Franckesche Stiftungen zu Halle

  • TSURIKRUFN! Erinnern an den jüdischen Reformer Isaak Wetzlar

    TSURIKRUFN! Erinnern an den jüdischen Reformer Isaak Wetzlar

    28.04.2021 - 31.10.2029

    "... ein rechter Jud kan einen Christen nicht haßen ..."
    Isaak Wetzlar
    Isaak Wetzlar (1685/90–1751) war ein gebildeter jüdischer Kaufmann aus Celle. 1748/49 verfasste er auf Jiddisch eine religiös-ethische Reformschrift mit dem Titel "Libes Briv", in die er theologische Konzepte und Ideale pietistischer Frömmigkeit und Lebensführung aufnahm. Wetzlar wandte sich in dieser Schrift an seine jüdischen Brüder und Schwestern, übte scharfe Sozialkritik und rief zur religiösen Erneuerung und Reform der jüdischen Gesellschaft auf.

    TSURIKRUFN! Erinnerung an Isaak Wetzlar»Tsurikrufn« ist jiddisch und bedeutet »erinnern«. Erinnern möchte der Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. - AsKI im Festjahr 2021 an die vielen jüdischen Bürgerinnen und Bürger, die das kulturelle Leben in Deutschland bereichert haben. Für dieses digitale Gemeinschaftsprojekt haben die Mitgliedsinstitute des AsKI e.V. ihre Archive geöffnet. Sie erzählen auf der Website www.tsurikrufn.de beeindruckende Geschichten von Jüdinnen und Juden, die für ihr Haus eine maßgebliche Rolle gespielt haben.


    Weitere Informationen finden Sie hier.
  • TSURIKRUFN! Erinnern an den Rabbiner und Schriftsteller Ludwig Philippson

    TSURIKRUFN! Erinnern an den Rabbiner und Schriftsteller Ludwig Philippson

    01.07.2021 - 31.10.2029

    "Ein Recht und Ein Gesetz soll Allen sein."
    Ludwig Philippson
    Ludwig Philippson trat mit seinen humanitären und liberalen Ideen für die Rechte der Juden ein und trug maßgeblich zu deren rechtlichen Stellung in Preußen bei. Zu seinen bedeutendsten Werken gehört die Übersetzung der Hebräischen Bibel und die Gründung der Israelitischen Bibelanstalt 1859. Philippson war Herausgeber der Allgemeinen Zeitung des Judentums, welche als Sprachrohr der jüdischen Reformbewegung galt. Als 15-Jähriger war Philippson als erster jüdischer Schüler an der berühmten Latein-Schule der Franckeschen Stiftungen zugelassen worden.

    TSURIKRUFN! Erinnern an Ludwig Philippson»Tsurikrufn« ist jiddisch und bedeutet »erinnern«. Erinnern möchte der Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. - AsKI im Festjahr 2021 an die vielen jüdischen Bürgerinnen und Bürger, die das kulturelle Leben in Deutschland bereichert haben. Für dieses digitale Gemeinschaftsprojekt haben die Mitgliedsinstitute des AsKI e.V. ihre Archive geöffnet. Sie erzählen auf der Website www.tsurikrufn.de beeindruckende Geschichten von Jüdinnen und Juden, die für ihr Haus eine maßgebliche Rolle gespielt haben.


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  • Die Macht der Emotionen. Jahresausstellung für junge Menschen

    Die Macht der Emotionen. Jahresausstellung für junge Menschen

    19.03.2022 - 05.02.2023

    Wir erleben es Tag für Tag: Emotionen bestimmen unseren Alltag. Sie zeigen, wer wir sind. Emotionen sind subjektive und kollektive Zustandsbarometer. Sie sind Kommunikations- und Manipulationsinstrument und steuern unser Verhalten. Die Werbung nutzt das, aber auch die Politik. Wir lernen besser, wenn wir emotional angesprochen werden. Emotionen sind zugleich sozial erwünschte Reaktionen, etwa beim Elfmetertor in der 90. Spielminute, nach einer Katastrophe oder in Verbindung mit besonderen Lebensereignissen wie dem Tod eines Nahestehenden oder einer neuen Liebe.

    Die Ausstellung unternimmt den Versuch, dieses so ungewöhnliche wie alltägliche Thema interdisziplinär und lebensnah zu beleuchten. Sie richtet sich vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene, lädt zum Mitdenken, Mitfühlen und Mitreden ein und möchte eine grundlegende Orientierung im »Dschungel der Emotionen« bieten.

    Haus 1 - Historisches Waisenhaus


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