Gegründet wurde sie am 200. Geburtstag Goethes, dem 28. August 1949, in der Paulskirche Frankfurt am Main. Ihre Mitglieder sind Schriftsteller und Wissenschaftler, die mit ihrem Werk die deutsche Sprache und Literatur bereichert oder erforscht haben.
Die Akademie vergibt seit 1951 den angesehensten deutschen Literaturpreis, der den Namen Georg Büchners trägt. Weitere begehrte Auszeichnungen sind der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa, der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay, der Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland und der Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung.
Die regelmäßig im Frühjahr und Herbst stattfindenden Tagungen sowohl im In- als auch im Ausland sind der Öffentlichkeit zugängliche Foren der Diskussion sowie ein wichtiger Baustein in der Förderung des internationalen Kulturaustauschs. Die Ergebnisse der Tagungen werden seit 1954 in den Jahrbüchern dokumentiert.
Seit 1954 gibt die Akademie Publikationen heraus, die sich nicht an den Konjunkturen des Buchmarkts orientieren. Dazu gehören unzugängliche oder auch vergessene Texte von Schriftstellern des 20. Jahrhunderts . Eine zweite, 1983 konzipierte Schriftenreihe „Dichtung uns Sprache“ wendet sich der zeitgenössischen Literatur und Gegenwartssprache zu. Mit kleineren Publikationen wie der Heftreihe „Valerio“ greift die Akademie in aktuelle Debatten ein.















