AsKI e.V. - www.aski.org

Kulturberichte 1/98: Kleine Nachrichten

Zurück Home Nach oben Weiter

invisit..
Suche

Städelsches Kunstinstitut

Villa Romana Preisträger 1998

Am 22. Oktober 1997 entschied im Städelschen Kunstinstitut eine Jury aus zehn bildenden Künstlern über die Preisträger der Villa Romana des Jahres 1998. Alljährlich wird ein zehnmonatiger Florenzaufenthalt in der von Max Klinger 1905 dem Deutschen Künstlerbund gestifteten Villa Romana fünf Künstlern ermöglicht. Es werden im Jahre 1998 folgende Künstler dort arbeiten:

Peter Herrmann (geb. 1937 in Großschönau/Lausitz; lebt und arbeitet in Berlin)
Andreas Schön (geb. 1955 in Kassel; lebt und arbeitet in Düsseldorf)
Johannes Brunner (geb. 1963 in Pfullendorf/Baden; seit 1996 in München) und Raimund Ritz (geb. 1964 in Meckenbeuren; lebt und arbeitet in München)
Tobias Gerber (geb. 1963 in Düsseldorf; lebt in Köln; Gast der Villa Romana 1996)
Gast: Michael Elsen (geb. 1957 in Frankfurt am Main; lebt und arbeitet in Frankfurt am Main)

Ihre Arbeiten, sowie die Werke aller an den Auswahlverfahren beteiligten Künstler, wurden im Städelschen Kunstinstitut präsentiert.

Neuerwerbung - Zoran Music, Kopf vor grauem Grund II, 1997

Im Frühjahr 1997 hat die Schirn Kunsthalle eine umfassende Werkschau des in Venedig und Paris arbeitenden Malers Zoran Music veranstaltet. Aus zahlreichen Besucherreaktionen und Presseberichten war zu erfahren, daß die Begegnung mit dem Œuvre für das Frankfurter Publikum eine wichtige ästhetische und künstlerische Erfahrung darstellte. Deshalb freute sich das Städelsche Kunstinstitut sehr über die großzügige Entscheidung des Künstlers, der Sammlung zwei Werke aus dieser Retrospektive zu schenken. Eines der beiden Gemälde ist der "Kopf vor grauem Grund II". Im Umfeld der Frankfurter Ausstellung im Frühjahr 1997 entstanden, ist das Gemälde nun das "jüngste Bild" in der Schausammlung der Moderne. Es fügt sich spannungsvoll ein in die Reihe der Porträts von Dubuffet, Giacometti, Asger Jorn und Baselitz, die einen thematischen Schwerpunkt dieser Abteilung markieren. Vor allem jedoch reizt die Bezugnahme zu Bacons "Studie zur Krankenschwester in dem Film Panzerkreuzer Potemkin".

 

Seitenanfang
Zurück zum Seitenanfang

  E-Mail: info@aski.org
Copyright © 1999/2001 AsKI e.V.