 1915 die Interessen der deutschsprachigen Künstler in Rom vertrat.

Gordon Parks, Martin Luther King Jr., Washington, D.C., 1963, Schwarz-Weiß-Fotografie, © Courtesy of The Gordon Parks Foundation

Realistische Malerei in Amerika in der Mitte des 20. Jahrhunderts ist mit Namen wie Alice Neel, Andrew Wyeth und natürlich Edward Hopper verbunden. Ihnen folgen die Künstler der Pop Art, wie Andy Warhol und Claes Oldenburg sowie des Fotorealismus, der unter anderem von Künstlern wie Chuck Close, Robert Bechtle und Audrey Flack geprägt wird.

Taten des Lichts: Mack & Goethe, Blick in die Ausstellung, Foto: Barbara SteingießerDie Farben sind „Taten des Lichts", schrieb Goethe in seiner 1400 Seiten umfassenden Farbenlehre, die er als sein wichtigstes Werk überhaupt betrachtete. Das Zitat ist Motto der repräsentativen Sonderausstellung, die vom 4. März bis zum 27. Mai 2018 im Goethe-Museum Düsseldorf gezeigt wird.

UMBO (vermutl.), Collage zu ‘Berlin. Sinfonie der Großstadt‘, 1927, Foto:  Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin, Fotoarchiv

Die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen präsentiert gemeinsam mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn eine große Ausstellung zum Kino der Weimarer Republik. Anlässlich des 100. Jahrestages der Gründung der Republik werden die Interferenzen zwischen Kino, Kunst und Alltagskultur, die Innovationen des Filmhandwerks, sowie das Entstehen von Filmkritik und -theorie interdisziplinär betrachtet.

Blick in Saal 1, Foto: Oliver Killig

Über ein Drittel der deutschen Haushalte wird nicht von Menschen allein bewohnt – durch sie streifen Katzen, toben Hunde und flitzen Meerschweinchen. Ihre Anwesenheit ist für ihre zweibeinigen Mitbewohnerinnen und Mitbewohner oft von einem nicht zu überschätzenden emotionalen Wert.

Maecenas-Ehrung 2017 v.l.n.r.: Florian Illies, Barbara Lambrecht-Schadeberg, Dr. Wolfgang Trautwein und Malte Boecker, Foto: Mani Wollner, Remagen

„Keiner für sich allein!"
(1. Thess. 5,11)

Mehr als 160 Gäste waren am 20. November 2017 der Einladung in den Kammermusiksaal des Bonner Beethoven-Hauses gefolgt, als im Rahmen eines Festaktes die 19. Maecenas-Ehrung des AsKI an Barbara Lambrecht-Schadeberg verliehen wurde.

Monika Schoeller mit der Ehrengabe ‘Nike‘ und der Marmorkopie des Bildniskopfes des Gaius Cilnius Maecenas, Foto: Alexander Paul Englert, Frankfurt a. M.

Die Verlegerin Monika Schoeller erhielt im Arkadensaal des Freien Deutschen Hochstifts – Frankfurter Goethe-Haus am 25. November 2018 die Maecenas-Ehrung. An die 200 Gäste waren der Einladung des AsKI gefolgt.

Das Lyrik-Kabinett in München, Foto: © panobilder.de, Dieter Lukas

„Ein Haus für Gedichte, das scheint eine ebenso schöne wie bei näherer Überlegung schwer zu verwirklichende Idee zu sein." Als Martin Mosebach diese Worte sprach, hatte die Idee bereits Gestalt angenommen.

Plakat Eröffnungsfestival 100 jahre bauhaus, Gestaltung: anschlaege.de

Das Eröffnungsfestival „100 jahre bauhaus" vom 16. bis 24. Januar in der Akademie der Künste bildet den Auftakt der bundesweiten Feierlichkeiten zum 100-jährigen Gründungsjubiläum des Bauhauses: Konzerte, Installationen, Puppen- und Sprechtheater, Tanz und Film, Workshops und Lecture Demonstrations, Spiele und Feste erwarten die Besucherinnen und Besucher.

Sitzende mit Bühnenmaske von Oskar Schlemmer im Stahlrohrsessel von Marcel Breuer, Foto:  Erich Consemüller, um 1926, Bauhaus-Archiv Berlin © Dr. Stephan Consemüller, als Collage anlässlich 100 Jahre Bauhaus 2019

Kann die Jubiläumsausstellung „original bauhaus" neue Bilder vom Bauhaus schaffen? Und wenn ja, lässt sich dies ausgerechnet mit einer Auswahl von berühmten Bauhaus-Objekten bewerkstelligen, die durch ihre Popularisierung auf bestimmte Erzählungen festgelegt sind?

Programmflyer ‘Kritischer Diskurs‘ 100 jahre bauhaus

Auf Initiative der Bauhaus Kooperation Berlin Dessau Weimar haben sich am 27. September 2018 in der Akademie der Künste am Pariser Platz Architekten, Kunst-, Kultur- und Architekturwissenschaftler, Kuratoren sowie die drei Direktoren der sammlungsführenden Bauhaus-Institutionen versammelt, um in drei Podiumsdiskussionen das Bauhaus im Spannungsfeld zwischen Ressource und historischem Gegenstand in den Blick zu nehmen, die Chancen und Ansprüche des Jubiläums zu hinterfragen und seine Zielsetzung als Schrittmacher einer nachhaltigen Entwicklung näher zu beleuchten.

Das Bauhaus-Museum bei Nacht, Foto: Klassik Stiftung Weimar

Mit einem großen Festwochenende feierte Weimar Anfang April die Eröffnung des Bauhaus-Museums.

bauhaus museum weimar, Eingangsportal mit Museumsvorplatz, Visualisierung,  bloomimages GmbH

2019, wenn alle Welt die Gründung des Staatlichen Bauhauses vor 100 Jahren feiern wird, ist der 5. April das wichtigste Datum für die Klassik Stiftung Weimar. An diesem Tag kann sie nach langen Jahren der Planung ihr neues Bauhaus-Museum am Gründungsort der heute fraglos bedeutendsten Design- und Kunstschule des 20. Jahrhunderts feierlich eröffnen.

Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751-1829), ‘Allegorie der Dichtung und Malerei‘, 1783, (Ausschnitt), Öl auf Leinwand, Foto: Museum Casa di Goethe, Rom

Der Erwerb von J.H.W. Tischbeins „Allegorie der Malerei und Dichtung" im Januar 2019 ist ein Glücksfall für die Casa di Goethe und eine kleine, kunsthistorische Sensation dazu. Dieses bislang der Forschung unbekannte Gemälde ist 1783 mit größter Wahrscheinlichkeit in den Räumen an der Via del Corso 18 entstanden, wo sich das Museum Casa di Goethe heute befindet.

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