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INFO
Klassik Stiftung Weimar
Burgplatz 4
99423 Weimar
www.klassik-stiftung.de
Präsident
Hellmut Seemann
Telefon +49 (0)3643 - 54 50
Fax +49 (0)3643 - 54 54 54
E-Mail
Besucherinformation
Frauentorstr. 4
99423 Weimar
Telefon +49 (0)3643 - 545-401 /-402/-403
Fax +49 (0)3643 - 41 98 16
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Öffnungszeiten
- Winter: 1. November - 31. März
Mo-Sa 9-16 Uhr - Sommer: 1. April - 31. Oktober
- Mo-Fr 9-17.30 Uhr, Sa 9-12 Uhr / 13-16 Uhr
- So und feiertags geschlossen
- Weitere Öffnungszeiten unter www.klassik-stiftung.de
Klassik Stiftung Weimar

Johann Wolfgang von Goethe hatte in seinem Testament vom 6. Januar 1831 dafür Sorge getragen, dass seine Sammlungen geschlossen erhalten blieben und das Eigentumsrecht seiner noch minderjährigen Enkel gewahrt wurde. Nach dem Tode Walther von Goethes, des letzten Nachkommen des Dichters, gingen 1885 nach dessen Vermächtnis Haus und Grundstück am Frauenplan mit allen Sammlungen und der gesamten Einrichtung in den Besitz des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach über. Der handschriftliche Nachlass Goethes wurde der Obhut von Großherzogin Sophie anvertraut. Mit der Gründung des Goethe-Nationalmuseums und des Goethe-Archivs (nach der Übergabe des Schiller-Nachlasses durch die Erben an den Weimarer Großherzog 1889 Goethe- und Schiller- Archiv) war 1885 der Grundstock für die Weimarer Klassikerstätten geschaffen.
Zu ihnen gehören heute neben dem Goethe-Nationalmuseum, dem Schiller-Haus und dem Schiller-Museum achtzehn weitere Literaturmuseen, Schlösser und Erinnerungsstätten, die Herzogin Anna Amalia Bibliothek und das Goethe- Goethehaus in Weimar und Schiller-Archiv mit ihren reichen und teilweise einmaligen Beständen, fünf Parkanlagen in Weimar und Umgebung sowie zahlreiche andere Objekte. Dieses historisch gewachsene Ensemble von kulturellen Zeugnissen aus der Zeit des klassischen Weimar, aber auch aus seiner „silbernen“ Epoche, der Zeit Franz Liszts, und der nachfolgenden Friedrich Nietzsches in seiner Einheit zu bewahren und zu ergänzen, ist oberstes Anliegen der Stiftung. Ihre wichtigste Aufgabe besteht darin, die überlieferten Schätze zu erhalten und zu vermehren, zu erschließen und zu erforschen und der Öffentlichkeit in ihrer Aktualität und Lebendigkeit auf vielfältige Weise zugänglich zu machen.
Bei alledem ist es auch das Ziel der Stiftung, einen Brückenschlag zwischen dem Erbe und der zeitgenössischen Literatur sowie den Künsten und der Wissenschaft der Gegenwart zu ermöglichen und Raum für die Erörterung von Gegenwartsfragen aus dem Geist der Tradition zu schaffen.
Die reichen Archive und Sammlungen der Stiftung erfordern wissenschaftliche Aufarbeitung und Erschließung. Deshalb ist die Stiftung auch ein Zentrum editorischer Arbeit in Deutschland. Derzeit wird u.a. an der Schiller-Nationalausgabe, an der Heine-Säkularausgabe, an einer Gesamtausgabe der Briefe Herders und einer historisch-kritischen Ausgabe von Goethes Tagebüchern gearbeitet.
Es ist erklärte Absicht der Stiftung, die Arbeit des Wissenschafts- und Forschungsbereiches durch Schwerpunktprogramme zu vertiefen und Weimar zu einem Ort des Wissenschaftleraustausches und des interdisziplinären wissenschaftlichen Diskurses zu machen. Daneben werden kontinuierlich wissenschaftliche Tagungen, Vorträge und Veranstaltungen durchgeführt. Zur Information erscheinen spezielle Veröffentlichungen.



