Beethoven-Haus Bonn: Übergabe der UNESCO-Urkunde für Beethovens 9. Symphonie

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Die Original-Handschrift der 9. Symphonie Ludwig van Beethovens wurde von der UNESCO im Juni 2001 in das Weltdokumentenerbe-Verzeichnis "Memory of the World" aufgenommen.

 

Am 17. Dezember 2003 überreichte Prof. Dr. Hermann Schäfer, Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission, im Beethoven-Haus Bonn die offizielle UNESCO-Urkunde für die Autographenteile aus der Sammlung H. C. Bodmer an Prof. Dr. Andreas Eckhardt, den Direktor des Beethoven-Hauses.

Ludwig van Beethoven, Posaunenstimmen zum 4. Satz der 9. Sinfonie, Beethoven-Haus Bonn, Sammlung Bodmer, © Foto: Beethoven-Archiv Bonn

Mit der Aufnahme des Beethoven-Autographs der 9. Symphonie in das Weltdokumentenerbe "Memory of the World" würdigte die UNESCO die einzigartige Bedeutung dieser Symphonie und ihrer völkerverbindenden Idee. Die Urkunde für die Staatsbibliothek Berlin - Preußischer Kulturbesitz, wo der Hauptteil des Beethoven-Autographs liegt, wurde bei einem Festakt bereits am 12. Januar 2003 übergeben.


Die Urkunden-Übergabe in Bonn fand im Rahmen des Tauftagskonzertes statt: Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 9 d-moll, op. 125, in der Fassung für Klavier zu vier Händen von Carl Czerny. Es spielte das Klavierduo Andreas Grau und Götz Schumacher. Die Einführung hielt Dr. Beate Angelika Kraus.

 

AsKI KULTURBERICHTE 1/2004

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