INFO

Logo Museum für Sepulkralkultur

Stiftung Zentralinstitut und Museum für

Sepulkralkultur

Arbeitsgemeinschaft Friedhof und

Denkmal e.V.

Weinbergstraße 25-27
34117 Kassel
www.sepulkralmuseum.de

 

Vorsitzender des Vorstands
Matthäus Vogel
Direktor des Zentralinstituts und
Museums für Sepulkralkultur und
Geschäftsführer der Arbeitsgemein-
schaft Friedhof und Denkmal e.V.:
Prof. Dr. Reiner Sörries

 

Telefon +49 (0)561 - 91 893-0
Fax +49 (0)561 - 91 893 10
E-Mail
info@sepulkralmuseum.de

 

Presseabteilung

Jutta Lange

Telefon +49 (0)561 - 91 893 28
E-Mail
pr@sepulkralmuseum.de

 

Öffnungszeiten

Museum

Di-So 10-17 Uhr;Mi 10-20 Uhr

Bibliothek

Di-Do 10-15 Uhr; Fr 10-13 Uhr

 

Veröffentlichungen

  • Friedhof und Denkmal
  • Zeitschrift für Sepulkralkultur
  • Wissenschaftliche Reihen „Kasseler Studien zur Sepulkralkultur"
  • Kasseler Manuskripte zur Sepulkralkultur
  • Ausstellungskataloge
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Stiftung Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur, Kassel - Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V.

Miniatursarg als Totengedenken für den Walfänger Ben Huggins, 1825 Tod und Sterben, Bestatten und Erinnern, das sind die zentralen Themen, mit denen sich das in Deutschland einzigartige Museum für Sepulkralkultur beschäftigt. Es ist das jüngste Museum in Kassel und wurde 1992 eröffnet. Der Begriff „Sepulkralkultur", der sich vom lateinischen sepulcrum ableitet und „Grabkultur" bedeutet, erfährt hier eine thematische Erweiterung, insofern alle kulturellen Erscheinungen, die sich in Zusammenhang mit den „letzten Dingen" entwickelt haben, berücksichtigt werden.

 

Das Museum konzentriert sich geografisch auf den mitteleuropäischen Raum und zeitlich auf die Epoche zwischen ausgehendem Mittelalter, der beginnenden Neuzeit und der Gegenwart. Inhaltlich wird historisches Totenbrauchtum in einer Dauerausstellung mit gegenwärtigen Entwicklungen in Beziehung gesetzt, nicht zuletzt, um zu zeigen, dass in jüngster Zeit neben der „Anonymisierung" und „Tabuisierung" individuelle Gestaltung und Selbstbestimmung im Umgang mit Sterben und Tod wieder an Bedeutung gewinnen.

 

Kann die Dauerausstellung die komplexe Thematik des Totenbrauchtums und Totengedenkens in ihrer ganzen Bandbreite nur anreißen, fokussieren die zahlreichen Sonderausstellungen Detailaspekte. Hierzu zählen „Karikaturen" (1992), die „Geschichte des Sarges" (1993), „Trauerschmuck vom Barock bis zum Art Deco" (1995), der „Monumentale Totentanz" (1998), die „Geschichte des Totentransportes" (1999), „Totenmasken" (2000) aber auch „Spiele, Tod und Jenseits" (2003) und die „Geschichte des Bestatterberufes" (2006), um nur einige wenige Beispiele zu nennen.

 

Zizenhausener Totentanz,  Der Tod und der Narr, Terrakotta,  Anton Sohn (1769-1841) Das Zentralinstitut für Sepulkralkultur betreibt Grundlagenforschung durch wissenschaftliche Untersuchungen zu historischen Friedhöfen, Grabzeichen, ereignis- und personenbezogenen Denkmälern und Bestattungsbrauchtum ebenso wie durch prospektive Erforschung von Entwicklungstrends, die zum Teil Niederschlag finden in den „Kasseler Studien zur Sepulkralkultur". Zudem unterhält sie eine umfangreiche Spezialbibliothek, ein Musik- und Fotoarchiv sowie eine Rechtssammlung mit einschlägigen Gesetzen, Verordnungen und Satzungen. Seit 1956 erscheint fünfmal im Jahr die Zeitschrift „Friedhof und Denkmal", die sich zu einer anerkannten, unabhängigen Fachzeitschrift entwickelt hat und sowohl neue Entwicklungen als auch kulturgeschichtliche Themen vorstellt.

 

Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur sind eine Einrichtung der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V. (AFD), die 1951 gegründet wurde. Es ist das Ziel der AFD, die sich heute ändernden Einstellungen zu Sterben und Tod wahrzunehmen, die u.a. geprägt sind von der Suche nach neuen Beisetzungs- und Friedhofsformen sowie alternativen Formen der Erinnerung. Sie versteht sich auch als Forum zur Präsentation und Diskussion neuer Ideen. Darüber hinaus unterstützt sie ideell die von ihr als richtig erkannten Bestrebungen und gibt somit Impulse, um die Death Education der Allgemeinheit auf breiter Ebene zu fördern.

 

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