Das Museum als Integrationsort - Best-Practice-Projekte in Kultureinrichtungen

Fachtagung des AsKI e.V. am 15. Juni 2007 in Frankfurt am Main

Ziel dieser Veranstaltung im Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main sollte es sein, anhand von Best-Practice-Beispielen aufzuzeigen, welche Möglichkeiten Kultureinrichtungen haben, durch die Begegnung und Auseinandersetzung mit einer anderen Kultur Integrationsprozesse voranzutreiben.

Es sollte aber auch um Fragen gehen, die alle betreffen: Wie vermittelt man interkulturelle Kompetenz, d.h. einen konstruktiven Umgang mit und die Wertschätzung von kultureller Vielfalt? Darüber hinaus sollen Wege aufgezeigt werden, die eigene Migrationsgeschichte zu thematisieren. Ein intensiver fachlicher und persönlicher Erfahrungsaustausch der Referenten und Teilnehmer wurde angestrebt.

Vorträge und Referenten

Sie können Vorträge dieser Tagung gegen Gebühr im PDF-Format downloaden
  • Kulturelle Werte oder Kultur als Konflikt - Vermittlungsstrategien unter veränderten Bedingungen
    Yvonne Leonard, Neues Universum, Kindermuseum Berlin, Geschäftsführerin des Vereins Neues Universum, Kindermuseum Berlin, Kunsthistorikerin, freie Kuratorin; zuletzt: Projektleiterin "Einstein-Festival" am Einsteinforum Potsdam; Ausstellung "Einstein-Spaces", neun Kunstprojekte in Berlin, Potsdam und Caputh; Wissenschaftsausstellungen für Kinder und Jugendliche; interkulturelle Projekte in Berlin u.a.a.O.; Veröffentlichungen u.a. zur Wertediskussion in Museen, "Die Lesbarkeit der Bilder" u.a.
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  • Der Geschichte ein Gesicht geben. Interkulturelle Begegnungen im Museum. Das EU-Projekt "Migration, Work and Identity. A History of People in Europe, told in Museums"
    Rita Klages, Nachbarschaftsmuseum, Berlin, Geschäftsführerin des Vereins Nachbarschaftsmuseum e.V.; Diplom-Pädagogin; arbeitet seit 1985 in Berlin als Museumspädagogin, davon 14 Jahre im Heimatmuseum Neukölln. Sie initiierte 1991 die Gründung des Vereins Nachbarschaftsmuseum, der bis 1999 Träger des Projekts "Erfahrungswissen im Heimatmuseum Neukölln" war. Für den Verein Nachbarschaftsmuseum e.V. realisierte sie zahlreiche interkulturell ausgerichtete Projekte in Kooperation mit verschiedenen Berliner Museen und im EU-Projekteverbund; Mitbegründerin der "Berliner Plattform". Gemeinsam mit der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel veranstaltet sie seit 2005 Fachsymposien zur Praxis der Interkultur mit dem Ziel, ein überregionales Netzwerk für den Fachaustausch zu schaffen. Zahlreiche Veröffentlichungen u.a. "Forum Kultur: Die Praxis der Interkultur", hrsg. von Andreas Grünewald-Steiger und R. K., Wolfenbüttel 2007.
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  • Zwischen Stadt und Nation. Museumspädagogische Angebote des KPZ für Besucher mit Migrationshintergrund
    Dr. Thomas Brehm, KPZ, Nürnberg, seit 1999 Leiter des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums der Museen in Nürnberg (KPZ); Studium der Fächer Deutsch, Geschichte und Sozialkunde für das Lehramt am Gymnasium, Promotion in Neuester Geschichte; 1990/91 wiss. Mitarbeiter im Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern; 1991-1999 wiss. Mitarbeiter im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn; Projektleiter verschiedener Ausstellungen.
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  • "Wie der Fremde in der Fremde sowohl "fremd" bleiben darf, als auch spielerisch oder versuchsweise das Fremde zu seinem Eigenen macht" - ein Kulturprojekt der Münchner Volkshochschule für Migrant/innen im Museum
    Ulrike von Gemmingen, Volkshochschule München, Programmbereichsleiterin Kunst-Kultur-Kreativität und Fachgebietsleiterin für Kunst-, Kulturgeschichte und Museumspädagogik an der MVHS; Studium der Kunstpädagogik und Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München, Schwerpunkt: innovative Kunst- und Kulturprojekte der außerschulischen Kunstpädagogik; Gründerin des Modells für interkulturelle Museumspädagogik für Migrant/innen im Museum an der MVHS (Modelle der Sprachförderung bis hin zur Entwicklung einer ehrenamtlichen Initiative). 2003 Preisträgerin für Innovation in der Erwachsenenbildung mit "Kunstvoll vernetzt - im Museum" des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE); Veröffentlichungen zum Thema u.a.: "Diese Farbe ist mir wie deine grünen Augen" - Museumswerkstatt mit Ausländern, Opladen 1990.
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  • Ein Jugendmuseum als Mittler zwischen den Kulturen Beispiele aus der Praxis
    Petra Zwaka, Jugend Museum Schöneberg, Berlin, seit 1991 Leiterin des Schöneberg Museums (Berlin); 1995 Gründung des Jugend Museums im Schöneberg Museum; seit 2001 Leiterin des Verbundes der Museen Tempelhof-Schöneberg (Schöneberg Museum/Jugend Museum und Tempelhof Museum); diverse Publikationen zur Stadtteilgeschichte. Stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes der Deutschen Kinder- und Jugendmuseen; seit 2006 Vizepräsidentin des europäischen Kindermuseumsverbandes "Hand's on! Europe".
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Moderation

  • Rainer Ohliger, Gründungsvorstand des Netzwerks Migration in Europa e.V.; Studium der Geschichte, Betriebswirtschaftslehre und Demografie in Freiburg und an der University of Michigan; 1994-1995 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität zu Berlin; zahlreiche Publikationen u.a. "50 Jahre Bundesrepublik - 50 Jahre Einwanderung: Nachkriegsgeschichte als Migrationsgeschichte, hrsg. von Jan Motte, Anne v. Oswald und R. O., Frankfurt a. M./New York 1999; "Geschichte und Gedächtnis in der Einwanderungsgesellschaft: Migration zwischen historischer Rekonstruktion und Erinnerungspolitik, hrsg. von Jan Motte und R. O., Essen 2004.
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