Marcel Reich-Ranicki in Marbach

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Marcel Reich-Ranicki hat im Mai 2003 sein persönliches Archiv dem Deutschen Literaturarchiv in Marbach übergeben.

Es besteht aus umfangreichen Korrespondenzen, Rundfunk- und Video-Aufzeichnungen, den Büchern mit Widmungen an ihn, den Zeitungsausschnitten mit seinen Presse-Veröffentlichungen.

Zu den Korrespondenz-Partnern gehören u. a.: Theodor W. Adorno, Alfred Andersch, Rudolf Augstein, Ingeborg Bachmann, Heinrich Böll, Joseph Breitbach, Max Brod, Hermann Burger, Elias Canetti, Erich Fried, Max Frisch, Franz Fühmann, Wolfgang Hildesheimer, Ernst Jandl, Hermann Kesten, Wolfgang Koeppen, Karl Krolow, Golo Mann, Ludwig Marcuse, Yehudi Menuhin, Hans Werner Richter, Dolf Sternberger, Siegfried Unseld, Peter Weiss, Carl Zuckmayer und Arnold Zweig sowie zahlreiche lebende Schriftsteller.

Hinzu kommen eine Fülle von Fotografien sowie die Belegexemplare der Veröffentlichungen von Marcel Reich-Ranicki. Seine Sammlung von Dichterportraits findet ihren endgültigen Standort im Jüdischen Museum in Frankfurt am Main. Sie ist dort noch bis zum 4.1.2004 in einer Wechselausstellung zu sehen. Das Buddenbrookhaus in Lübeck zeigte bereits von Juni bis August 2003 eine Auswahl der Bilder.

 

AsKI KULTURBERICHTE 3/2003

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