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Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. - AsKI
Prinz-Albert-Straße 34
53113 Bonn
Deutschland
Telefon + 49 (0)228 - 22 48 59, - 60
Fax + 49 (0)228 - 21 92 32
E-Mail
info@aski.org


Die Geschäftsstelle des AsKI e.V.
Zur Wahrnehmung seiner Aufgaben unterhält der AsKI eine Geschäftsstelle mit Sitz in Bonn. Dort werden die unterschiedlichen Interessen der Mitglieder zusammengeführt und vor allem in folgenden Bereichen vertreten:
In Zusammenarbeit mit anderen kulturellen Organisationen tritt der AsKI für einen höheren Stellenwert der Kultur bei Bund, Ländern und Gemeinden ein. Er wirbt für die Selbständigkeit der Institute als zukunftsfähiges Organisationsprinzip und lenkt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die Bedeutung privater Kulturförderung, insbesondere durch die Verleihung der Maecenas-Ehrung.
Es ist Aufgabe des AsKI, die Vielfalt der Mitglieder für eine fachübergreifende Zusammenarbeit in gemeinsamen, öffentlichkeitswirksamen Projekten zu nutzen. Deshalb wendet er ein Großteil der ihm zur Verfügung stehenden Mittel auf, um Gemeinschaftsprojekte zu initiieren. Die Geschäftsstelle dient den Mitgliedsinstituten als Informations- und Serviceeinrichtung bei der Planung und Durchführung dieser Projekte. Sie ist eine Schnittstelle für das Sammeln und Austauschen von Informationen und unterstützt die fachliche und organisatorische Durchführung von kulturellen Vorhaben ihrer Mitglieder.
Die AsKI-Geschäftsstelle nimmt für ihre einzelnen Mitglieder und für den Arbeitskreis selbst Aufgaben im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit wahr. Mit einer eigenen Publikation – den bis 2004 erschienenen „Kulturberichten“ und dem daran anschließenden Newsletter „KULTUR lebendig“ – informiert sie die Öffentlichkeit über die Arbeit der Institute, deren Ausstellungen und Forschungsvorhaben sowie über aktuelle kulturpolitische Themen. Eine Online- Ausgabe, nähere Informationen zu den Mitgliedsinstituten und deren Veranstaltungen sowie einen Online-Shop findet man im Internetportal www.aski.org
Mit eigenen Fortbildungsveranstaltungen zu aktuellen pädagogischen, juristischen oder technischen Fragen aus dem Kunst- und Kulturbereich unterstützt der AsKI seine Mitglieder im Bereich der Weiterbildung.
Im Rahmen von Sonderprojekten hat die Geschäftsstelle einige Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus betreut. Herausragendes Beispiel ist der vom israelischen Künstler Dani Karavan gestaltete sowie von den Bundesländern und Katalonien finanzierte Gedenkort für Walter Benjamin und die Exilierten der Jahre 1933-1945 in Portbou.
Auf Bitten des Bundesministeriums des Innern und in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt hat der AsKI den Aufbau, die Einrichtung und die Trägerschaft der Casa di Goethe in Rom übernommen. In den Räumen, in denen Johann Wolfgang von Goethe von 1786- 1788 bei seinem Malerfreund Johann Heinrich Wilhelm Tischbein wohnte, hat der AsKI ein Museum eingerichtet, das sich mit Goethes Italienischer Reise und ihren weitreichenden Folgen in der Literatur- und Kunstgeschichte befasst. Die Geschäftsstelle sieht es als ihre Aufgabe an, die Casa di Goethe bei der Ausübung ihrer Tätigkeit, insbesondere in der Zusammenarbeit mit den AsKI-Mitgliedsinstituten zu unterstützen.
Mit diesem und anderen grenzübergreifenden Projekten will der AsKI auch die durch den Maastrichter Vertrag eröffneten Möglichkeiten einer europaweiten kulturellen Kooperation nutzen und auf lange Sicht eine institutionell gesicherte Zusammenarbeit von selbständigen Kultur-Instituten in ganz Europa durch gemeinsame Vorhaben zustande bringen. Institute außerhalb Deutschlands können korrespondierende Mitglieder werden.

