AsKI Kulturberichte 2/2002: INHALT

Titelbild AsKI KULTURBERICHTE 2/2002: ‘Günter Grass, Umschlagentwurf zu ‘Danziger Trilogie‘, Collage, Stiftung Archiv der Akademie der Künste, Berlin, Günter-Grass-Archiv

Themenschwerpunkt: 2002 - Jubiläen im AsKI

2002 - Jubiläen im AsKI: Blechtrommeln für Goethe

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Lesung in der Casa di Goethe am 11. Juni 2002: Günter Grass signiert 'Im Krebsgang'; © Foto: Utta Wickert-Sili, Rom

"In gemischter Gesellschaft": Mit einer Grass-Ausstellung feiert die römische Casa di Goethe ihren fünften Geburtstag

2002 - Jubiläen im AsKI: 150 Jahre Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg I

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Haupteingang des Germanischen Nationalmuseums in der Kartäusergasse 1, Foto: Dirk Messberger

Teil I : Wie war es zur Gründung des Museums überhaupt gekommen?

Am 16. August 1852 trat in Dresden unter Vorsitz des Kronprinzen und späteren Königs Johann von Sachsen ein Kollegium von Historikern zusammen, die die wichtigsten deutschen Geschichtsvereine repräsentierten. Sie waren mit der Absicht gekommen, den Vereinen feste Strukturen zu geben und ihre Arbeit auf diese Weise zu koordinieren. So wurden zwei Beschlüsse gefasst: Am 16. August gründeten sie einen Gesamtverband der Geschichts- und Altertumsvereine, am 17. August 1852 das Germanische Nationalmuseum.

2002 - Jubiläen im AsKI: 150 Jahre Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg II

Armilla (Oberarmschmuck), Kupfer, vergoldet, Email, Rhein-Maas-Gebiet, 1170-80, Germanisches Nationalmuseum © Foto: J. Musolf / Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Teil II : Die Entstehung der Sammlung
Schon der erste Katalog von 1855/56 listete Tausende von Objekten auf, Originale ebenso wie Abgüsse. Zeitlich war die Sammeltätigkeit auf die Epochen des Mittelalters und der frühen Neuzeit "vorläufig bis um 1650" beschränkt.

2002 - Jubiläen im AsKI: 150 Jahre Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg III

Albrecht Dürer: Bildnis des Malers Michael Wolgemut, Nürnberg 1516, Gemälde auf Holz, Leihgabe der Bayer. Staatsgemäldesammlung, © Foto: J. Musolf / Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Teil III : 1945 bis heute
1945 musste Kohlhausen sein Amt in Nürnberg aufgeben, wurde jedoch bald darauf Direktor des Museums auf der Veste Coburg. Anbiederung an den Nationalsozialismus wird man ihm weitaus weniger vorwerfen können als vielen, die nach 1945 in ihren Ämtern blieben. Erneut wurde ein junger Kunsthistoriker zum Direktor des Museums gewählt: Ernst Troche, bei Amtsantritt 36 Jahre alt. Nutzbarmachung beschädigter Räume und erste kleine Ausstellungen gehörten in dieser wohl schwierigsten Zeit des Museums zu seinen wesentlichen Aufgaben.

Neues Mitglied im AsKI: Blauer Peter und Rote Mauritius. Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation stellt sich vor

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Wie funktioniert ein Telefon? Seit wann gibt es die Post und war sie immer gelb? Was ist Kommunikation?

Museumsethik - Anspruch und Aufgaben der Museumsarbeit. Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes in Nürnberg

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Im AsKI-Mitgliedsinstitut Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, das in diesem Jahr bekanntlich seinen 150. Geburtstag feiert, fand vom 5. bis 8. Mai 2002 die Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes e. V. statt.

Ein neues Element der Kulturförderung: Die "Kulturstiftung des Bundes" und ihre 30-jährige Vorgeschichte

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Hauptgebäude der Franckeschen Stiftungen, Foto: Franckesche Stiftungen zu Halle an der Saale

Nach einer fast 30-jährigen wechselhaften Vorgeschichte wurde im Januar 2002 die "Kulturstiftung des Bundes" als Stiftung des privaten Rechts mit Sitz in Halle an der Saale gegründet.

Fundsachen für Grass-Leser - Ausstellung in der Akademie der Künste, Berlin

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Günter Grass im Atelier Karlsbader Straße 16 um 1962, Stiftung Archiv der Akademie der Künste, Berlin. Günter-Grass-Archiv/Slg. Maria Rama; © Foto: Stiftung Archiv der Akademie der Künste, Berlin

Mit einer Ausstellung unter dem Titel "Fundsachen für Grass-Leser" würdigt die Akademie der Künste den Nobelpreisträger Günter Grass anlässlich seines 75. Geburtstags.

Kaiser Maximilian I. - Bewahrer und Reformer: Ausstellung im Reichskammergerichtsmuseum Wetzlar

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Albrecht Dürer, Kaiser Maximilian I. 1519, Öl auf Holz, Kopie nach dem Original im Kunsthistorischen Museum Wien, Reichskammergerichtsmuseum Wetzlar, Dauerleihgabe der BUDERUS AG Wetzlar; © Foto: Herbert H.G. Wolf, Wetzlar

Wer ime in seinem Leben kain Gedachtnus macht,
der hat nach seinem Todt kein Gedächtnus und
desselben Menschen wirdt mit dem Glockendon
vergessen.

Kaiser Maximilian I.

Drei Begräbnisse und ein Todesfall: Beethovens Ende und die Erinnerungskultur seiner Zeit - Sonderausstellung zum 175. Todestag Beethovens

Joseph Danhauser, Beethoven auf dem Sterbebett, Lithografie nach einer eigenen Zeichnung, um 1827, Beethoven-Haus Bonn, © Foto: Beethoven-Haus, Bonn

Ludwig van Beethoven starb in Wien am späten Nachmittag des 26. März 1827 in seiner Wohnung im "Schwarzspanierhaus". Seit Dezember 1826 hatte sich sein Gesundheitszustand trotz intensiver medizinischer Betreuung dramatisch verschlechtert. Laut Obduktionsbericht seines Arztes Dr. Johann Wagner starb er an Wassersucht als Folgeerkrankung einer Leberzirrhose.

Emotionale Ansprache statt Belehrungsandrohung: Internationale Fachtagung in Lorsch sucht nach neuen Wegen in der Museumspädagogik

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Fachtagung Neue Wege der MuseumspädagogikDie Gäste kamen aus ganz Deutschland, aus Frankreich und der Russischen Föderation. Sie vertraten große und kleine Museen, Schulen und Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Ministerien.

Wort für Wort / Seite für Seite - Beispiele aus dem Spannungsfeld von Poesie, Typografie und Buchgestaltung

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Stéphane Mallarmé, Un Coup de Dés / Ein Würfelwurf, Steidl Verlag, Göttingen 1995 Gestaltung: Klaus Detjen, © Foto: Stiftung Buchkunst, Frankfurt a.M.

Ausstellung der Stiftung Buchkunst in Der Deutschen Bibliothek Frankfurt am Main

Geheime Gesellschaft Weimar und die deutsche Freimaurerei - Ausstellung der Stiftung Weimarer Klassik im Schiller-Museum Weimar

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Medaille zur 150. Wiederkehr der Geburt Goethes hrsg. von der Loge <Amalia>, Weimar 1899, © Stiftung Weimarer Klassik/Goethe-Nationalmuseum

Die Ausstellung "Geheime Gesellschaft" - das größte Ausstellungsprojekt der Stiftung im Jahre 2002 - widmet sich den engen Verbindungen zwischen der Weimarer Kulturgeschichte und der historischen Entwicklung der deutschen Freimaurerei seit dem 18. Jahrhundert.

"Liste 5" des Programms "Kultur in den neuen Ländern" unterzeichnet

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Anfang Juni 2002 unterzeichnete Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin gemeinsam mit dem für Kultur zuständigen Ministerinnen und Ministern der ostdeutschen Länder und dem Berliner Kultursenator eine neue Förderliste des Programms "Kultur in den neuen Ländern".

"Die Quelle als Inspiration" - Historisches Wissen in der zeitgenössischen Kunst - Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen zu Halle

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Hauptgebäude der Franckeschen Stiftungen, Foto: Franckesche Stiftungen zu Halle an der Saale

Die Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen im Wissenschaftsjahr 2002 in Halle eröffnet einen Diskurs zwischen dem historischen Wissen zur Zeit des Pietisten August Hermann Francke und der Kunst der Gegenwart.

50 Jahre Deutsches Rundfunkarchiv

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RIAS Berlin, 1949, Zusammenstellung sämtlicher Drahtfunk-Anschlussmöglichkeiten, © DRA Potsdam-Babelsberg

Im Jahre 2002 kann das Deutsche Rundfunkarchiv (DRA) zwei Jubiläen feiern: das 50-jährige Bestehen am Standort Frankfurt am Main und das 10-jährige Bestehen des zweiten Standortes in Potsdam-Babelsberg.

AsKI-Wanderausstellung 2000-2002

Plakat ‘Rückkehr in die Fremde‘

"Rückkehr in die Fremde? Remigranten und Rundfunk in Deutschland 1945 bis 1955" wird ab Oktober 2002 in Bochum gezeigt.

Akademie der Künste hat das literarische Archiv von Christa Wolf erworben

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Christa Wolf, Vorstudien zu <Kassandra>, Manuskriptseite, © Stiftung Archiv der Akademie der Künste, Berlin

Die Stiftung Archiv der Akademie der Künste hat das literarische Archiv der Schriftstellerin Christa Wolf erworben, das für die Geschichte der deutschen Literatur seit 1945, insbesondere auch für die Literatur- und Kulturgeschichte der DDR, von zentraler Bedeutung ist und durch seine Dichte und Vollständigkeit besticht.

Vier neue Mitglieder in der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung

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Der 1930 in Syrien geborene Philosoph und Lyriker Fuad Rifka, der Schweizer Schriftsteller Jürg Laederach sowie

Max Reger in Italien

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Plakat Max Reger, © Foto: Agostino Raff

Die Pflege Max Regers ist bislang in Italien noch eine Rarität.

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