Rechte und Lizenzen II - Bildrechte
Fachtagung des AsKI e.V. am 26. März 2004 im Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main

Mit dieser Fachtagung knüpft der AsKI an die Veranstaltung von November 2002 an. Sie ist spezialisiert auf den Bereich Bildrechte. Schwerpunkte sind: Rechtsfragen rund um das Internet; Einbettung von digitalen Wasserzeichen, unzulässige Plagiate und erlaubte Nachschöpfungen, Vermarktung von Bildern im Internet, Haftungsfragen und Auswirkungen der Urheberrechtsform 2003 auf Bildurheber.
 
 Für AsKI-Mitglieder ist die Veranstaltung kostenlos, anderen Interessenten steht sie zu einem Tagungsbeitrag von 75 € offen. (Schüler, Studenten und Arbeitslose zahlen 37,50 € bei schriftlicher Vorlage eines entsprechenden Nachweises). 
 
Veranstaltungsort ist das Museum für Kommunikation in Frankfurt/M. mit seinem Direktor Dr. Helmut Gold. Dieses Haus ist eines der vier Institute der Museumsstiftung Post und Telekommunikation mit Sitz in Bonn. Die Stiftung ist seit 2002 AsKI-Mitglied. Zur Stiftung gehören Institute in Berlin, Frankfurt/M., Hamburg und Nürnberg. 


Programm

 
Freitag, 26. März 2004

11:00 - 11:15 Uhr

Begrüßung und Vorstellung
des Museums für Kommunikation Frankfurt/M. – 
ein Museum der Museumsstiftung Post und Telekommunikation
Dr. Helmut Gold, Direktor des Hauses

Begrüßung und Vorstellung
des AsKI e.V.  
Dr. Sabine Jung, Bonn

Moderation der Tagung
Georg Schmidt-von Rhein, Wiesbaden

11:15 - 11:45 Uhr

Rechtsfragen rund um das Internet
Dr. Martin Schippan, RA München

11.45 - 12.00 UhrDiskussion

12:00 - 12:30 Uhr

Gestohlene Bilder? - Über unzulässige Plagiate und erlaubte Nachschöpfungen
Dr. Wolfgang Maaßen, RA Düsseldorf

12:30 - 12:45 Uhr Diskussion

12:45 - 13:30 Uhr

Mittagspause
13:30 - 14:00 Uhr

Die digitale Angenda - Auswirkungen der Urheberrechtsreform 2003 auf Bildurheber
Gerhard Pfennig, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der
VG Bild-Kunst

14:00 - 14:15 Uhr Diskussion

14:15 - 14:45 Uhr

Digitale Wasserzeichen
Prof. Dr.-Ing. Johannes Huber, Universität Erlangen

14:45 - 15:00 Uhr Diskussion

15:00 - 15:30 Uhr

Kostenpflichtige Services im Internet – Markt und Lösungen
Eberhard Dollinger, Vertriebsleiter Europa Firstgate, Köln

15:30 - 15:45 Uhr Diskussion und Schlusswort
16:00 - 17.00 Uhr

Führung durch die Sammlung des Museums für Kommunikation

Referenten und Moderatoren

Eberhard Dollinger

geboren 1956, Bankkaufmann; zuletzt Abteilungsdirektor für zentrale Services im Unternehmenskundengeschäft bei der Nassauischen Sparkasse in Wiesbaden; von 1994 bis 2001 Geschäftsführer für den indirekten Vertrieb sowie anschließend für den Beteiligungsbereich bei United Internet; seit 2001 Vertriebsleiter für Europa bei der Firstgate Internet AG.

Prof. Dr.-Ing. Johannes Huber

geboren 1951, Studium der Elektrotechnik an der Universität München; von 1977 bis 1991 Lehrtätigkeit am Lehrstuhl für Nachrichtentechnik der Universität der Bundeswehr in München; 1991 Visiting Scientist am IBM Zurich Research Laboratory; von 1991 bis 1997 Professor für Signal- und Informationstheorie an der Universität Erlangen; seit 1997 Inhaber des Lehrstuhls für Informationsübertragung an der Universität Erlangen; diverse akademische Ämter, u.a. Vorstand des Instituts für Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik; mehrfach Mitglied und Vorsitzender von Fachgesellschaften zur Informations- und Codierungstheorie in der Informationstechnischen Gesellschaft (VDE) und im IEEE; Mitherausgeber verschiedener internationaler Fachzeitschriften, Veranstalter mehrerer internationaler „Conferences on Source and Channel Coding"; Träger des Literaturpreises der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE 1988 und 1999.

Dr. Sabine Jung

geboren 1955, Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Erziehungswissenschaften in Saarbrücken; freie Mitarbeit beim Saarländischen Rundfunk, ZDF/ 3sat, Südwestfunk Mainz; freie Kuratorin; Geschäftsführerin des Künstlerhauses Schloß Balmoral, Bad Ems; seit 2001 Geschäftsführerin des AsKI e.V., Bonn

Dr. Wolfgang Maaßen

geboren 1950, Rechtsanwalt in Düsseldorf seit 1979; Arbeitsschwerpunkte: Urheberrecht, Vertrags- und Steuerrecht der Fotografen und Designer, Künstlersozialversicherung; Justitiar des Bundes Freischaffender Foto-Designer BFF; Mitglied des Verwaltungsrates der VG Bild-Kunst; Autor verschiedener Handbücher für selbständige Fotografen und Designer sowie des Standardwerks „Kunst und Gewerbe".

Gerhard Pfenniggeboren 1946, Rechtsanwalt seit 1978; von 1973 bis 1988 Geschäftsführer des Bundesverbandes Bildender Künstler, seit dieser Zeit Beschäftigung mit kulturpolitischen und urheberrechtlichen Themen; seit 1978 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der VG Bild-Kunst, maßgeblicher Anteil am Aufbau dieser Gesellschaft, die heute ca. 30 Mio. Euro Aufkommen für bildende Künstler, Fotografen, Designer, Filmurheber und -produzenten sowie Verleger illustrierter Bücher erzielt; seit 1980 Geschäftsführer des Kunstfonds e.V.; Mitglied verschiedener internationaler Gremien der Verwertungsgesellschaften und Beiratsmitglied von kulturellen Organisationen.

Dr. Martin Schippan

geboren 1969, seit 1997 Rechtsanwalt in München; von 1989 bis 1995 Tätigkeit als Journalist unter anderem für die Badische Zeitung, die FAZ und das ZDF; Mitarbeiter im Medienrechtsreferat der Europäischen Kommission in Brüssel sowie seit 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Urheber- und Medienrecht e. V., München. Seit 1997 Rechtsanwalt in der Urheber- und Medienrechtskanzlei Lausen Rechtsanwälte, München · Köln, dort vornehmlich im Bereich Urheber-, Verlags- und Internetrecht tätig

Georg Schmidt-von Rheingeboren 1936, Studium der Rechtswissenschaften; Präsident a.D. des Landgerichts Darmstadt; Amtsrichter in Wiesbaden; Richter am Oberlandesgericht Frankfurt/M.; Präsident des Landgerichts Limburg; Vorsitzender der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung (Mitglied des AsKI e.V.).

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Tagungsbericht

Kulturberichte 2/04
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Revision: 01/06/2005 - 15:01 - © AsKI e.V.