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13. Juli 2004
Fünfte Vergabe des DaimlerChrysler-Stipendiums der Casa di Goethe in Rom

Bonn, den 13.07.2004. Zum fünften Mal tagte in Rom die Jury für die Vergabe des DaimlerChrysler-Stipendiums der Casa di Goethe, einer Einrichtung des Arbeitskreises selbständiger Kultur-Institute e.V. Dieses von der DaimlerChrysler AG finanzierte Stipendium ermöglicht Künstlern, Wissenschaftlern und Publizisten, die sich in ihrer Arbeit dem deutsch-italienischen Kulturaustausch widmen, drei bis vier Monate in Rom zu leben und in der Casa di Goethe zu arbeiten. Aus einer Fülle von Bewerbungen hat die deutsch-italienische Jury sechs Kandidaten nominiert. Ab Januar 2005 werden folgende Stipendiaten zu Gast in der Casa di Goethe sein:
  • die Zeichnerin Anke Becker aus Berlin (geb. 1971) wird unter dem Thema „Vie fuori di Roma“ eine Serie von Zeichnungen, Aquarellen und Pastellen von den Stadträndern Roms jenseits des historischen Zentrums erstellen;
  • Christoph Becker aus Marburg (geb. 1962), freier Autor, erzählt die abenteuerliche Geschichte der Akten und Manuskripte im Falle Giordano Bruno;
  • Karl Wolfgang Biehusen aus Vorwerk-Dipshorn (geb. 1947), Journalist und Autor, wird unter dem Titel „Zeitlos Reisen: Rom erleben mit Hermann Allmers“ den 1868 erschienenen und später in Vergessenheit geratenen Bestseller „Römische Schlendertage“ von Hermann Allmers einem breiten Publikum zugänglich machen;
  • Giandomenico Bonanni aus Heidelberg (geb. 1971), Doktorand der Philosophie, forscht über den Rom-Aufenthalt des deutschjüdischen Philosophen Karl Löwith nach der nationalsozialistischen Machtergreifung;
  • die Installationskünstlerin Claudia Schmacke aus Köln (geb. 1963) will mit Bezug auf Goethes Farbenlehre skulpturale Capriccios im öffentlichen Raum gestalten und ein Video über „Römische Wasserspiele“ erstellen;
  • der Komponist André Werner aus Berlin (geb. 1960) komponiert in Rom die Schlussszene seiner Oper „Titus A.“. Er wird in Rom ein elektroakustisches Zuspielband erstellen, das aus verschiedenen akustischen Situationen im öffentlichen Raum Roms und aus Instrumentalaufnahmen besteht.
Rückfragen bitte an:
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