Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung: Gerhard Dette beendet seine Tätigkeit als Generalsekretär

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Nach 25-jähriger Tätigkeit als Generalsekretär der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verlässt Gerhard Dette (62) dieses Amt zum 31. Mai 2003.

 

Er gehörte dem Vorstand des AsKI, zu dessen Gründungsmitgliedern die Deutsche Akademie zählt, von 1978 bis 1999 als Schatzmeister an.

 

Dr. Gerhard Dette, © Foto: Günther Jockel, Pfungstadt Gerhard Dette, geboren 1940 in Lüneburg, studierte Germanistik, Klassische Philologie und Musikwissenschaft in Göttingen, Hamburg und Wien und schloss seine Studien an der Universität Göttingen bei dem Literaturwissenschaftler Walther Killy mit einer Dissertation über Poetiken des Barock ab.

Nach zweijähriger Lehrtätigkeit an der Universität Göttingen war Dette fünf Jahre lang Pressereferent der Göttinger Universität und für ein Jahr wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprogramm der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, bevor er 1978 nach Darmstadt ging. Dort übernahm er neben seinem Amt als Generalsekretär der Deutschen Akademie auch die Geschäftsführung des 1980 gegründeten Deutschen Literaturfonds, dessen Geschäftsstelle er im Hause der Akademie aufbaute.

Daneben war Gerhard Dette Mitglied zahlreicher Gremien und Jurys (u.a. Villa Massimo, Lessing-Preis des Freistaates Sachsen, Deutsche Schillerstiftung) und Mitglied des Gründungsausschusses sowie der Berufungskommission für das Deutsche Literaturinstitut in Leipzig, für dessen Erhalt er sich nach dem Fall der Mauer einsetzte. Nach der Gründung der Deutschen Literaturkonferenz organisierte Gerhard Dette auch in den ersten Jahren nach der Wende die jährlichen Symposien dieser Einrichtung während der Leipziger Buchmesse.


AsKI KULTURBERICHTE 1/2003

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