AsKI e.V. - KULTUR lebendig

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Neubau im Innenhof des Winckelmann-Museums, Foto: Archiv Winckelmann-Gesellschaft e.V. mit Winckelmann-Museum, Stendal

Kaum wiederzuerkennen ist das Winckelmann-Museum, das nach gut zweijähriger Bauzeit Besuchern wieder seine Türen öffnet. Mit völlig neuem, modernen Antlitz wird die ständige Ausstellung zu Leben und Werk Winckelmanns präsentiert.

  Adam van Breen,  Schlittschuhläufer,  1611, Öl auf Holz, Foto: Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen

Jahrzehntelang blieb die Privatsammlung im Verborgenen: Nun schenkt der Bremer Kaufmann Carl Schünemann seine wertvolle Sammlung von Altmeistergemälden dem Kunstverein in Bremen. Den Kern bilden 32 Gemälde niederländischer Meister des 17. Jahrhunderts.

Lesung mit Feridun Zaimoglu, Moderation: Vanessa Greiff, Foto: Deutsches Literaturarchiv Marbach

Mit dem Projekt „500 Jahre Reformation: Luthers Bedeutung für die deutsche Kultur - Eine interdisziplinäre Spurensuche" feiert das Literaturarchiv Marbach in diesem Jahr nicht die Reformation des Glaubens, sondern vor allem die Reformation der deutschen Sprache.

Plakat Ausstellung Luthers Norden, Foto: Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf

Auch wenn Luther selbst nie im Norden weilte, entwickelten seine Ideen dort eine besondere Dynamik. Fast alle Gebiete im Norden und rings um die Ostsee schlossen sich der Reformation an.

F. K. Waechter, Das Leben, 1984, Tusche/Feder, Aquarell, farbige Kreiden, Foto: Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, Hannover

Im November diesen Jahres wäre der 1937 in Danzig geborene Zeichner, Autor und Dramatiker Friedrich Karl Waechter 80 Jahre alt geworden.

Max Regers Autograph der Phantasie und Fuge über B-A-C-H für Orgel op. 46, erworben im Mai 2017, Foto: Max-Reger-Institut – Elsa-Reger-Stiftung, Karlsruhe

„Wo anders sollte die Handschrift eine neue Heimat finden, als bei Ihnen?" lautete die rasche positive Antwort der Berthold Leibinger Stiftung, als das Max-Reger-Institut (MRI) im April 2017 um eine Unterstützung beim Erwerb von Max Regers Autograph der Phantasie und Fuge über B-A-C-H für Orgel op. 46 bat.

  Krieg und Verbrechen; links: transportabler Galgen aus dem KZ Buchenwald,  rechts: Realienkabinett „Depersonalisierung und Uniformierung“, Foto: Claus Bach, Sammlung Gedenkstätte Buchenwald

Neue Dauerausstellung zur Geschichte des Konzentrationslagers in der Gedenkstätte Buchenwald

Barbara Lambrecht-Schadeberg, Foto: privat

Die Gesellschafterin der Krombacher Brauerei Barbara Lambrecht-Schadeberg erhält im Jubiläumsjahr des AsKI die Maecenas-Ehrung 2017 für ihr außerordentliches kulturelles Engagement in ihrer Heimatregion Siegerland.

Cover des Bestandskataloges 2017der Casa di Goethe, foto: Casa di Goethe, Rom

Aus Anlass des Jubiläums erscheint erstmals ein Bestandskatalog des römischen Hauses, der 20 Jahre „deutsche Museumsarbeit in Italien" und 30 Jahre „Sammeln für Goethe am Corso" (die ersten Ankäufe erfolgten 1987 durch den AsKI in Bonn) dokumentiert.

Jubiläum 2017

Das laufende Jahr ist für die vom Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute – AsKI e.V. getragene Casa di Goethe in Rom mit einem Jubiläum verbunden.

Eindrücke vom Messestand des AsKI auf der Leipziger Buchmesse 2017, Foto: Franz Fechner, Bonn

Die diesjährige Leipziger Buchmesse fand vom 23. bis 26. März 2017 statt und stellte mit 208.000 Besuchern einen neuen Rekord auf.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters bei ihrer Rede zum 50-jährigen Jubiläum des AsKI am 30. Mai 2017 in der Akademie der Künste Berlin, Foto: Ekko von Schichow, Berlin

Nicht jeder Liebhaber ist ein Sammler, aber in jedem Sammler steckt ein Liebhaber – und einem solchen Liebhaber hat der türkische Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk in seinem wunderbaren Roman „Das Museum der Unschuld" das schönste Denkmal gesetzt, das wohl je einem Sammler zuteil wurde.

Festveranstaltung des AsKI in der Akademie der Künste am 30.5.2017,  v.l.n.r. Staatsministerin Prof. Monika Grütters,  Kathrin Röggla, Dr. Wolfgang Trautwein, Foto: Ekko von Schwichow, Berlin

Sieben selbständige, vom Bund unterstützte Kultureinrichtungen gründeten 1967 einen Zusammenschluss, um ihre Interessen gemeinsam gegenüber dem Bund zu vertreten. Dieser Zusammenschluss, im Lauf der Jahre auf 36 angewachsen, repräsentiert eindrucksvoll die kulturelle Vielfalt in Deutschland und die Bedeutung des Sammelns für das kulturelle Gedächtnis.

Titelbild KULTUR lebendig 2/17: , 50 Jahre AsKI - 20 Jahre Casa di Goethe

In den 50 Jahren seines Bestehens sei es dem AsKI „gelungen, dem kulturellen Gedächtnis eine klar und kraftvoll vernehmbare Stimme zu geben und die Bedeutung des Sammelns und der privaten Kulturförderung für unsere Gesellschaft ins öffentliche Bewusstsein zu rücken: durch Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen, in denen sich unterschiedliche Kompetenzen und Blickwinkel seiner Mitglieder auf inspirierende Weise verbinden, aber auch als Träger der Casa di Goethe in Rom".

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Anne Bohnenkamp-Renken, geboren 1960, ist seit 2003 Direktorin des Freien Deutschen Hochstifts / Frankfurter Goethehaus, seit 2012 zudem Professorin für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Goethe Universität Frankfurt. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Publizistik in Göttingen und Florenz und promovierte 1992 über Goethes „Faust".

Das mehrsprachige Wörterbuch Englisch-Telugu -Tamil-Latein von Benjamin Schultze (1689-1760), ursprünglich zur Übersetzung des Alten und Neuen Testaments und zur Vorbereitung von Predigten in den Jahren 1728 bis 1732 angelegt, bildet ein hervorragendes Beispiel für die Herausbildung der vergleichenden Sprachwissenschaft, als einer deren Pioniere Schultze heute gilt, Franckesche Stiftungen zu Halle an der Saale

Mit dem Projekt „Restaurierung früher religions-, sprach- und naturwissenschaftlicher Studien von Missionaren in Südindien" bewarb sich das Studienzentrum August Hermann Francke um eine Förderung durch die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK).

Im Containerhafen, Foto: © Michael Lindner und FEZ-Berlin

Die Franckeschen Stiftungen haben es sich mit ihrer Neugründung 1991 zur Aufgabe gemacht, nicht nur das materielle Erbe ihres Gründers August Hermann Francke (1663–1727) zu bewahren, sondern auch mit ihren Aktivitäten an die Intentionen des Pietisten anzuknüpfen.

Heinrich Zille, ‘Zille-Hofballett‘, 1929, Linolschnitt, Foto: © Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch

100 Jahre liegt der Beginn der ersten deutschen Demokratie nun zurück. Die Menschen dieser Zeit erlebten große politische und gesellschaftliche Umwälzungen, das Trauma des Ersten Weltkrieges, soziales Elend, aber auch eine besondere Blüte der Kunst und Kultur.

Schloss Gottorf, Südfassade, © Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf

Mit der Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages, für die Erweiterung und Modernisierung der Landesmuseen auf Schloss Gottorf Fördermittel in Höhe von 15,6 Millionen Euro bereitzustellen, steht fest: Mit der Umsetzung des Masterplans für ein neues Schloss Gottorf kann bereits 2017 begonnen werden.

Heinrich Zille, ‘Zille-Hofballett‘, 1929, Linolschnitt, Foto: © Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch

100 Jahre liegt der Beginn der ersten deutschen Demokratie nun zurück. Die Menschen dieser Zeit erlebten große politische und gesellschaftliche Umwälzungen, das Trauma des Ersten Weltkrieges, soziales Elend, aber auch eine besondere Blüte der Kunst und Kultur. Die Ausstellung „Spannungsfeld Weimar. Kunst und Gesellschaft 1919 – 1933" nimmt das Jubiläum der Weimarer Republik, verknüpft mit kulturellen und gesellschaftlichen Errungenschaften wie dem Bauhaus oder dem Frauenwahlrecht, zum Anlass, den Besuchern diese ereignisreichen, von starken Gegensätzen gekennzeichneten Jahre im Kreuzstall auf der Gottorfer Schlossinsel nahe zu bringen.

Quelle: edition text + kritik, München

„Peter Beauvais. Vielfalt als Konzept" – damit startet eine Schriftenreihe, die sich vollständig dem Fernsehen in Deutschland widmet. Gemeinsam herausgegeben von der Deutschen Kinemathek und dem Archiv der Akademie der Künste, Berlin, sollen auf diese Weise Mannigfaltigkeit und Reichtum der entsprechenden Archivbestände beider Institutionen in Monografien dokumentiert werden.

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