AsKI e.V. - KULTUR lebendig

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Plakat Costellazione 2, Foto: Casa di Goethe, Rom

Die zweiteilige Ausstellungsreihe „Konstellationen" (2016/2018) wurde von der Casa di Goethe gemeinsam mit dem römischen Literatur- und Musikhistoriker und Privatsammler Giuseppe Garrera kuratiert. Sie beleuchtet deutsche Geschichten in Rom anhand von Fundstücken – Zeichen und Spuren, die in Rumpelkammern und bei Altwarenhändlern, Trödlern und Antiquaren großer Städte schlummern.

Ludwig Ferdinand Schnorr von Carolsfeld, ‘Werther am Schreibtisch‘, 1816, Feder und Pinsel auf Pappe, Foto: Museum Casa di Goethe, Rom

Vom 24. Mai bis 20. September 2019 präsentiert die Casa di Goethe – einziges deutsches Museum im Ausland – „Poesia e destinto. Wie Italien den Werther las". Die Ausstellung ist der italienischen Erfolgsgeschichte von Goethes berühmtem Briefroman „Die Leiden des jungen Werther" gewidmet.

Monika Schoeller, Foto: Barbara Klemm

Die Verlegerin und Mäzenin Monika Schoeller von Holtzbrinck wird für den vorbildlichen, verantwortungsvollen Umgang mit ihrem verlegerischen Erbe und ihr vielfältiges Engagement auf dem Gebiet der Literatur mit der Maecenas-Ehrung 2018 des AsKI ausgezeichnet.

  Alles eine Altersfrage?  Kommentar zum Briefeschreiben, 2017, Foto: Gunnar Goehle

Anfang der 1980er Jahre reagierte die Deutsche Bundespost auf die gesellschaftliche Entwicklung, dass immer weniger Menschen private Briefe und Postkarten schreiben, mit der großangelegten Werbekampagne „Schreib mal wieder". Der Geschäftsbereich Brief war nach wie vor die Haupteinnahmequelle des Postdienstes.

‘Frühlingsfahrt auf die Wartburg‘ mit den Wartburg-Motorwagen der Eisenacher  Fahrzeugfabrik im März 1900,  Wilhelm Hermann, 1900, Fotografie, Wartburg-Stiftung Eisenach

Der am 24. Juni 1818 geborene Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach galt gegen Ende des 19. Jahrhunderts manchem seiner Zeitgenossen als „Innbegriff eines großen Herrn der alten Zeit", als „Letzter, der aus Goethes Tagen" unter ihnen wandelte.

Sceenshot aus dem mit Pageflow erstellten Beitrag des Freien Deutschen Hochstifts ‘Das Album der Maxe von Arnim. Souvenirs aus Rom‘, Frankfurter Goethe-Haus – Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main‘

Wir erzählen Geschichten: über das Reisen, die Italiensehnsucht, Romaufenthalte von Künstlern und anderen Menschen, ihren Begegnungen und Erlebnissen – anhand von Objekten und erstmals mit Hilfe von Storytelling.

v.l.n.r.: Walter Höllerer, Peter Orlovsky, Allen Ginsberg, unbekannt, Berlin, 1976, Foto:  Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg

Die literarische Bewegung der „Beat Generation" formiert sich in den USA in den 1950er-Jahren. Die Orientierung an der Ästhetik des Alltags und des Spontanen sowie das emphatische Bekenntnis zum Modernismus, das Autoren wie Allen Ginsberg, Gregory Corso oder Jack Kerouac vertreten, setzen weit über die USA hinaus wichtige literarische Impulse.

  Paul Holz, Seltsame Menschen, um 1925  Feder, Tusche, Tinte auf Pergamentpapier, Foto:  Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Leihgabe der Bundesrepublik Deutschland, Foto: Lukas und Zink, Fotografen

Der Name Paul Holz (Riesenbrück bei Pasewalk 1883 – Schleswig 1938) wird von Kennern in einem Atemzug mit Paul Klee, Käthe Kollwitz, Alfred Kubin oder auch George Grosz genannt. In virtuosen Federzeichnungen hielt der Künstler bevorzugt Bauern- und Zirkusszenen fest, die seinen ungeschönten und zugleich sensiblen Blick auf das menschliche Leben widerspiegeln.

Lied ‘Ruf vom Berge‘ WoO 147 (S. 1 und 2),  Foto: : Beethoven-Haus Bonn

Auf einer Auktion in Paris konnte das Bonner Beethoven-Haus zwei besondere Beethoven-Autographe erwerben. Beide Originalhandschriften waren bis vor kurzem unbekannt, bei beiden handelt es sich um ein nationales Kulturgut ersten Ranges. Der Ankauf ist auch insofern bemerkenswert, als das Beethoven-Haus in den letzten Jahren häufig das Nachsehen gehabt hatte: Ein Investmentfonds auf Handschriften zahlte nahezu jeden Preis und erhielt deshalb oft den Zuschlag. Nachdem dieser Fonds vom französischen Staat geschlossen worden war, kamen am 20. Juni in Paris auf einen Schlag zahlreiche Komponisten-Handschriften auf den Markt, darunter vier Beethoven-Autographe.

Sieghardt v. Köckritz, Foto: Franz Fischer, Bonn

Am 3. September 2018 wäre Dr. Sieghardt v. Köckritz 90 Jahre alt geworden. Dies gibt Gelegenheit, noch einmal einen Blick auf Wirken und Persönlichkeit des langjährigen Leiters der Kulturabteilung im Bundesministerium des Innern (BMI) zu werfen, der nach seiner Pensionierung im Jahr 1993 bis zu seinem Tod Vorsitzender des AsKI war.

Hans Christian Andersen, Mann mit Tablett auf dem Kopf, darauf Gebäude und Schwan, o. J., Scherenschnitt, Foto: Odense City Museums

Mit Märchen wie „Des Kaisers neue Kleider", „Die Prinzessin auf der Erbse" oder „Die kleine Meerjungfrau" erlangte der dänische Dichter Hans Christian Andersen (1805 – 1875) bereits zu Lebzeiten größte Berühmtheit. Noch heute zählt sein Werk zur Weltliteratur. Nahezu unbekannt ist in Deutschland jedoch, dass Andersen zeitlebens den inneren Drang verspürte, auch bildkünstlerisch zu arbeiten.

AsKI-Fachtagung ‘Hauseigene Publikationen‘ im Museum Wilhelm Busch, Hannover, Foto: Franz Fechner, Bonn

Sind Kataloge und Fachbücher noch zeitgemäß? Der Verkauf ist in den meisten Häusern rückläufig. Liegt das nur an neuen Rezeptionsgewohnheiten in Zeiten des digitalen Wandels, am veränderten Medienkonsum und Leseverhalten oder auch an einer medialen Übersättigung des Publikums? Andererseits sind derartige Publikationen unverzichtbar, nicht zuletzt auch was das Image der Häuser und den Nachhaltigkeitsfaktor von Ausstellungen und Projekten angeht. Wohin geht die Entwicklung?

Haithabu, Foto: CC BY ND, Archaeologisches Landesamt Schleswig-Holstein

Das Welterbekomitee der Vereinten Nationen hat am 30. Juni 2018 das Grenzbauwerk Danewerk und den bedeutenden wikingerzeitlichen Seehandelsplatz Haithabu in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Haithabu und Danewerk liegen an einer historischen Engstelle zwischen dem Ostseearm Schlei und den Niederungen der Nordsee bei Schleswig im Norden Schleswig-Holsteins.

GMD Christian Thielemann, Dr. Hannah Jo Smith,  Dr. Anita Breckbill, Dr. Sven Friedrich, Foto: Michael Weiser

Am 31. Juli 2018 fand im Haus Wahnfried ein besonderes Konzert statt: Mitglieder des Orchesters der Bayreuther Festspiele führten das „Siegfried-Idyll" in der originalen Fassung für Kammerorchester mit 13 Instrumenten auf. Das Besondere: Generalmusikdirektor Christian Thielemann dirigierte mit dem originalen Taktstock, mit dem Richard Wagner am 1. Weihnachtstag des Jahres 1870 in seinem Haus in Tribschen bei Luzern die Uraufführung dirigiert hatte und der seit Ende des 2. Weltkrieges verschwunden war.

Michael Wolgemut, Tanz der Gerippe, Holzschnitt, um 1500, Foto: Museum für Sepulkralkultur Kasse

„Tutenfru, Tutenfru!" Diese Warnung vor der nahenden Totenfrau glaubte man in früheren Zeiten im Ruflaut der (Ringel-)Taube zu hören. Sobald er erklang, sorgte er für große Furcht. Nicht anders war es beim (Wald-)Kauz. Dessen Ruf „Kuwitt, Kuwitt!" wurde als „Komm mit!" übersetzt, und wer ihn rufen hörte, war dem Tode geweiht.

Titelbild KULTUR lebendig 1/18: Deutsches Hygiene-Museum, Dresden, Tiersilhouette zwischen zwei Ausstellungsabteilungen, Foto: David Brandt

Sein jüngstes 37. Mitglied öffnet dem AsKI wieder ein neues Fenster. Die „Stiftung Lyrik Kabinett" stellt in diesem Heft vor, wie sie sich als ein Haus der Poesie mit bedeutender Bibliothek, Editionen und Veranstaltungen in München deutsch- und fremdsprachigen Gedichten widmet. Ganz unterschiedliche Ansätze im Bereich der Ausstellungen verzeichnen die Kunsthalle Emden mit „American Dream" zum amerikanischen Realismus seit Mitte der 1950er-Jahre, das Goethe-Museum Düsseldorf mit „Taten des Lichts" über die Bedeutung der Farbe für Goethe und Heinz Mack sowie das Deutsche Hygiene-Museum, Dresden, mit „Tierisch beste Freunde".

Titelbild KULTUR lebendig 2/18: Das Totale Tanz Theater, Interactive Media FoundationWie wollen wir leben, wie unser Wohnen, unsere Umwelt formen? Wie neue Ansätze des Gestaltens unterrichten? Solch grundsätzliche Fragen des Bauhauses sind aktuell wie je. Insofern kommt seinem 100jährigen Jubiläum im Jahr 2019 eine rückblickende wie auch höchst aktuelle Aufgabe zu, die mehr fordert als schlichten Rückblick.

Titelbild KULTUR lebendig 1/19: Brigitte Helm, Metropolis (1927, Fritz Lang), Foto: Horst von Harbou, Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin„Mehr Demokratie wagen!" – vor 50 Jahren prägte dieses Diktum die Regierungserklärung von Willy Brandt. „Menschen, die kritisch mitdenken, mitentscheiden und mitverantworten" und „außerordentliche Geduld im Zuhören und außerordentliche Anstrengung, sich gegenseitig zu verstehen" braucht es heute mehr denn je.

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Die internationale Novalis-Gesellschaft, die Stiftung „Wege wagen mit Novalis" (Forschungsstätte für Frühromantik und Literaturmuseum Schloss Oberwiederstedt) und die Friedrich-Schiller-Universität Jena (Forschungsstelle Europäische Romantik) loben für das Jahr 2018 den Novalis-Preis aus.

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Die Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e.V., Wetzlar, schreibt für das Jahr 2018 zum zweiten Mal den Preis für Forschungen zur Justizgeschichte aus.

Winckelmann-Porträt nach dem Gemälde  von Angelika Kauffmann, Ende 18. Jh., Foto: Winckelmann-Gesellschaft e.V., Stendal

Die Winckelmann-Jubiläen 2017/2018
Der Begründer der Klassischen Archäologie und modernen Kunstwissenschaft Johann Joachim Winckelmann wurde am 9. Dezember 1717 in Stendal geboren und verstarb am 8. Juni 1768 in Triest. 2017 jährt sich sein 300. Geburtstag und im Jahr darauf sein 250. Todestag.

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