"Heimkehr in die Fremde", "Unter Vorbehalt", "Besuch in der Heimat" - so lauten einige der Schlagworte, die ein Thema umkreisen, das in der Nachkriegsgeschichte äußerst kontrovers diskutiert worden ist: die Rückkehr der Emigranten.
Die Ausstellung zeigt erstmals akustische, bildliche und textliche Dokumente zu diesem Thema. Anhand ausgewählter Biographien von Remigranten, die mit dem wohl wichtigsten publizistischen Medium der Nachkriegszeit, dem Rundfunk, in enger Beziehung standen, werden gesamtgesellschaftliche Fragen aufgeworfen. Das Zentrum der Präsentation bilden - zusammen mit einer Auswahl historischer Rundfunkgeräte - Sendungen in den Hörfunkprogrammen von mehr als zehn Sendern in den vier alliierten Besatzungszonen bzw. den beiden deutschen Staaten, die von Remigranten erarbeitet wurden oder das Thema Emigration und Rückkehr aus dem Exil behandeln. Die Gemeinschaftsausstellung des Arbeitskreises selbständiger Kultur-Institute e.V. - AsKI - wurde unter der Federführung der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv Frankfurt am Main - Potsdam-Babelsberg gemeinsam mit der Stiftung Archiv der Akademie der Künste erarbeitet. Zur Ausstellung sind ein umfangreicher und reich bebilderter Begleitband sowie eine CD erschienen, die über den AsKI-Shop bezogen werden können. |