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Kulturberichte 1/98: Die zu neuen Ufern fahren

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Verleihung der fünften Maecenas-Ehrung an Dr. h.c. mult. Paul Sacher

Franz Fechner

Paul Sacher
Paul Sacher

Paul Sacher betätigt sich in einer einzigartigen Weise als Mäzen. Er verbindet seine eigene Künstlerschaft als einer der profiliertesten Dirigenten unserer Zeit gerade im Hinblick auf die Interpretation von Musik unseres Jahrhunderts mit der intensiven und initiativen Förderung des zeitgenössischen Musikschaffens.

Er hat zahlreiche, heute herausragende Komponisten bereits früh gefördert, sei es durch Aufführung ihrer Werke, durch Vergabe von Kompositionsaufträgen, durch Stipendien und nicht zuletzt durch die musikwissenschaftliche Aufarbeitung ihrer Werke.
Die 1986 gegründete Paul Sacher Stiftung gehört weltweit zu den bedeutendsten Sammlungen der Musik unseres Jahrhunderts. Paul Sacher hat das Musikleben unserer Zeit wie kaum ein anderer gefördert, ja Weichen gestellt und mitgestaltet.
Er hat dabei die Grenzen der Schweiz geradezu selbstverständlich überschritten und auch deutsche Komponisten wesentlich gefördert. Dies kommt in vielen Uraufführungen zum Ausdruck, die ihm von zwei Komponistengenerationen zwischen Richard Strauss, Paul Hindemith und Wolfgang Rihm anvertraut wurden.
Zu den Sammlungen der Paul Sacher Stiftung gehören etwa umfangreiche Bestände von heute so renommierten deutschen Komponisten wie Hans Werner Henze, Helmut Lachenmann, Aribert Reimann und Wolfgang Rihm.
(aus der Verleihungsurkunde)

Maecenas-Ehrung
Verleihung der Maecenas-Urkunde
v.l.n.r.: Dr. Barthold C. Witte,
Vorsitzender des AsKI
Sabine Hänggi-Stämpfli und Dr. Felix Meyer,
beide Paul Sacher Stiftung

Am 13. November 1997 verlieh der AsKI im Rahmen einer Festveranstaltung in der Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main zum fünften Mal seine Maecenas-Ehrung. Ausgezeichnet wurde der 91jährige Schweizer Dirigent und Musikmäzen Dr. h.c. mult. Paul Sacher für seine beispielgebende Förderung der zeitgenössischen Musik. Zum Bedauern der zahlreich erschienenen Gäste hatte Paul Sacher die Teilnahme aus Krankheitsgründen kurzfristig absagen müssen. Zahlreiche Genesungswünsche wurden ausgesprochen. Auch konnte durch die tatkräftige Unterstützung des Deutschen Rundfunkarchivs eine Videoaufzeichnung mit einem Interview des Geehrten eingespielt werden. An Stelle Paul Sachers nahmen Vertreter der Paul Sacher Stiftung, Dr. Felix Meyer und Sabine Hänggi-Stampfli, die Ehrengabe, ein Typoskript des Komponisten Richard Strauss, aus den Händen des AsKI-Vorsitzenden, Dr. Barthold C. Witte, entgegen. Den musikalischen Rahmen des Abends gestaltete auf besonderen Wunsch des Geehrten das Ensemble der Schola Cantorum Basiliensis "Les haulz et Les bas" mit der Aufführung von Bläsermusik des Mittelalters.

Nach der Begrüßung durch den Hausherrn, den Generaldirektor der Deutschen Bibliothek Frankfurt und stellvertretenden Vorsitzenden der Stiftung Buchkunst, Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann, folgten Grußworte der Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt, Linda Reisch, und des Vertreters des Bundesministeriums des Innern, Ministerialdirigent Dr. Waldemar Ritter. Die mit Spannung erwartete Laudatio hielt der mit Paul Sacher befreundete Schriftsteller Rolf Hochhuth, der in seiner Rede scharf die Kulturpolitik der öffentlichen Hand kritisierte.

Im folgenden drucken wir Auszüge aus den Grußworten und der Laudatio.

Linda Reisch:

"Viele internationale Preise und Auszeichnungen haben Paul Sachers verdienstvolles Werk gewürdigt. Die Maecenas-Ehrung nimmt dabei für mich eine besondere Stellung ein, weil sie eine Anerkennung durch die Kulturinstitute selbst ist, die vielfach ihre Existenz bzw. ihre Arbeitsmöglichkeiten häufig Persönlichkeiten wie Paul Sacher verdanken. Über Mäzene wird heute viel und gerne geredet, vor allen von seiten der Politik. Nicht selten jedoch steht dabei das Bestreben im Vordergrund, den Staat aus der finanziellen Verantwortung für Kultur scheibchenweise zu entlassen. Ich möchte hier als Frankfurter Kulturdezernentin ganz deutlich sagen, daß da eine falsche Rechnung aufgemacht wird. Private und staatliche Förderung bedingen einander, das eine kann nicht das andere ersetzen. Die Möglichkeiten zur Kultur und die Freiheit der Kunst können nur dann existieren, wenn der Staat sich selbst als Kulturermöglicher begreift und wenn jeder - im Großen wie im Kleinen - Kunst fördert und fördern darf."

Dr. Waldemar Ritter:

"Den Grund, der uns hier und heute in dieser Feierstunde zusammenführt, fand ich in Goethes Maximen und Reflexionen:

Die Kunst kann niemand fördern als der Meister.

[...] Paul Sacher hat nicht nur eine Stiftung und ein musikwissenschaftliches Forschungsinstitut eingerichtet, das weltweit seinesgleichen sucht. Paul Sacher praktiziert Mäzenatentum in seiner klassischen Form, indem er Lebens- und Arbeitsvoraussetzungen für schaffende Künstler herstellt. Er fördert die Entstehung, statt sich darauf zu beschränken, das ohnehin Entstehende zu sammeln. Sachers Handeln ist Definition und Umsetzung der Zielsetzung des klassischen Mäzenatentums, bei dem der Mäzen nicht Herr des Verfahrens, sondern Beteiligter in der Form eines Impulsgebers ist. [...]

Auch die meisten AsKI-Institute verdanken ihre Entstehung einer solchen Initialzündung von Privatpersonen mit ausgeprägtem Kunst- und Geschichtsverständnis und der Bereitschaft der Übernahme kultureller Verantwortung. Bis in die heutige Zeit trägt bei einigen Mitgliedsinstituten das vorbildliche Zusammenwirken von staatlichem und privatem Engagement zur effektiven und produktiven Arbeit und nicht zuletzt auch zu ihrem hohen Ansehen bei. Gerade in Zeiten knapper Kassen [...] kommt dem Zusammenwirken öffentlicher Hände und privater Kräfte eine besondere, wenn nicht gar existentielle Bedeutung zu. [...] Dabei ist es an der Zeit, neben den herkömmlichen Wegen auch ungewohnte, neue Wege zu beschreiten. So bleibt beispielsweise die Verbesserung der rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen, bei denen auch das Bundesinnenministerium immer wieder die Anliegen unserer Kulturträger einbringen wird, ein Thema, welches innovativen und gestaltenden Ansätzen zugänglich sein muß. Die aktive Einmischung in diese Themen bleibt auch in Zukunft eine Aufgabe des AsKI und der anderen Kulturinstitutionen, Verbände und Interessengemeinschaften, so wie es in der Vergangenheit immer wieder zu fruchtbarem und erfolgreichem Tätigwerden insbesondere durch Einbringen von beachtenswerten Konzeptionen gekommen ist. Es ist eine Aufgabe von uns allen. Die Diskussion um die Substanz des Kulturstaates muß Bürgersache werden. [...]

Ich darf Ihnen versichern, daß auf Bundesebene alle Anstrengungen unternommen werden, um die Kulturförderung als Pflichtaufgabe des Staates, als staatlichen Beitrag zur Existenz der Gesellschaft zu sichern. Und dies möchte ich gerade hier betonen, daß trotz schwieriger Haushaltslage der Kulturetat des Bundes im wesentlichen ungeschmälert geblieben ist. Es gehört zum Grundverständnis der Bundesrepublik Deutschland, daß Kunst und Kultur eine der Grundlagen für die Lebensbedingungen der Menschen und somit von existentieller Bedeutung sind."

Rolf Hochhuth:

"Du, Paul, Demokrat von Hause, weil Schweizer, gehörst zu den heute an zwei Händen abzuzählenden europäischen Mäzenen, denen der Einsatz für neue Kunst niemals ein Thema war, weil eine Selbstverständlichkeit. Ich gehe weiter, ich sage sehr überlegt und bewußt: Du bist der einzige, der genuin dafür gelebt hat, weil Du - nachweislich - auch der einzige warst, der das mit zwanzig Jahren schon begonnen und geleistet hat, lange bevor Dir dank Deiner Verheiratung auch finanziell die Möglichkeit, die Mittel dafür gegeben waren. Dein Wirken, das auf Intimität mit den Künstlern, auf Kenntnis ihrer Person und Produktion gründet, zeitlebens gegründet war, ist vor allem auch der Beweis, daß allein Geld künstlerisch noch zu gar keinen Resultaten führt.

Denn Geld, ja viele Milliarden haben dank der Subventionen, so empörend überhöht wie niemals in der Geschichte, ja auch in den drei deutschsprachigen Landen die Opern- und Theater-Intendanten, aber sie machen doch nichts daraus, fast keine zeitgenössische Kunst, sondern meist nur Reproduktionen bereits bewährter Kunst [...]

Weil Du, Paul, nicht bist ,wie diese da', habe ich meine Dankrede überschrieben ,Die zu neuen Ufern fahren': letzter Satz Deiner Dankrede für den Basler Kunstpreis, der Dir 1972 zugesprochen wurde. Du hast da Dein Lebensziel, Deine Lebensleistung zusammengefaßt:

,Ich empfinde es als glückliche Fügung, mehr noch, als vom Schicksal gewährte Gnade, daß ich in diesem unruhigen, alles in Frage stellenden Jahrhundert die Vision meiner Jugend verwirklichen durfte. In dieser langen Frist ist für jeden Musikfreund selbstverständlich geworden, was bis zur Mitte dieses Jahrhunderts neu und unbekannt war. Damals lagen für Schatzsucher und Pioniere noch grenzenlos weite Felder unerschlossen. Aber es werden sich jeder Generation neue Wege öffnen. Wer aus dem Rahmen des Gewohnten ausbricht, ist allein auf sich gestellt und muß seiner Sache sicher sein. Wer nur rückwärts schaut, lebt außerhalb seiner Epoche. Ich werde keinen künstlerisch Empfindsamen je verstehen, der nicht die Botschaft seiner eigenen Zeit empfangen will, selbst wenn sie Unheil kündet. Darum gilt alle meine Zuneigung denjenigen, die zu neuen Ufern fahren auf dem Strom, der auch uns getragen hat.'

Dieses Bekenntnis zum Neuen, das heißt in der Kunst immer auch: zum Riskanten, zum Umstrittenen, zum vielleicht Mißlingenden, zum Gefährdeten wie Gefährdenden - nämlich den gefährdend, der es macht, ebenso wie den, der es der Öffentlichkeit, die es meist zurückweist, aufzwingen will -, erst dieser Wagemut adelt den Mäzen. Kunst kaufen und ausstellen oder aufführen, die schon so bewährt und anerkannt ist und wertesicher wie ein Goldbarren, ist medioker - ja: amoralisch. Du hast stets das Gegenteil getan - hast nie im Leben das Risiko gescheut, sondern anderen sogar abgenommen, indem Du mit Deinem Namen für Newcomer eingetreten bist. Wie selten geschieht das heute durch Berühmte. [...]

Immerhin ist es ein Trost, daß jene Interpreten, die sich scheuen, für Zeitgenossen einzutreten, niemals Nachwelt haben. Hat jemals Herr von Karajan die Haut für einen noch nicht Klassischen zu Markte getragen? Wir kennen aber Max Reinhardt heute nicht mehr, weil er entdeckt hat, der damals für unspielbar geltende ,Sommernachtstraum' biete doch herrliche Inszenierungsmöglichkeiten, sondern wir kennen diesen Regisseur nur deshalb, weil er umstrittene, ja verachtete oder auch noch völlig namenlose Dramatiker inszeniert hat, weil er sich der immer machtvollen Meute der Konventionellen stellte, an der Seite zum Beispiel Gorkis, Hauptmanns, Hofmannsthals, Schnitzlers, Shaws, Pirandellos.

Deshalb allein kennen wir Reinhardt noch; schwacher Trost allerdings für Zeitgenossen solcher Machthaber in den Kunsttempeln, die Lebende derart unterdrücken wie heute unsere staatlich durch unverantwortlich überhöhte Subventionen abgesicherten Generalintendanten, die meine und schon die vorangegangene Generation Deutschschreibender, also von Zuckmayer bis Frisch, von Dürrenmatt bis Thomas Bernhard ruchlos liquidiert haben: Nicht mehr drei Prozent der Spielpläne großer Bühnen - Opern und Theater, ich spreche nicht von Kellerbühnen - werden noch von lebenden Deutschschreibenden oder gar Komponierenden bestückt. [...]

Gibt es eine deutsche Stadt, in deren Oper - wir haben zahllose Opernhäuser - man Gelegenheit hätte, ein Meisterwerk wie Aribert Reimanns ,,Lear" zu hören? Daß so allmächtige Opernchefs wie unsere ungerührt zusehen, wie unsere Komponisten hungern - haben die nicht eine Dozentur, so kann ihrer keiner mehr von den Tantiemen leben, bei vier Milliarden (!) Subventionen, die Bund, Länder und Gemeinden den Opern und Theatern größtherzig schenken. Es gibt keinen deutschen Komponisten heute, der an der Oper so viel verdiente wie der Portier einer Oper. Nichts gegen Portiers, aber alles gegen Intendanten, die ausnahmslos zusehen, persönlich königlich versorgt durch Gage und Pension.

Dagegen nun Paul Sacher, der unvergleichliche Anreger, ohne den die Geschichte der Musik des 20. Jahrhunderts gar nicht zu schreiben wäre. Sacher sagte, als 1973 erstmals eine Auswahl seiner Autographen ausgestellt war, und ich zitiere dies, weil das eine heute völlig ausgestorbene vorbildliche und werkschaffende Intimität von Anreger und Urheber bezeugt, von Komponist und Interpret, wie sie von keinem anderen Menschen mehr, von keinem außer Paul Sacher, dem 91jährigen, gepflegt wird:

,Was Sie im neuen Saal ausgestellt sehen, ist keine Sammlung im üblichen Sinne. Diese Dokumente sind letzten Endes nichts anderes als Zeugnisse meiner Beziehungen zu Komponisten, meiner Verbindung, meiner Freundschaft mit ihnen. Die Noten wurden nicht zusammengetragen oder aufbewahrt, um eine Sammlung anzulegen. Sie hat sich eher absichtslos ergeben, weil im Lauf der Zeit das eine zum andern kam. Ich selbst kann darin nichts anderes sehen als ein zusätzliches Ergebnis meiner Tätigkeit als Dirigent. Beim Erteilen eines Kompositionsauftrages habe ich jeweils nur das Recht auf die Uraufführung des Werkes verlangt. Wenn es mein Ziel gewesen wäre, eine stolze Reihe von Manuskripten zu besitzen, hätte ich auch die Ablieferung der Originalpartitur zur Bedingung machen müssen. Rückblickend könnte man vielleicht sagen, ich habe eine große Gelegenheit verpaßt! In siebenundvierzig Jahren stellten mir etwa sechzig Komponisten rund hundertsechzig Werke zur Verfügung.'

Wer nicht selber heute angewiesen ist auf jene, die darüber entscheiden - sie entscheiden stets diskussionslos, allein; die letzten Absolutisten in einer vergleichsweise demokratischen Umwelt -, die entscheiden, ob ein neues Werk, Musik oder Drama aufgeführt wird, der kann nicht ermessen, was Paul Sacher als der einzige Uraufführer von über zweihundert Stücken für Künstler, besonders auch für sehr viele Nichtprominente geleistet hat durch seine immer von Staat und Behörden unabhängige Art der Kunstförderung, ihrer Praktizierung und Kunst-Hervorbringung. Denn was hülfe es den Unzähligen, die Sacher zum Komponieren angeregt und denen er das ermöglicht hat, würde Sacher dann nicht auch uraufführen, was er initiierte. Sachers schöpferische, werkschaffende Intimität ist ein rührender Anachronismus geworden.

Den Mächtigen - besonders der Kunstszene - ist wie den Politikern der BRD, die ,ihre' Kunstbonzen inthronisieren, weil finanzieren, der Gedanke völlig fremd, mit den Künstlern auch nur zu reden. Oder sahen Sie je ein Foto, das sogenannte Spitzenpolitiker - Willy Brandt ist lange tot - mit Künstlern im Gespräch zeigte? Ergebnis dieser geistigen Abstinenz: Niemals gab es in der deutschen Geschichte so wenige neue Dramen oder Opern wie heute, da Theater und Opern mehr Geld haben als jemals zuvor, mit ihren Milliarden Subventionen. Mithin: Ohne private Mäzene ist der Künstler verloren in unserer Gesellschaft, weil die zwar so viel Geld für Bühnen ausgibt wie bei weitem niemals in der Geschichte, weil sie aber diese Milliarden fast niemals denen gibt, die Texte und Kompositionen hervorbringen, sondern allein den Hausherren der staats- oder städteeigenen Bühnen, also ihren Kunstbeamten, die ihnen schon deshalb - logisch - aus der Hand fressen, weil die Theatermachthaber den Parteileuten ihren Job verdanken; und weil von den Parteien allein es abhängt, wie lange sie den behalten und wie hoch ihre Subventionen und ihr persönliches Gehalt sind. Ein perverser Kreislauf: gesetzgeberisch sanktionierte Korruption. [...]

Ohne Mäzene, also Privatleute, wären Künstler verloren in unserer Republik, die ja grundgesetzwidrig auch die Privattheater vernichtet hat, denn das Grundgesetz garantiert Chancengleichheit; wo aber Bund, Länder, Gemeinden allein nichtprivate subventionieren, da haben private keine Chance mehr.

[...] Paul Sacher hat früh gewußt, daß zwischen dem Mäzen und dem Staat, den Behörden kein so inniges Verhältnis aufkommen darf: Sollen doch Mäzene gerade das fördern, was die Behörden links liegenlassen oder gar bekämpfen: Das Oppositionelle, das Neue, das Überraschende, das noch nicht 'Standesgemäße'."

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Franz Fechner M.A. ist gepr. Public-Relations-Berater (DAPR) und Mitarbeiter der AsKI-Geschäftsstelle

 

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