Aus seiner Sammlung zum Bauhaus zeigt das Bauhaus-Archiv das gesamte Spektrum der Schule: Architektur, Möbel, Keramik, Metall, Fotografie, Bühne und Arbeiten aus dem Vorkurs sowie Werke der berühmten Lehrer Walter Gropius, Johannes Itten, Paul Klee, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Josef Albers, Oskar Schlemmer, László Moholy-Nagy und Ludwig Mies van der Rohe. Neben der Sammlung Bauhaus werden außerdem jährlich vier bis fünf Sonderausstellungen zu historischen und aktuellen Themen aus Architektur, Design und Fotografie präsentiert.
Bibliothek und Archiv im Bauhaus-Archiv sind sind Stätten internationaler Forschung und werden jährlich von etwa 2.000 Personen aufgesucht. Die Präsenz-Bibliothek umfasst mehr als 26.000 Bände zu den Schwerpunktthemen Architektur, Kunst und Gestaltung der zwanziger Jahre. Eine umfangreiche Sammlung von Briefen, Manuskripten und anderen Dokumenten zum Thema Bauhaus wird im Archiv betreut. Das Fotoarchiv verfügt über 50.000 Dokumentar- und Kunstfotos zum Thema.
Das Gebäude des Bauhaus-Archivs, ein Spätwerk von Walter Gropius, ist nach mehr als 25 Jahren viel zu klein für die weltweit größte Sammlung zum Thema Bauhaus und für den ständig anwachsenden Besucherstrom aus aller Welt. Um einen modernen Standards entsprechenden Museums- und Archivbetrieb für die Zukunft zu gewährleisten, muss das Haus dringend erweitert werden. Aus einem internationalen Architekten-Wettbewerb ging 2005 das japanische Büro SANAA – geleitet von Kazuyo Sejima und Ryue Nishizawa – als Gewinner hervor. Aktuell wird ein Investor gesucht, der in der Form einer Public Privare Partnership die Realisierung des preisgekrönten Entwurfs umsetzt.
Das 1960 gegründete Bauhaus-Archiv ist als Verein organisiert. Seine Etat wird überwiegend vom Land Berlin getragen und aus selbst eingeworbenen Mitteln ergänzt. Der Bauhaus-Archiv e.V. bietet seinen Mitgliedern zahlreiche Aktivitäten. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen wollen, wenden Sie sich bitte an uns.


