Max Hollein wird neuer Direktor des Städel und bleibt Direktor der Schirn Kunsthalle

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Max Hollein, seit Herbst 2001 Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt, wird ab 1. Januar 2006 neuer Direktor des Städelschen Kunstinstituts und damit Nachfolger von Prof. Herbert Beck, der Ende April 2006 mit Vollendung seines 65. Lebensjahres in den Ruhestand tritt.


Max Hollein wird in Personalunion sowohl das Städelmuseum, das Liebieghaus und die Schirn Kunsthalle als Direktor leiten. Das Städel versammelt in einer einzigartigen Auswahl an Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Druckgrafiken 700 Jahre europäische Kunstgeschichte. Der historische Bogen spannt sich von Dürer, Holbein und Cranach über Rembrandt, Vermeer, Monet, Van Gogh und Cezanne bis hin zu Matisse und Picasso, Bacon und Baselitz, Serra und Palermo. Das Zusammenspiel des Städel und der Schirn, deren jeweilige institutionelle und programmatische Eigenständigkeit erhalten bleiben wird, soll eine Brücke von der Vergangenheit über die Gegenwart hin zur Zukunft manifestieren. Im Hinblick auf die Erweiterung des Bestandes soll in Zukunft die Kooperation mit internationalen Partnerinstitutionen und privaten Sammlungen ausgebaut werden. Dabei sollen auch die Lücken in der Kunst des 20. Jahrhunderts, die in Frankfurt zwischen der Sammlung des Städel und der auf hochaktuelle zeitgenössische Kunst ausgerichteten Sammlung des Museums der modernen Kunst entstanden sind, geschlossen werden. Des Weiteren sollen im Rahmen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit herausragende Werke zeitgenössischer Künstler, die von der Schirn in Auftrag gegeben werden, vermehrt in den Besitz des Städel übergehen.

Max Hollein – geboren 1969 in Wien, studierter Kunsthistoriker und Betriebswirt, von 1996-2000 in verschiedenen Funktionen am Solomon R. Guggenheim Museum New York tätig – bringt für seine kommenden Aufgaben die besten Voraussetzungen mit, so die „WELT“ (28.4.05): „Sollte es ihm gelingen, die Alten Meister ebenso kulinarisch zu präsentieren, wie es das Städel bisher tat, diese Ausstellungen aber zudem noch so provokativ zuzuspitzen, wie er es bislang in der Schirn praktizierte – dann geht Frankfurt einer glanzvollen Ausstellungs-Ära entgegen.“

 

 

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