Neuer Vorstand des AsKI

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Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des AsKI wurde für drei Jahre ein neuer Vorstand gewählt:

 

  • Vorsitzender: Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Volkmar Hansen
    (Vorstand und Direktor des Goethe-Museums/Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung, Düsseldorf),
  • Stellvertretende Vorsitzende: Dr. Susanne Popp
    (Leiterin des Max-Reger-Instituts, Karlsruhe und bisherige Schatzmeisterin),
  • Schatzmeister: Dr. Peter-Paul Schneider
    (Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv Frankfurt am Main und Potsdam-Babelsberg, Ständiger Vertreter des Vorstands am Standort Potsdam-Babelsberg).

Der bis dahin amtierende Vorsitzende, Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Generalsekretär des Goethe-Instituts Inter Nationes, hatte auf eine erneute Kandidatur aufgrund der starken Arbeitsbelastung in seinem Amt als Generalsekretär verzichtet. Er wird dem neuen Vorstand aber auch weiterhin beratend zur Verfügung stehen. Dafür sowie für sein enormes Engagement und seine hohe Kommunikationsfähigkeit dankte ihm die Mitgliederversammlung ausdrücklich. Gemeinsam mit Frau Dr. Popp und Herrn Prof. Dr. Günther Pflug, dem Ehrenvorsitzenden, leitete er den AsKI durch ein schwieriges Jahr. Mit Diplomatie, Einfühlungsvermögen und einer konsequenten Leitung gelang es ihm, den Verbund aus Turbulenzen wieder in ruhiges Fahrwasser zu bringen und zu einem allseits unterstützten Umdenken und einer Neuorientierung zu führen.

Prof. Hansen ist seit 1993 Leiter des AsKI-Mitglieds Goethe-Museum Düsseldorf und hat seit 1995 eine Professur für Neuere Deutsche Literaturwissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf inne. Der Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Forschung sowie seiner Ausstellungstätigkeit liegt bei Forschungen zu Goethe, Heine und Thomas Mann, Editorik, Mediengeschichte und Interkulturalität.

Der AsKI, der auch Träger der Casa di Goethe in Rom ist, steht vor großen Herausforderungen. Es gilt, als Verbund von nunmehr 37 selbständigen Kunst- und Kulturinstitutionen, verstärkt die gesamtstaatliche Bedeutung und damit seine Förderung durch den Bund nicht nur zu verdeutlichen, sondern auch zu sichern.

Der AsKI, eine Einrichtung, die dem privaten Engagement in besonderer Weise verbunden ist, hat mit Erleichterung zur Kenntnis genommen, dass die Bundesregierung ihr Vorhaben, die steuerliche Abzugfähigkeit von Spenden im Rahmen der Körperschaftssteuer zu streichen, aufgegeben hat.

 

 

 

AsKI KULTURBERICHTE 3/2002

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