Die Geschäftsstelle des AsKI e.V.

Zur Wahrnehmung seiner Aufgaben unterhält der AsKI eine Geschäftsstelle mit Sitz in Bonn. Dort werden die unterschiedlichen Interessen der Mitglieder zusammengeführt und vor allem in folgenden Bereichen vertreten: In Zusammenarbeit mit anderen kulturellen Organisationen tritt der AsKI für einen höheren Stellenwert der Kultur bei Bund, Ländern und Gemeinden ein. Er wirbt für die Selbständigkeit der Institute als zukunftsfähiges Organisationsprinzip und lenkt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Bedeutung privater Kulturförderung, insbesondere durch die Verleihung der Maecenas-Ehrung.

Es ist Aufgabe des AsKI, die Vielfalt der Mitglieder für eine fachübergreifende Zusammenarbeit in gemeinsamen, öffentlichkeitswirksamen Projekten zu nutzen. Ein Großteil der ihm zur Verfügung stehenden Mittel wendet der AsKI für die Projektförderung seiner Mitglieder auf, um Gemeinschaftsprojekte zu initiieren und die kulturelle Vielfalt der im AsKI vertretenen Kultureinrichtungen zu präsentieren.

Die Bildung eines Netzwerkes, die Bündelung kultureller Kompetenz für interdisziplinäre Aufgaben, ist für alle Beteiligten von großem Vorteil und eröffnet neue Wege der Kulturvermittlung. Dabei dient die Geschäftsstelle den Mitgliedsinstituten als Informations- und Serviceeinrichtung bei der Planung und Durchführung dieser Projekte.

Dani Karavan, Gedenkort für Walter Benjamin in Portbou, Blick auf den Tunnel, © Foto: Frank Mihm, KasselDie AsKI-Geschäftsstelle nimmt für einzelne Mitglieder und für den Arbeitskreis selbst Aufgaben im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit wahr. Mit der eigenen Zeitschrift „KULTUR lebendig" informiert sie die Öffentlichkeit über die Arbeit der Institute, deren Ausstellungen und Forschungsvorhaben sowie über aktuelle kulturpolitische Themen. Eine Online-Ausgabe, nähere Informationen zu den Mitgliedsinstituten und deren Veranstaltungen sowie einen Online-Shop findet man in diesem Internetportal.

Mit eigenen Fortbildungsveranstaltungen zu aktuellen pädagogischen, juristischen oder technischen Fragen aus dem Kunst- und Kulturbereich unterstützt der AsKI seine Mitglieder im Bereich der Weiterbildung.

Im Rahmen von Sonderprojekten hat die Geschäftsstelle einige Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus betreut. Herausragendes Beispiel ist der vom israelischen Künstler Dani Karavan gestaltete sowie von den Bundesländern und Katalonien finanzierte Gedenkort "Passagen" für Walter Benjamin und die Exilierten der Jahre 1933-1945 in Portbou, Spanien.

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