AsKI e.V. - KULTUR lebendig

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Hannah Höch, 1974, Foto: Dietmar Bührer (wikipedia)

Hannah Höch zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Bekannt machten sie vor allem ihre Papiercollagen, mit denen sie sich bissig-pointiert zur politischen und sozialen Situation ihrer Zeit äußerte.

  Leonid Pasternak,  Skizze für Ölgemälde Rainer Maria Rilkes  (aus dem Besitz der Familie Rilke-Beyer), © Familie Rilke-Beyer

"Daß Russland meine Heimat ist, gehört zu den jenen großen und geheimnisvollen Sicherheiten, aus denen ich lebe."
Rainer Maria Rilke

Auguste Rodin, Johannes der Täufer, 1878-80  Bronze, grün und schwarz patiniert, © Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen, Fotos: Lars Lohrisch

Der französische Bildhauer Auguste Rodin (1840–1917) gilt als bedeutender Wegbereiter der Moderne. Mit seinen für die Zeitgenossen irritierend realistischen und oftmals fragmentarischen Skulpturen revolutionierte er die Bildhauerkunst der Jahrhundertwende.

Johann Heinrich Füssli (1741–1825), Der Nachtmahr, 1790/91, Öl auf Leinwand, Freies Deutsches Hochstift – Frankfurter Goethte.-Museum, Foto: David Hall

„Zu den am wenigsten erforschten Bereichen der Kunst zählen die Träume."

Füssli, Aphorismus 231

Heinrich Detering, Präsident der DASD, Foto: © Ohlbaum

„Am Anfang war das Wort" – dieser Beginn des Johannesevangeliums setzt das Leitmotiv für das Jubiläumsprogramm „Luther 2017" und bekräftigt damit noch einmal Luthers Devise, Gott wolle nicht, „dass du überall nach ihm tappest, sondern wo das Wort ist, da tappe nach, so ergreifest du ihn recht." (Wider die Schwarmgeister 1526, WA 19, 492, 19).

Johann Wolfgang von Goethe, Luther / Wer redlich ficht /  wird gekrönt. Weimar d. 5. Jan. 1814 Goethe, © Goethe Museum Düsseldorf / Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung

„Und so sind denn die Deutschen erst ein Volk
durch Luthern geworden."

Goethe an A.O. Blumenthal, Weimar den 28. Mai 1819.

Indianer mit Papagei  aus: Trachtenbuch des Christoph Weiditz, 1530/40, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Welche Folgen hatte die Reformation für das Europa des 16. Jahrhunderts? Was machte dieser Glaubenskonflikt mit der Gesellschaft? In einer großen Sonderausstellung (13. Juli – 12. November 2017) anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 stellt das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg erstmals die Auswirkungen der religiösen Auseinandersetzung in einen breiten mentalitäts- und kulturgeschichtlichen Kontext.

Veit Stoß, Der Heilige Veit im Ölkessel, 1520, Lindenholz, Foto: Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Helden, Märtyrer, Heilige – Menschen sind fasziniert von mutigen Heroen, willensstarken Visionären und entschiedenen Kämpfern für die (vermeintlich) richtige Sache. Geschichten über sie begeistern, zugleich motivieren sie, es den Protagonisten nachzutun.

Franz Marc, ‘Möwenschwarm über dem Meer‘, 1906, Foto: Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Sie zählen zu den kostbarsten Schätzen der Graphischen Sammlung: die Skizzenbücher von Franz Marc. Die Empfindlichkeit dieser exquisiten Zeichnungen bringt es mit sich, dass sie nur für zeitlich begrenzte Zeit aus dem Depot der Graphischen Sammlung ans Licht der Öffentlichkeit kommen dürfen.

Dehmelhaus in Hamburg-Blankenese, Foto: Franz Fechner, Bonn

Karl Schmidt-Rottluff und Max Liebermann, Alma Mahler und Richard Strauss, Thomas Mann, Paul Claudel, Gerhart Hauptmann, dazu Walther Rathenau und natürlich Harry Graf Kessler – die Liste derer, die Richard Dehmel (1863-1920) einen Besuch abstatteten, ist lang.

Hermann-Hinrich Reemtsma (links) erhält die Maecenas-Urkunde aus den Händen von Dr. Wolfgang Trautwein, Foto: Andreas Weiss, Hamburg

Am 7. November 2016 verlieh der AsKI im Rahmen einer Festveranstaltung im Ernst Barlach Haus in Hamburg seine Maecenas-Ehrung an den Hamburger Mäzen Hermann-Hinrich Reemtsma für dessen „beispielgebendes vielseitiges Engagement, mit dem er das kulturelle und soziale Leben in Deutschland bereichert“.

Sybille Steinbacher, Foto: © privat

Prof. Dr. Sybille Steinbacher übernimmt zum 1. Mai 2017 die Direktion des Fritz Bauer Instituts und, damit verknüpft, die bundesweit erste Holocaust-Professur an der Frankfurter Universität.

Titelbild KULTUR lebendig 1/17: <Die Welt unter der Narrenkappe>, anonym, 16. Jh., Kupferstich, koloriert  Graphische Sammlung, Germanisches National- museum, Nürnberg.  Ausstellung <Luther, Kolumbus und die Folgen>

In den 50 Jahren seines Bestehens sei es dem AsKI „gelungen, dem kulturellen Gedächtnis eine klar und kraftvoll vernehmbare Stimme zu geben und die Bedeutung des Sammelns und der privaten Kulturförderung für unsere Gesellschaft ins öffentliche Bewusstsein zu rücken: durch Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen, in denen sich unterschiedliche Kompetenzen und Blickwinkel seiner Mitglieder auf inspirierende Weise verbinden, aber auch als Träger der Casa di Goethe in Rom".

Benita Koch-Otte, Teppichentwurf für das Direktorenzimmer von Walter Gropius in Weimar, 1923 Bauhaus-Archiv Berlin/Foto Felix Jork/ Leihgabe der Ernst von Siemens Kunststiftung © Stiftung Bethel, Bielefeld

Umfangreiche Ankäufe für das Bauhaus-Archiv

Durch den Erwerb von vier bedeutenden Nachlasskonvoluten sind hunderte Arbeiten aus dem Unterricht am Bauhaus, zentrale Schlüsselwerke der renommierten Bauhäusler Benita Koch-Otte, Gertrud Arndt und Alfred Arndt sowie bedeutende Zeitdokumente und Fotografien aus dem Besitz der Bauhaus-Lehrerin Gunta Stölzl fester Bestandteil der Sammlung des Bauhaus-Archivs geworden.

Yahlina Flüh, Gesa Mainhardt und Marten Krienke (v.l.n.r.) vor ihrer Installation <Koffer packen> im Buddenbrookhaus in Lübeck am 10.06.2016, © Foto: Olaf Malzahn / Buddenbrookhaus

<Fremde Heimat. Flucht und Exil der Familie Mann> präsentiert erste Projektergebnisse

Im Rahmen des ersten Projektjahres von "Literatur als Ereignis. Die Manns und wir" haben zwölf Schülerinnen und Schüler von September 2015 bis Juli 2016 das Museumsteam des Buddenbrookhauses unterstützt. Erste Projektergebnisse sind noch bis zum 8. Januar 2017 in der Sonderausstellung "Fremde Heimat. Flucht und Exil der Familie Mann" zu sehen.

Praktisches Arbeiten in der bauhaus_werkstatt, Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, Berlin, Foto: Piotr Bialoglowicz, Jugend im Museum e.V.

Die bauhaus_werkstatt – ein neues Format der kulturellen Bildung

Seit Februar dieses Jahres steht der temporäre Pavillon "bauhaus re use" auf dem Gelände des Museums jeden Samstag von 11 bis 14 Uhr allen Interessierten ab 5 Jahren offen, um sich hier auf praktische Weise mit den Ausstellungsstücken des Museums auseinanderzusetzen.

Yerkish, 2002, Detail einer Tastatur mit Lexigrammen in Yerkish, Über die Symbolsprache <Yerkish> kommunizierte die Psychologin und Primatologin Sue Savage-Rumbaugh mit dem Bonobo Kanzi, um die Fähigkeit zum Spracherwerb bei Menschenaffen zu erforschen; © Stiftung Deutsches Hygiene-Museum

Die Sprache und das Sprechen. Ausflüge in die Welt der Worte, Zeichen, Gesten

Mit ihrem gemeinsamen Projekt "Sprache. Welt der Worte, Zeichen, Gesten" machen das Deutsche Hygiene-Museum und die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung die schöpferische Kraft und Schönheit der Sprache erstmals zum Thema einer großen Sonderausstellung.

Schneewittchen, Illustration von Ludwig Emil Grimm. Nach der Ausgabe Kinder- und Hausmärchen. Gesammelt durch die Brüder Grimm - Kleine Ausgabe. Erste Auflage - Berlin: G. Reimer, 1825, Grimm Sammlung der Stadt Kassel, Foto: Museum für Sepulkralkultur, Kassel

VITA DUBIA – Über die Ungewissheit des Todes und die Angst, lebendig begraben zu werden

Wann ist der Mensch tot? Wie ist die Grenzlinie zwischen Leben und Tod zu definieren? Wie wandelt sich diese Definition in der historischen Entwicklung?

Plakatmotiv Ausstellung KARL IV, Foto: Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg

Kaiser Karl IV. in Prag und Nürnberg – Erste Bayerisch-Tschechische Landesausstellung

Premiere mit Kaiser: Anlässlich des 700. Geburtstages Kaiser Karls IV. (1316-1378) veranstalten der Freistaat Bayern und die Tschechische Republik unter der Schirmherrschaft der beiden Ministerpräsidenten erstmals eine gemeinsame Landesausstellung in Prag und in Nürnberg.

Max Liebermann, Tennisplatz in Noordwijk, 1911, Öl auf Leinwand, Privatbesitz

Max Liebermann – Vom Freizeitvergnügen zum modernen Sport

Sport durchdringt heute nahezu alle Lebensbereiche. Er gehört zum modernen Lifestyle, er wird zum populären Massenspektakel oder verleiht elitäres Prestige. Max Liebermann war der erste deutsche Künstler, der sich in zahlreichen Gemälden mit dem Thema Sport auseinandersetzte.

Medaillon mit dem Porträt der Sophie von Kühn, Foto: Christoph Sandig, Leipzig

Schenkungen und Dauerleihgaben erweitern die Sammlung im Schloss Oberwiederstedt

Am Geburtsort des Dichters Friedrich von Hardenberg betreibt die Novalis-Stiftung ein Literaturmuseum. 1987 wurde der Schlossbau aus dem 16. Jahrhundert aus der Liste der Kulturdenkmale der DDR gestrichen und stand vor dem Abriss.

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