Stiftung Buchkunst

  • TSURIKRUFN! Erinnern an den jüdischen Grafiker Lucian Bernhard

    TSURIKRUFN! Erinnern an den jüdischen Grafiker Lucian Bernhard

    26.05.2021 - 30.10.2029

    "Gutes Plakatdesign entsteht aus der Vereinigung der geistigen und der handwerklichen Fähigkeit eines einzelnen Künstlers."
    Lucian Bernhard

    Wussten Sie, dass die Nazis für das Parteiorgan der NSDAP, den „Völkischen Beobachter", ausgerechnet eine Schrift verwendeten, die von einem jüdischen Grafiker stammte, der das Bild des Grafikers, wie wir es heute kennen, entscheidend begründete und prägte? Erst 1941 entbrannte ein grotesker Streit um die wahre „deutsche Schrift". Und es wurde per Erlass die zuvor als „nicht-deutsch" bezeichnete Antiqua zur Normal-Schrift erhoben, die Bernhard Fraktur dagegen zu „Judenlettern" degradiert. Übrigens: Die Assoziation der Fraktur mit einer „Nazi-Schrift" ist dennoch bis heute geblieben.

    TSURIKRUFN! Erinnern an Lucian Bernhard»Tsurikrufn« ist jiddisch und bedeutet »erinnern«. Erinnern möchte der Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. - AsKI im Festjahr 2021 an die vielen jüdischen Bürgerinnen und Bürger, die das kulturelle Leben in Deutschland bereichert haben. Für dieses digitale Gemeinschaftsprojekt haben die Mitgliedsinstitute des AsKI e.V. ihre Archive geöffnet. Sie erzählen auf der Website www.tsurikrufn.de beeindruckende Geschichten von Jüdinnen und Juden, die für ihr Haus eine maßgebliche Rolle gespielt haben.


    Weitere Informationen finden Sie hier.
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