AsKI e.V. - KULTUR lebendig

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GMD Christian Thielemann, Dr. Hannah Jo Smith,  Dr. Anita Breckbill, Dr. Sven Friedrich, Foto: Michael Weiser

Am 31. Juli 2018 fand im Haus Wahnfried ein besonderes Konzert statt: Mitglieder des Orchesters der Bayreuther Festspiele führten das „Siegfried-Idyll" in der originalen Fassung für Kammerorchester mit 13 Instrumenten auf. Das Besondere: Generalmusikdirektor Christian Thielemann dirigierte mit dem originalen Taktstock, mit dem Richard Wagner am 1. Weihnachtstag des Jahres 1870 in seinem Haus in Tribschen bei Luzern die Uraufführung dirigiert hatte und der seit Ende des 2. Weltkrieges verschwunden war.

Michael Wolgemut, Tanz der Gerippe, Holzschnitt, um 1500, Foto: Museum für Sepulkralkultur Kasse

„Tutenfru, Tutenfru!" Diese Warnung vor der nahenden Totenfrau glaubte man in früheren Zeiten im Ruflaut der (Ringel-)Taube zu hören. Sobald er erklang, sorgte er für große Furcht. Nicht anders war es beim (Wald-)Kauz. Dessen Ruf „Kuwitt, Kuwitt!" wurde als „Komm mit!" übersetzt, und wer ihn rufen hörte, war dem Tode geweiht.

Titelbild KULTUR lebendig 1/18: Deutsches Hygiene-Museum, Dresden, Tiersilhouette zwischen zwei Ausstellungsabteilungen, Foto: David Brandt

Sein jüngstes 37. Mitglied öffnet dem AsKI wieder ein neues Fenster. Die „Stiftung Lyrik Kabinett" stellt in diesem Heft vor, wie sie sich als ein Haus der Poesie mit bedeutender Bibliothek, Editionen und Veranstaltungen in München deutsch- und fremdsprachigen Gedichten widmet. Ganz unterschiedliche Ansätze im Bereich der Ausstellungen verzeichnen die Kunsthalle Emden mit „American Dream" zum amerikanischen Realismus seit Mitte der 1950er-Jahre, das Goethe-Museum Düsseldorf mit „Taten des Lichts" über die Bedeutung der Farbe für Goethe und Heinz Mack sowie das Deutsche Hygiene-Museum, Dresden, mit „Tierisch beste Freunde".

Titelbild KULTUR lebendig 2/18: Das Totale Tanz Theater, Interactive Media FoundationWie wollen wir leben, wie unser Wohnen, unsere Umwelt formen? Wie neue Ansätze des Gestaltens unterrichten? Solch grundsätzliche Fragen des Bauhauses sind aktuell wie je. Insofern kommt seinem 100jährigen Jubiläum im Jahr 2019 eine rückblickende wie auch höchst aktuelle Aufgabe zu, die mehr fordert als schlichten Rückblick.

Titelbild KULTUR lebendig 1/19: Brigitte Helm, Metropolis (1927, Fritz Lang), Foto: Horst von Harbou, Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin„Mehr Demokratie wagen!" – vor 50 Jahren prägte dieses Diktum die Regierungserklärung von Willy Brandt. „Menschen, die kritisch mitdenken, mitentscheiden und mitverantworten" und „außerordentliche Geduld im Zuhören und außerordentliche Anstrengung, sich gegenseitig zu verstehen" braucht es heute mehr denn je.

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Die internationale Novalis-Gesellschaft, die Stiftung „Wege wagen mit Novalis" (Forschungsstätte für Frühromantik und Literaturmuseum Schloss Oberwiederstedt) und die Friedrich-Schiller-Universität Jena (Forschungsstelle Europäische Romantik) loben für das Jahr 2018 den Novalis-Preis aus.

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Die Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e.V., Wetzlar, schreibt für das Jahr 2018 zum zweiten Mal den Preis für Forschungen zur Justizgeschichte aus.

Winckelmann-Porträt nach dem Gemälde  von Angelika Kauffmann, Ende 18. Jh., Foto: Winckelmann-Gesellschaft e.V., Stendal

Die Winckelmann-Jubiläen 2017/2018
Der Begründer der Klassischen Archäologie und modernen Kunstwissenschaft Johann Joachim Winckelmann wurde am 9. Dezember 1717 in Stendal geboren und verstarb am 8. Juni 1768 in Triest. 2017 jährt sich sein 300. Geburtstag und im Jahr darauf sein 250. Todestag.

Neubau im Innenhof des Winckelmann-Museums, Foto: Archiv Winckelmann-Gesellschaft e.V. mit Winckelmann-Museum, Stendal

Kaum wiederzuerkennen ist das Winckelmann-Museum, das nach gut zweijähriger Bauzeit Besuchern wieder seine Türen öffnet. Mit völlig neuem, modernen Antlitz wird die ständige Ausstellung zu Leben und Werk Winckelmanns präsentiert.

  Adam van Breen,  Schlittschuhläufer,  1611, Öl auf Holz, Foto: Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen

Jahrzehntelang blieb die Privatsammlung im Verborgenen: Nun schenkt der Bremer Kaufmann Carl Schünemann seine wertvolle Sammlung von Altmeistergemälden dem Kunstverein in Bremen. Den Kern bilden 32 Gemälde niederländischer Meister des 17. Jahrhunderts.

Lesung mit Feridun Zaimoglu, Moderation: Vanessa Greiff, Foto: Deutsches Literaturarchiv Marbach

Mit dem Projekt „500 Jahre Reformation: Luthers Bedeutung für die deutsche Kultur - Eine interdisziplinäre Spurensuche" feiert das Literaturarchiv Marbach in diesem Jahr nicht die Reformation des Glaubens, sondern vor allem die Reformation der deutschen Sprache.

Plakat Ausstellung Luthers Norden, Foto: Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf

Auch wenn Luther selbst nie im Norden weilte, entwickelten seine Ideen dort eine besondere Dynamik. Fast alle Gebiete im Norden und rings um die Ostsee schlossen sich der Reformation an.

F. K. Waechter, Das Leben, 1984, Tusche/Feder, Aquarell, farbige Kreiden, Foto: Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, Hannover

Im November diesen Jahres wäre der 1937 in Danzig geborene Zeichner, Autor und Dramatiker Friedrich Karl Waechter 80 Jahre alt geworden.

René Vincent, Plakat für Peugeot, 1928, Lithografie, Foto: © Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Die als „Art Déco" bezeichnete Stilepoche begann etwa 1910 in Paris und reichte bis in die 1930er-Jahre. Neben einem prägenden Architektur- und Möbelstil brachte sie Innovationen und spektakuläre Bildfindungen im Grafikdesign hervor.

Max Regers Autograph der Phantasie und Fuge über B-A-C-H für Orgel op. 46, erworben im Mai 2017, Foto: Max-Reger-Institut – Elsa-Reger-Stiftung, Karlsruhe

„Wo anders sollte die Handschrift eine neue Heimat finden, als bei Ihnen?" lautete die rasche positive Antwort der Berthold Leibinger Stiftung, als das Max-Reger-Institut (MRI) im April 2017 um eine Unterstützung beim Erwerb von Max Regers Autograph der Phantasie und Fuge über B-A-C-H für Orgel op. 46 bat.

Stammbucheintrag Max Regers vom 31. Mai 1906, nach einer Postkarte aus Elsa Regers Besitz, Foto: Max-Reger-Institut, Karlsruhe

Max Reger (1873–1916), einer der vielseitigsten Vertreter der musikalischen Moderne um 1900, war davon überzeugt, „daß ein wahrer Fortschritt nur kommen und erwartet werden darf auf Grund der genauesten und liebevollsten Kenntnis" der Werke der Tradition (in seinem Aufsatz „Musik und Fortschritt").

  Krieg und Verbrechen; links: transportabler Galgen aus dem KZ Buchenwald,  rechts: Realienkabinett „Depersonalisierung und Uniformierung“, Foto: Claus Bach, Sammlung Gedenkstätte Buchenwald

Neue Dauerausstellung zur Geschichte des Konzentrationslagers in der Gedenkstätte Buchenwald

Barbara Lambrecht-Schadeberg, Foto: privat

Die Gesellschafterin der Krombacher Brauerei Barbara Lambrecht-Schadeberg erhält im Jubiläumsjahr des AsKI die Maecenas-Ehrung 2017 für ihr außerordentliches kulturelles Engagement in ihrer Heimatregion Siegerland.

Cover des Bestandskataloges 2017der Casa di Goethe, foto: Casa di Goethe, Rom

Aus Anlass des Jubiläums erscheint erstmals ein Bestandskatalog des römischen Hauses, der 20 Jahre „deutsche Museumsarbeit in Italien" und 30 Jahre „Sammeln für Goethe am Corso" (die ersten Ankäufe erfolgten 1987 durch den AsKI in Bonn) dokumentiert.

Jubiläum 2017

Das laufende Jahr ist für die vom Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute – AsKI e.V. getragene Casa di Goethe in Rom mit einem Jubiläum verbunden.

Eindrücke vom Messestand des AsKI auf der Leipziger Buchmesse 2017, Foto: Franz Fechner, Bonn

Die diesjährige Leipziger Buchmesse fand vom 23. bis 26. März 2017 statt und stellte mit 208.000 Besuchern einen neuen Rekord auf.

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