Der AsKI-Blog

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Rembrandt Harmensz. van Rijn (1606 – 1669), Gelehrter in seinem Studierzimmer, (Faust/De practiserende alchimist), Radierung, um 1652, © Frankfurter Goethe-Museum

Leben Sie wohl. ich zeichne, künstle p. Und lebe ganz mit Rembrandt", schreibt der 25jährige Goethe voll Emphase an Johanna Fahlmer.

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Der so genannte Klüpfelsau-Plan: Augenschein eines strittigen Gebiets bei Speyer mit der ältesten Stadtansicht vor der Zerstörung im Jahr 1689, gefertigt von Wilhelm Besserer,  LA SP, Best. W 2, vorl. Nr. 21/ BayHStA PlSlg. Nr. 10371

Augenschein – ein profanes Wort, das poetische Assoziationen weckt. Beides – harte juristische Fakten und den weiten Blick auf Landschaften, wie sie vor Jahrhunderten aussahen – deckt die gleichnamige Ausstellung ab, die ab dem 22. November im Reichskammergerichtsmuseum in Wetzlar zu sehen ist.

Ehrengabe Maecenas-Ehrung, Manfred Sihle-Wissel, Bronze, Nike, 2003, Foto: Lubricht, Worpswede

Dr. Wilhelm Winterstein - Foto: privat

Der Münchener Privatbankier Dr. Wilhelm Winterstein erhält die diesjährige Maecenas-Ehrung für seine beispielgebende Förderung kultureller Einrichtungen, insbesondere in seiner Heimatstadt München und in Weimar.

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Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff, Blick zum Kolosseum und zum Kontantinsbogen von Süden, nach 1766 (?), Schwarze Kreide, grau laviert © Foto: Anhaltinische Gemäldegalerie Dessau

Eine vielbeachtete Ausstellung in der Casa di Goethe ist dem Architekten, Sammler und Kunstpädagogen Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff (1736 – 1800) gewidmet.

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  AsKI-Begleitpublikation  Zwischen den Fronten. Leben und Sterben im Ersten Weltkrieg

Anders als in unseren europäischen Nachbarländern hatte der Erste Weltkrieg lange Zeit keinen vergleichbaren Platz in der deutschen Erinnerungskultur.

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Bildpostkarte 'Ich habe es nicht gewollt.', © Museum für Sepulkralkultur, AFD Kassel

Vom Traum zum Trauma
Die Gräuel, die deutsche Truppen im neutralen Belgien an der Zivilbevölkerung begingen, ließ das „Volk der Dichter und Denker" als marodierende Horde erscheinen.

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Franz Kafka, Die Verwandlung, Erste Buchausgabe, Leipzig : Kurt Wolff 1915, © Franz Fechner, BonnHundert Jahre ist es her, dass die Bevölkerung Europas mit einer bis dahin nicht vorstellbaren Dimension des Mordens, Sterbens und Leidens konfrontiert wurde. Während im Ersten Weltkrieg Millionen Soldaten auf den Schlachtfeldern den Tod fanden, starben Hunderttausende Zivilisten in der Heimat an Hunger und Krankheit.

Wolfgang Trautwein, Akademieausflug 1996, Neuer Garten in Potsdam © Foto: Margareta Fernkorn, Berlin

Am 25. Januar 2015 verabschiedete die Akademie der Künste ihren langjährigen Archivdirektor Wolfgang Trautwein mit einer Matinee und begrüßte seine Nachfolgerin Birgit Jooss, bisher Leiterin des Deutschen Kunstarchivs im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg, die seit April 2015 seine Nachfolge angetreten hat.

Von Beethoven korrigierte Abschrift seines Goethe-Liedes ‘Mignon‘ op. 75 Nr. 1, aus Stefan Zweigs Besitz 1937 über einen Wiener Antiquar von Bodmer erworben, Foto: Beethoven-Haus Bonn

Stefan Zweig war nicht nur der meistgelesene Autor seiner Zeit, sondern ein intimer Kenner von Autographen. Er trug selbst eine herausragende Sammlung von Originalhandschriften von Schriftstellern und Komponisten zusammen.

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Das Literaturmuseum der Moderne in Marbach, Foto: Valentin Wormbs, Stuttgart

Er ist ein herausragender Schriftsteller und Intellektueller, der das Literatur- und Geistesleben seit Jahrzehnten in Bewegung hält: Hans Magnus Enzensberger gehört zu den wenigen international hoch geschätzten deutschen Autoren und den stilbildenden Klassikern der Moderne.

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‘Selbst im Spiegel‘, Stefan Moses mit Janice, München 1998, im Besitz von Stefan Moses, © Stefan Moses

Stefan Moses ist Träger des Lovis-Corinth-Preises 2014. Mit ihm wird einer der wichtigsten deutschen Fotografen aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausgezeichnet.

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Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den mit 15.000,– Euro dotierten Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland Neil MacGregor, Kunsthistoriker und Direktor des British Museum.

Johann August Nahl d. J. (1752–1825), Blick vom Monte di Giustizia in der Villa Montalto Negroni in Rom, Öl auf Leinwand, um 1790, Casa di Goethe, Rom

Mit einer spektakulären Bereicherung ihrer Sammlung konnte die Casa di Goethe in Rom nach der Sommerpause in das Herbstprogramm 2014 starten.

Kunsthalle Emden Logo

Am 22. März 2015 wurde in der Kunsthalle Emden das u.a. vom AsKI geförderte Labor für Vermittlung eröffnet.

Eske Nannen und Christiane Gräfin zu Rantzau (Auktionatorin, li.)  Auktion in Schloss Herrenhausen, Hannover, Foto: Rainer Dröse, Hannover

Das Ergebnis übertraf nicht nur die Erwartungen, sondern auch alle heimlichen Hoffnungen: Fast 370.000 Euro brutto brachte die große Benefiz-Auktion am 14. November 2014 in Schloss Herrenhausen in Hannover ein.

Adalbert Wimmenauer (1869–1914), Anna Erler-Schnaudt, Ölgemälde, Max-Reger-Institut, Karlsruhe

Max Reger – ein Liederkomponist? Ein Liederkomponist von Profil gar? Dies ist eine Vorstellung, die auch Musikkenner bislang kaum nachvollziehen können.

Max Reger (1896), Foto: Max-Reger-Institut, Karlsruhe

Zum Weihnachtsfest des Jahres 1911 erhielt Max Reger von seinem engen Freund Hans von Ohlendorff ein illustres Geschenk: einen Vitrinenschrank

Kunsthalle Bremen, Foto: Franz Fechner, Bonn

Die Kunsthalle Bremen beginnt ein umfassendes Projekt zur digitalen Erschließung des gesamten Bestands des Kupferstichkabinetts mit rund 200.000 Handzeichnungen und Druckgrafiken.

Emile Bernard, Die Haschischraucherin, 1900, Öl auf Leinwand, Musée d‘Orsay, Paris © RMN – Grand Palais (Musée d‘Orsay) / Hervé Lewandowski

In Kooperation mit den Musées d'Orsay et de l'Orangerie in Paris präsentiert die Kunsthalle Bremen eine große Retrospektive des französischen Künstlers Emile Bernard (1868–1941), die erstmals auch sein kaum bekanntes Spätwerk einbezieht.

Ken Adam, Berlin 2014,  Medieninstallation ‘Lines in Flow‘ von Boris Hars-Tschachotin, Foto: Andreas-Michael Velten

"The cinema is there to heighten the imagination; I have always tried to make sure it does so."
Ken Adam

Lucas Cranach d. Ä., Venus mit Amor als Honigdieb, um 1537, © Germanisches Nationalmuseum

Martin Luther war der erste „Medienstar" der Geschichte. Von keiner anderen Person seiner Zeit, von keinem Kaiser oder Papst, existieren mehr Bildnisse als von ihm.

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