Vierte Vergabe des DaimlerChrysler-Stipendiums der Casa di Goethe in Rom

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Die DaimlerChrysler-Stipendiaten der Casa di Goethe, einer Einrichtung des AsKI, wurden für den Zeitraum von Dezember 2002 bis Juli 2004 von einer unabhängigen Jury Ende September 2002 ausgewählt:

 

  • Cristiano Civitillo, geb. 1971 in Rom, angehender Regisseur an der Kunsthochschule für Medien in Köln, lebt und arbeitet in Köln und Rom. Zurzeit verfilmt er Josef Winklers Erzählung "NATURA MORTA - eine römische Novelle" als Abschlussarbeit.
  • Martin Dönike, geb. 1970 in Düsseldorf, ist Germanist und Kunsthistoriker, der in Berlin lebt und arbeitet. Er wird sich mit der Edition und Kommentierung der Briefe beschäftigen, die der Maler Friedrich Bury (1763-1823) zwischen 1788 und 1789 aus Rom an seinen ehemaligen Hausgenossen Johann Wolfgang von Goethe sowie an die Weimarer Herzogin Anna Amalia geschrieben hat.
  • Friedrich Jaecker, geb. 1950 in Soest, ist Professor für Tonsatz und Gehörbildung an der Musikhochschule Köln. Er wird sich während seines Romaufenthaltes kompositorisch mit einem Goethe-Text in Verbindung mit einer Forschungsarbeit zu dem italienischen Komponisten Giacinto Scelsi (1915-1982) auseinandersetzen.
  • Barbara C. Tucholski, geb. 1947 in Loitz in Mecklenburg-Vorpommern, ist bildende Künstlerin und Professorin für Kunstgeschichte an der Universität Kiel. Die Malerin wird "das, was Goethe in Rom gesehen hat und vor allem wie er es gesehen hat," entdecken und sichtbar machen.
  • Kerstin Wagenschwanz, geb. 1962 in Hildburghausen in Thüringen, ist Landschaftsarchitektin. Sie lebt und arbeitet in Mailand und Berlin. Ausgehend von der Analyse der Arbeiten des Architekten Donato Bramante (1444-1514) wird sie sich mit dem Projekt "Il Giardino Ritrovato - Der wiedergefundene Garten oder Bramantes Erben" auseinandersetzen.

Durch die Vergabe an Stipendiaten verschiedener Künste und Disziplinen wird Goethes Universalität in besonderer Weise Rechnung getragen, erklärte der bis vor kurzem amtierende Vorsitzende des AsKI, Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, und dankte dabei ausdrücklich der DaimlerChrysler AG für das besondere Engagement.


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AsKI KULTURBERICHTE 3/2002

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