INFO

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Frankfurter Goethe-Haus /
Freies Deutsches Hochstift

Großer Hirschgraben 23-25
60311 Frankfurt
www.goethehaus-frankfurt.de

 

Vorsitzender des Verwaltungs-
ausschusses
Carl von Boehm-Bezing
Direktorin
Prof. Dr. Anne Bohnenkamp-Renken


Telefon +49 (0)69 - 13 88 00
Fax +49 (0)69 - 13 88 02 22
E-Mail
info@goethehaus-frankfurt.de

 

Öffnungszeiten

Mo-Sa 10-18 Uhr
So und feiertags 10-17.30 Uhr

 

Bibliothek

Mo-Fr 10-12 Uhr, 13-16 Uhr;

 

Führungen
im Goethe-Haus: täglich
14 und 16 Uhr sowie nach Vereinbarung

 

im Museum: nach Vereinbarung

 

Veröffentlichungen

  • Jahrbuch des Freien Deutschen
    Hochstifts (1902-1940, 1962 ff.)
  • Führer (mehrsprachig)
  • Ausstellungskataloge

Mitgliedsbeiträge (mind.)

  • Einzelmitglieder 30 €
    (incl. Jahrbuch 50 €)
  • Studenten/Schüler 15 €
    (incl. Jahrbuch 25 €)
  • Korporative Mitglieder 50 €
  • Fördernde Mitglieder 205 €

 

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Frankfurter Goethe-Haus / Freies Deutsches Hochstift

Älteste Ansicht des Goethe- Hauses in Frankfurt von Friedrich Wilhelm Delkeskamp (1794-1872) aus dem Jahr 1824 Foto: Ursula Edelmann, Frankfurt a. M. Der Naturwissenschaftler Otto Volger gründete 1859, an Schillers 100. Geburtstag, das Freie Deutsche Hochstift für Wissenschaften, Künste und allgemeine Bildung. 1863 erwarb er das GoetheHaus und machte es zu dessen Sitz.

 

Sogleich wurde begonnen, das Goethe-Haus auch im Innern in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen; als Ergänzung wurde im Jahr 1897 das Frankfurter Goethe-Museum eröffnet, das seit 1932 zu einer Galerie der Goethe-Zeit weiterentwickelt wurde.

 

Zwar wurden Goethe-Haus und -Museum während des Zweiten Weltkrieges zerstört - die Bestände waren dank der Initiative von Ernst Beutler jedoch rechtzeitig ausgelagert worden. So konnten 1951 das Goethe-Haus und 1954 das -Museum wieder eröffnet werden. 1994 wurde ein umfassender Umbau des gesamten Institutsgebäudes in Angriff genommen. Am 20. Juni 1997 wurde das neue Haus in Anwesenheit des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog feierlich der Öffentlichkeit übergeben.

 

Johann Heinrich Lips (1758-1817), Johann Wolfgang von Goethe, Weimar im Januar 1791, Kreidezeichnung, Foto: Ursula Edelmann, Frankfurt a.M. Als Sammelgebiet ergab sich vor allem das Jahrhundert Goethes von 1730-1850, also die Zeit von der Aufklärung über Rokoko, Klassik und Romantik bis hin zum Biedermeier und zu den Anfängen des Jungen Deutschland. Heute umfasst die Gemälde-Sammlung rund 500 Bilder: bedeutende Portraits Goethes und seiner Zeitgenossen, aber auch wichtige Gemälde von J. Juncker, J. G. Trautmann, J. C. Seekatz, J. Ph. Hackert, J. H. Füssli, A. Kauffmann, J. H. W. Tischbein, C. D. Friedrich und C. G. Carus. Die Graphische Sammlung besitzt etwa 16.000 Blätter, darunter rund 50 Goethe-Zeichnungen. Die Bibliothek hat einen Bestand von 100.000 Bänden mit vielen seltenen Erstdrucken, Zeitschriften und Almanachen.

 

In der Handschriften-Abteilung (40.000 Werk- und Briefhandschriften) bilden neben Goethe und seinem Kreis die Romantiker den einen Schwerpunkt (Achim und Bettine von Arnim, Clemens Brentano, Novalis, Eichendorff u.a.), den anderen die Klassische Moderne mit Hofmannsthal und seinem Umfeld. Die Auswertung der Bestände geschieht in zwei großen wissenschaftlichen Ausgaben der Dichter Clemens Brentano und Hugo von Hofmannsthal (bisher 38 bzw. 33 Bände).

 

Das  Frankfurter Goethe-Haus / Freie Deutsches Hochstift veranstaltet Sonderausstellungen, Vorträge, Lesungen u.a. und erfüllt auf diese Weise seine Aufgaben der Sammlung und Vermittlung sowohl für die Wissenschaft als auch für eine breite Öffentlichkeit.

 

Stadtplan Frankfurt a. M. mit Institutsstandort - Zur Vergrößerung bitte anklicken!



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