AsKI e.V. - KULTUR lebendig

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Louis Jules Arnout nach Alfred Guesdon, Blick auf die Piazza del Popolo und ihre Umgebung in Rom aus der Mongolfiere, um 1850, Kolorierte Lithografie, Foto: Museum Casa di Goethe, Rom

Verschiedene Aspekte des Künstlerlebens in Rom beleuchten im Museum Casa di Goethe gleich zwei Ausstellungen in Folge. „Italien, Blicke. 1780 –1850" präsentiert aktuell die Sicht europäischer Künstler des 18. und 19. Jahrhunderts auf das Italien ihrer Zeit.

Programmflyer ‘Kritischer Diskurs‘ 100 jahre bauhaus

Auf Initiative der Bauhaus Kooperation Berlin Dessau Weimar haben sich am 27. September 2018 in der Akademie der Künste am Pariser Platz Architekten, Kunst-, Kultur- und Architekturwissenschaftler, Kuratoren sowie die drei Direktoren der sammlungsführenden Bauhaus-Institutionen versammelt, um in drei Podiumsdiskussionen das Bauhaus im Spannungsfeld zwischen Ressource und historischem Gegenstand in den Blick zu nehmen, die Chancen und Ansprüche des Jubiläums zu hinterfragen und seine Zielsetzung als Schrittmacher einer nachhaltigen Entwicklung näher zu beleuchten.

Das Bauhaus-Museum bei Nacht, Foto: Klassik Stiftung Weimar

Mit einem großen Festwochenende feierte Weimar Anfang April die Eröffnung des Bauhaus-Museums.

Christoph Müller, Foto: privat

Der Verleger und Kunstsammler Christoph Müller wird am 18. November 2019 im Rahmen eines Festakts in der Akademie der Künste in Berlin mit der Maecenas-Ehrung des AsKI für die großzügige Schenkung seiner bedeutenden Kunstsammlungen an Museen unter anderem in Berlin, Köln, Schwerin und Güstrow ausgezeichnet.

bauhaus museum weimar, Eingangsportal mit Museumsvorplatz, Visualisierung,  bloomimages GmbH

2019, wenn alle Welt die Gründung des Staatlichen Bauhauses vor 100 Jahren feiern wird, ist der 5. April das wichtigste Datum für die Klassik Stiftung Weimar. An diesem Tag kann sie nach langen Jahren der Planung ihr neues Bauhaus-Museum am Gründungsort der heute fraglos bedeutendsten Design- und Kunstschule des 20. Jahrhunderts feierlich eröffnen.

Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751-1829), ‘Allegorie der Dichtung und Malerei‘, 1783, (Ausschnitt), Öl auf Leinwand, Foto: Museum Casa di Goethe, Rom

Der Erwerb von J.H.W. Tischbeins „Allegorie der Malerei und Dichtung" im Januar 2019 ist ein Glücksfall für die Casa di Goethe und eine kleine, kunsthistorische Sensation dazu. Dieses bislang der Forschung unbekannte Gemälde ist 1783 mit größter Wahrscheinlichkeit in den Räumen an der Via del Corso 18 entstanden, wo sich das Museum Casa di Goethe heute befindet.

Plakat Costellazione 2, Foto: Casa di Goethe, Rom

Die zweiteilige Ausstellungsreihe „Konstellationen" (2016/2018) wurde von der Casa di Goethe gemeinsam mit dem römischen Literatur- und Musikhistoriker und Privatsammler Giuseppe Garrera kuratiert. Sie beleuchtet deutsche Geschichten in Rom anhand von Fundstücken – Zeichen und Spuren, die in Rumpelkammern und bei Altwarenhändlern, Trödlern und Antiquaren großer Städte schlummern.

Ludwig Ferdinand Schnorr von Carolsfeld, ‘Werther am Schreibtisch‘, 1816, Feder und Pinsel auf Pappe, Foto: Museum Casa di Goethe, Rom

Vom 24. Mai bis 20. September 2019 präsentiert die Casa di Goethe – einziges deutsches Museum im Ausland – „Poesia e destinto. Wie Italien den Werther las". Die Ausstellung ist der italienischen Erfolgsgeschichte von Goethes berühmtem Briefroman „Die Leiden des jungen Werther" gewidmet.

Monika Schoeller, Foto: Barbara Klemm

Die Verlegerin und Mäzenin Monika Schoeller von Holtzbrinck wird für den vorbildlichen, verantwortungsvollen Umgang mit ihrem verlegerischen Erbe und ihr vielfältiges Engagement auf dem Gebiet der Literatur mit der Maecenas-Ehrung 2018 des AsKI ausgezeichnet.

  Alles eine Altersfrage?  Kommentar zum Briefeschreiben, 2017, Foto: Gunnar Goehle

Anfang der 1980er Jahre reagierte die Deutsche Bundespost auf die gesellschaftliche Entwicklung, dass immer weniger Menschen private Briefe und Postkarten schreiben, mit der großangelegten Werbekampagne „Schreib mal wieder". Der Geschäftsbereich Brief war nach wie vor die Haupteinnahmequelle des Postdienstes.

Ikonen, Logo der Ausstellung, Foto: Kunsthalle Bremen

Mit dieser Ausstellung feiert die Kunsthalle Bremen eine Premiere: Erstmals werden alle Räume des Hauses mit einer einzigen Ausstellung bespielt. Jeder der 60 Räume präsentiert dabei nur ein Meisterwerk – von der russischen Ikone bis Jeff Koons.

‘Frühlingsfahrt auf die Wartburg‘ mit den Wartburg-Motorwagen der Eisenacher  Fahrzeugfabrik im März 1900,  Wilhelm Hermann, 1900, Fotografie, Wartburg-Stiftung Eisenach

Der am 24. Juni 1818 geborene Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach galt gegen Ende des 19. Jahrhunderts manchem seiner Zeitgenossen als „Innbegriff eines großen Herrn der alten Zeit", als „Letzter, der aus Goethes Tagen" unter ihnen wandelte.

Sceenshot aus dem mit Pageflow erstellten Beitrag des Freien Deutschen Hochstifts ‘Das Album der Maxe von Arnim. Souvenirs aus Rom‘, Frankfurter Goethe-Haus – Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main‘

Wir erzählen Geschichten: über das Reisen, die Italiensehnsucht, Romaufenthalte von Künstlern und anderen Menschen, ihren Begegnungen und Erlebnissen – anhand von Objekten und erstmals mit Hilfe von Storytelling.

Harm Bergen, Kinder im Internet, 2015  Foto: Harm Bengen/toonpool.com

Nicht wenigen gelten das Internet und die Digitalisierung als Einfallstor für negative Sprachentwicklungen.

v.l.n.r.: Walter Höllerer, Peter Orlovsky, Allen Ginsberg, unbekannt, Berlin, 1976, Foto:  Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg

Die literarische Bewegung der „Beat Generation" formiert sich in den USA in den 1950er-Jahren. Die Orientierung an der Ästhetik des Alltags und des Spontanen sowie das emphatische Bekenntnis zum Modernismus, das Autoren wie Allen Ginsberg, Gregory Corso oder Jack Kerouac vertreten, setzen weit über die USA hinaus wichtige literarische Impulse.

  Paul Holz, Seltsame Menschen, um 1925  Feder, Tusche, Tinte auf Pergamentpapier, Foto:  Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Leihgabe der Bundesrepublik Deutschland, Foto: Lukas und Zink, Fotografen

Der Name Paul Holz (Riesenbrück bei Pasewalk 1883 – Schleswig 1938) wird von Kennern in einem Atemzug mit Paul Klee, Käthe Kollwitz, Alfred Kubin oder auch George Grosz genannt. In virtuosen Federzeichnungen hielt der Künstler bevorzugt Bauern- und Zirkusszenen fest, die seinen ungeschönten und zugleich sensiblen Blick auf das menschliche Leben widerspiegeln.

Lied ‘Ruf vom Berge‘ WoO 147 (S. 1 und 2),  Foto: : Beethoven-Haus Bonn

Auf einer Auktion in Paris konnte das Bonner Beethoven-Haus zwei besondere Beethoven-Autographe erwerben. Beide Originalhandschriften waren bis vor kurzem unbekannt, bei beiden handelt es sich um ein nationales Kulturgut ersten Ranges. Der Ankauf ist auch insofern bemerkenswert, als das Beethoven-Haus in den letzten Jahren häufig das Nachsehen gehabt hatte: Ein Investmentfonds auf Handschriften zahlte nahezu jeden Preis und erhielt deshalb oft den Zuschlag. Nachdem dieser Fonds vom französischen Staat geschlossen worden war, kamen am 20. Juni in Paris auf einen Schlag zahlreiche Komponisten-Handschriften auf den Markt, darunter vier Beethoven-Autographe.

Sieghardt v. Köckritz, Foto: Franz Fischer, Bonn

Am 3. September 2018 wäre Dr. Sieghardt v. Köckritz 90 Jahre alt geworden. Dies gibt Gelegenheit, noch einmal einen Blick auf Wirken und Persönlichkeit des langjährigen Leiters der Kulturabteilung im Bundesministerium des Innern (BMI) zu werfen, der nach seiner Pensionierung im Jahr 1993 bis zu seinem Tod Vorsitzender des AsKI war.

Hans Christian Andersen, Mann mit Tablett auf dem Kopf, darauf Gebäude und Schwan, o. J., Scherenschnitt, Foto: Odense City Museums

Mit Märchen wie „Des Kaisers neue Kleider", „Die Prinzessin auf der Erbse" oder „Die kleine Meerjungfrau" erlangte der dänische Dichter Hans Christian Andersen (1805 – 1875) bereits zu Lebzeiten größte Berühmtheit. Noch heute zählt sein Werk zur Weltliteratur. Nahezu unbekannt ist in Deutschland jedoch, dass Andersen zeitlebens den inneren Drang verspürte, auch bildkünstlerisch zu arbeiten.

AsKI-Fachtagung ‘Hauseigene Publikationen‘ im Museum Wilhelm Busch, Hannover, Foto: Franz Fechner, Bonn

Sind Kataloge und Fachbücher noch zeitgemäß? Der Verkauf ist in den meisten Häusern rückläufig. Liegt das nur an neuen Rezeptionsgewohnheiten in Zeiten des digitalen Wandels, am veränderten Medienkonsum und Leseverhalten oder auch an einer medialen Übersättigung des Publikums? Andererseits sind derartige Publikationen unverzichtbar, nicht zuletzt auch was das Image der Häuser und den Nachhaltigkeitsfaktor von Ausstellungen und Projekten angeht. Wohin geht die Entwicklung?

Haithabu, Foto: CC BY ND, Archaeologisches Landesamt Schleswig-Holstein

Das Welterbekomitee der Vereinten Nationen hat am 30. Juni 2018 das Grenzbauwerk Danewerk und den bedeutenden wikingerzeitlichen Seehandelsplatz Haithabu in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Haithabu und Danewerk liegen an einer historischen Engstelle zwischen dem Ostseearm Schlei und den Niederungen der Nordsee bei Schleswig im Norden Schleswig-Holsteins.

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