EDITORIAL: Landesbühne

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Titelbild KULTUR lebendig 2/11: Kunsthalle Bremen, Innenansicht: Ausstellungsraum, Stefan Müller, Berlin

Nach dem sensationellen Erfolg von Schweigeminute, der Mitgefühl hervorrufenden Schilderung einer tödlich endenden Liebe zwischen einem Schüler und seiner Lehrerin, zeichnet die jüngste Erzählung von Siegfried Lenz mit dem Titel Landesbühne mit grotesken, satirischen und ironischen Mitteln ein kulturpolitisches Zeitbild auf der Ebene der Kommunen und der Länder ab.

AsKI-Gemeinschaftsprojekt 2011/12

Special Delivery. Von Künstlernachlässen und ihren Verwaltern

Special Delivery - Von Künstlernachlässen und ihren Verwaltern - Teil I

Wie kommt ein Nachlass in eine öffentliche Institution? Was hat den Nachlassverwalter bewogen, die künstlerische und oftmals sehr persönliche Hinterlassenschaft eines geliebten Menschen und Künstlers einem Archiv oder einem Museum anzuvertrauen?

Kunsthalle Bremen : Ein neuer Direktor und Edvard Munch im Herbst/Winter 2011

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Die Kunsthalle Bremen, Foto: Michael Gielen

Modernisiert und um zwei Flügelbauten erweitert, wurde die Kunsthalle Bremen im Sommer 2011 nach über zweijähriger Umbauphase wiedereröffnet. Am Eröffnungswochenende stand zunächst die Museumsarchitektur im Fokus.

AsKI e.V. : Karin und Uwe Hollweg erhalten die Maecenas-Ehrung 2011

Ehrengabe Maecenas-Ehrung, Manfred Sihle-Wissel, Bronze, ohne Titel, 2003, oto: Lubricht, Worpswede

Karin und Uwe Hollweg, Foto: privat

Für das beispielgebende kulturpolitische Engagement ihrer 1996 gegründeten Stiftung erhält das Ehepaar Karin und Uwe Hollweg die diesjährige Maecenas-Ehrung des Arbeitskreises selbständiger Kultur-Institute e.V. - AsKI.

Germanisches Nationalmuseum: Johannes Grützke – Die Retrospektive in der Reihe des Deutschen Kunstarchivs

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Johannes Grützke: Darstellung der Freiheit, 1972, Öl auf Leinwand, 170,0 x 200,0 cm, Privatbesitz, © Foto Marburg

Noch nie wurde das Werk des in Berlin lebenden Künstlers Johannes Grützke so umfassend in einer Ausstellung präsentiert wie in der Retrospektive, die vom 24. November 2011 bis 1. April 2012 im Germanischen Nationalmuseum zu sehen ist.

Städel Museum, Frankfurt Main: Beckmann & Amerika

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Max Beckmann zählt zu den bedeutenden Künstlern des 20. Jahrhunderts. Der 1884 in Leipzig geborene Maler schuf aus dem Fundus der Zeitgeschichte, der Mythologie und der eigenen Biografie ein Lebenswerk, das zu den herausragenden schöpferischen Leistungen der modernen Kunst gehört.

Deutsches Hygiene-Museum, Dresden: Auf die Plätze!

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Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Foto: Oliver Killig

Die Olympischen Spiele locken Millionen vor die Flachbildschirme, die Fußball-Weltmeisterschaft Millionen in die Fanmeilen und der Wunsch nach dem perfekten Aussehen Millionen in die Fitnesstudios. Was macht Sport mit unserer Gesellschaft? Oder anders gefragt: Was macht der Mensch aus seinem natürlichen Bedürfnis nach Bewegung?

Deutsches Literaturarchiv Marbach: Ich schreibe anders als ich rede. Kafkas Briefe an seine Schwester Ottla

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Franz Kafka mit seiner Schwester Ottla vor dem Oppelt-Haus in Prag, um 1914, Foto: DLA MarbachFranz Kafka – ein Familienmensch? Niemals! Die Vorstellung, eine eigene Familie zu gründen, erfüllte ihn mit Schrecken, bereits eine Verlobung empfand er als unerträgliche Belastung.

Kunsthalle Emden: Ein Kunstprojekt verbindet Generationen

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Die Malschule Emden kam im September 2011 mit einem künstlerischen Angebot für Menschen zwischen 14 und 93 Jahren unter die Top Ten der bundesweit beispielhaften Kunstvermittlungsprojekte.

Kunsthalle Emden, © Foto: Karlheinz Krämer

AsKI-Erfahrungsaustausch 2011 - Pflichtaufgabe Forschung: Das Museum als Ort der Erkenntnis und ihrer Vermittlung

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AsKI Erfahrungsaustausch 2011 in Marbach: von links nach rechts: Katharina Ulbrich, VolkswagenStiftung; Dr. Nicole Kämpken, Beethoven-Haus; Dr. Andrea Fadani, Eiselen-Stiftung, Foto: Franz Fechner, Bonn

Schon seit einiger Zeit beklagen viele Museumsfachleute, dass ein ständig wachsender Ausstellungsbetrieb, der sich an steigenden Einnahmen und Besucherzahlen zu orientieren hat, die anderen drei Säulen der Museumsarbeit - das Forschen, Sammeln und Bewahren - in den Hintergrund drängt.

Kleist-Museum, Frankfurt (Oder) : Ein freier denkender Mensch bleibt da nicht stehen, wo der Zufall ihn hinstößt ... " - Heinrich von Kleist im Österreichischen Theatermuseum Palais Lobkowitz

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Heinrich von Kleist, Portrait von Max Slevogt, 1911, Foto: Kleist-Museum Frankfurt (Oder)

Ein freier denkender Mensch bleibt da nicht stehen, wo der Zufall ihn hinstößt; oder wenn er bleibt, so bleibt er aus Gründen, aus Wahl des Bessern." - Als Kleist im Mai 1799 diese Worte an seine Schwester Ulrike schrieb, hatte er gerade seine Wahl getroffen, sich dem „Zufall", seiner durch Herkunft und Tradition vorbestimmten Rolle, entgegengestellt und mit der Verwirklichung seines eigenen Lebensplans begonnen:

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