Freies Deutsches Hochstift/Frankfurter Goethe-Museum: Neue Reihe: "Gespräche im Goethe-Haus"

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In Zusammenarbeit mit dem Hessischen Rundfunk eröffnet das Freies Deutsche Hochstift/Frankfurter Goethe-Museum eine neue Reihe, die unter dem Titel "Gespräche im Goethe-Haus" Gelegenheit zum Dialog über aktuelle Fragen geben soll.

 

Es geht dabei um Themen aus dem weitgespannten Horizont der Interessen und Tätigkeitsbereiche Goethes, darunter auch die Frage nach der Relevanz der klassischen Literatur heute. Als einer der letzten "Universalisten" - Dichter, Jurist, Naturwissenschaftler, Minister, Historiker, Kulturpolitiker, Theaterdirektor und mehr - befasste sich Goethe mit den meisten wichtigen Wissensgebieten seiner Zeit und beteiligte sich an künstlerischen und geisteswissenschaftlichen, aber auch an naturwissenschaftlichen, gesellschaftspolitischen und ökonomischen Debatten. Das Spektrum der Fragen, das im Arkadensaal des Freien Deutschen Hochstifts diskutiert werden soll, ist dementsprechend breit.

Der erste Abend dieser Reihe am 4. Mai 2004 (Beginn: 19.00 Uhr; Eintritt für Mitglieder 3,- EUR, für Gäste 6,- EUR) ist einem Thema gewidmet, das Goethe nicht nur im "West-östlichen Divan" beschäftigte und das heute im Brennpunkt politischer und kulturtheoretischer Aufmerksamkeit steht: Zur Diskussion steht das Verhältnis von christlich geprägter westlicher Welt und Islam. Zum Gespräch eingeladen sind der Literaturwissenschaftler und amtierende Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, Prof. Dr. Wolfgang Frühwald, und die Arabistin Prof. Dr. Angelika Neuwirth.

Das Gespräch wird vom Hessischen Rundfunk (hr2 Hörfunk) aufgezeichnet.

 

AsKI KULTURBERICHTE 1/2004

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