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fortgesetzt
von I
Wenngleich der Gesamtbestand des Archivs inzwischen durch Findhilfsmittel
erschlossen ist, so sind doch im Einzelfalle die Findbücher,
sofern neue wissenschaftliche Anforderungen entstehen, zu überarbeiten, und besondere
Anstrengungen richten sich in solchem Zusammenhang auf den größten und wichtigsten Bestand,
den Nachlass Goethes.
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Grundriss des Schillerhauses
Goethe- und Schiller-Archiv,
Stiftung Weimarer Klassik
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Erschienen ist jüngst der erste Band des Goethe-Inventars mit der Verzeichnung und Beschreibung von rund 5000
Gedichthandschriften des Dichters, der sich eine
Folge von weiteren 6 Bänden anschließen wird. Die
an Goethe gerichteten Briefe werden durch eine Regestausgabe erschlossen, deren Band 6
gerade erschienen ist. Goethes Tagebücher sind
Gegenstand einer neuen historisch-kritischen Edition, von der bereits zwei Text- und zwei
Kommentarbände vorliegen. Ein Repertorium
sämtlicher Goethebriefe, mit Unterstützung der
Deutschen Forschungsgemeinschaft entwickelt, kann im Internet aufgesucht werden -
Vorbedingung für eine kommentierte Gesamtausgabe von
Goethes Briefen, die zu den wissenschaftlichen Projekten der Stiftung Weimarer Klassik
gehört. Goethe-Philologie, so viel lässt sich
voraussagen, wird auch in den nächsten Jahren und
Jahrzehnten zu den Hauptaufgaben des Goethe- und Schiller-Archivs zählen.
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Abschlusszeugnis Fritz Reuters von der
Universität Jena
Jena, 16. Februar 1833
Nachlass Fritz Reuter 77/V,1,1
Goethe- und Schiller-Archiv,
Stiftung Weimarer Klassik
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Daneben aber widmet sich das Archiv der Weiterführung und dem Abschluss von
Editionsprojekten, die auf eine längere Geschichte
zurückblicken können: der
Heine-Säkularausgabe, der Ausgabe von Herders Briefen und - gemeinsam mit dem Schiller-Nationalmuseum / Deutsches Literaturarchiv Marbach
- der
Schiller-Nationalausgabe. Durch das Erscheinen von Band 30 ist der Beginn einer neuen Edition
angezeigt worden: einer einstmals
vierzigbändigen Ausgabe der Werke, Schriften und
Briefwechsel Ludwig Achim von Arnims. Zu den
Projekten, die intensive archivische Betreuung
notwendig machen, zählt nicht zuletzt die Edition der
Werke und Briefe von Friedrich Nietzsche. Im Zusammenhang mit dem
Sonderforschungsbereich "Ereignis Weimar - Jena: Kultur um
1800" an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
rücken zahlreiche Archivnachlässe zusehends
in das Interesse von Forschern unterschiedlicher Disziplinen.
Beginnend mit einer Ausstellung zu Ernst von Wildenbruch im Jahre 1995, haben das
Archiv bzw. die Stiftung Weimarer Klassik seither
seine Schätze auch in einer Folge von
Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert. Die 1999
gemeinsam mit dem Beethovenhaus Bonn entstandene Präsentation "Beethoven und Goethe" ist
auch in der Casa di Goethe in Rom zu sehen gewesen - Zeichen einer Kooperation der Mitglieder
im AsKI, der für die Zukunft eine produktive
Fortsetzung zu wünschen ist.
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Konzeptblatt aus Georg Büchners "Woyzeck"
um 1836, eigenhändig
Nachlass Georg Büchner 10/3,1
Goethe- und Schiller-Archiv,
Stiftung Weimarer Klassik |
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Dr. Jochen Golz ist Direktor des Goethe- und
Schiller-Archivs, Stiftung Weimarer Klassik |
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