Gerhard-Marcks-Haus

Bremen

Gerhard-Marcks-Haus, Eingang

Das Gerhard-Marcks-Haus

in Bremen ist das Museum für moderne und zeitgenössische Bildhauerei. Es zählt zu den national und international anerkannten Bildhauermuseen. Hier werden Sonderausstellungen zur Geschichte und Gegenwart der Bildhauerei gezeigt, die beweisen, dass Skulptur ein lebendiges Medium ist.

Gerhard Marcks‘ Œuvre befindet sich seit 1971 in der Obhut des Gerhard-Marcks-Hauses: eine der größten „Ein-Künstler-Sammlungen" weltweit. Die 1969 gegründete Stiftung privaten Rechts mit seinen drei Stiftern, Gerhard Marcks und seinen Erben, der Freien Hansestadt Bremen und dem Kunstverein Bremen bewahrt sein Lebenswerk. Nicht weniger als 400 Skulpturen, über 12.000 Handzeichnungen und mehr als 1.200 Blätter Druckgrafik bilden den Kern des gegenwärtigen Sammlungsbestands, der in den letzten Jahren durch weitere Erwerbungen, unter anderem den Nachlass des Berliner Bildhauers Waldemar Grzimek (1918-1984), bereichert wurde. Grzimek, der zur nachfolgenden Bildhauergeneration zählt, verbindet die figürliche Bildhauerei in Ost- und Westdeutschland.

Gerhard Marcks

Gerhard Marcks wurde 1889 in Berlin geboren, seine künstlerische Laufbahn begann er als Tierbildhauer; seit 1910 widmete er sich dem Menschenbild. Nach dem Ersten Weltkrieg durchlebte Marcks eine künstlerische Phase des Expressionismus. 1919 berief ihn Walter Gropius zum Leiter der Keramik-Werkstatt an das neugegründete Weimarer Bauhaus. Marcks, der dem Handwerk nahestand, verweigerte sich jedoch der zunehmenden Technisierung der Schule. Er verließ das Bauhaus 1925 und widmete sich fortan ganz der Bildhauerei.

Aus seinem Lehramt an der Kunstgewerbeschule in Burg Giebichenstein in Halle/Saale wurde er 1933 als von den Nationalsozialisten unerwünscht entlassen und zog sich an die Ostseeküste nach Niehagen zurück. In den Jahren 1933 bis 1943 pendelte Gerhard Marcks zwischen Niehagen und Berlin. 1943 wurde sein eigenes Atelier in Berlin mitsamt eines großen Teils seiner Arbeiten von Bomben zerstört. Nach dem Krieg folgte Marcks dem Ruf an die Landeskunstschule in Hamburg; hier schuf er eine Reihe monumentaler Arbeiten, Toten- und Mahnmale für die Städte Lübeck, Hamburg, Mannheim, Köln, Bochum, Osnabrück. Seit 1951 lebte Marcks in Köln-Müngersdorf. Unterbrochen von Studienreisen nach Afrika und Amerika vollendet er hier bis in das hohe Alter von 92 Jahren sein reiches Spätwerk. Gerhard Marcks starb 1981 in Burgbrohl/Eifel.

Als Marcks 1966 den „Rufer" für Radio Bremen entwarf, reifte dort der Plan zur Gründung eines Gerhard-Marcks-Hauses in Bremen, das 1971 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Im Leitbild wird ein deutliches Ziel formuliert: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums wollen Menschen für Bildhauerei begeistern und ihnen einen persönlichen Zugang dazu ermöglichen. Die Mittel dazu sind 1) anregende, abwechslungsreiche Ausstellungen, 2) kunsthistorische Forschung, 3) Vermittlung und 4) Gastfreundschaft."

 


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Gerhard-Marcks-Haus

Am Wall 208
28195

Telefon: +49 (0)421 - 989 752 - 0
E-Mail: info@marcks.de
Fax: +49 (0)421 - 989 752-49
www.marcks.de
Am Wall 208 28195

Zusätzliche Informationen

Direktor des Museums
Dr. Arie Hartog

Öffnungszeiten
Di-So | 10-18 Uhr
Do | 10-21 Uhr
Mo | geschlossen
Jeden ersten Donnerstag im Monat freier Eintritt

Öffentliche Führungen:
Do | 17 Uhr
So | 12 Uhr

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