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Kulturberichte 1/98: Stipendium der Casa di Goethe

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Erste Ausschreibung des Stipendiums der Casa di Goethe in Rom gefördert von der Daimler Benz AG

Im Zentrum von Rom, in der ehemaligen Künstlerwohnung von Goethe, Tischbein u. a., bietet die Casa di Goethe ab 1998 jeweils einem Stipendiaten die Möglichkeit zu eigener wissenschaftlicher oder künstlerischer Arbeit am historischen Ort.

Das internationale Stipendienangebot richtet sich an Künstler, Wissenschaftler und Studierende, die sich in ihrer Arbeit dem Kulturaustausch zwischen Italien und Deutschland widmen, beispielsweise in den Bereichen der Germanistik, Romanistik, Kunstgeschichte, Theaterwissenschaft, Politik- und Sozialwissenschaft, Literatur, Musik, bildenden Kunst oder Fotografie.

Es werden vor allem diejenigen berücksichtigt, die sich mit Leben und Werk Goethes auseinandersetzen und dabei ungewöhnliche Vorhaben auf hohem Niveau realisieren. Der Aufenthalt in Rom kann dem Beginn, der Fortführung und Vertiefung, sollte aber möglichst der Fertigstellung von Projekten dienen. Die Arbeiten der Stipendiaten sollen in Form von Publikationen, Ausstellungen und Veranstaltungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Das Stipendium wird für 3-6 Monate, in Ausnahmefällen für max. 1 Jahr vergeben. Italienischkenntnisse sind Voraussetzung. Es steht ein vollständig eingerichtetes Ein-Personen-Appartement von ca. 45 m2 zur Verfügung, das sich in der Museumsetage befindet. Die monatliche Förderung beträgt 1.500 DM. Zusatzleistungen (wie z. B. Erstattung von Reise- und Materialkosten) sind möglich.

Eine unabhängige deutsch-italienische Jury entscheidet über die Vergabe des Stipendiums unter Ausschluß des Rechtsweges.

Für das erste Auswahlverfahren ist der Bewerbungsschluß der 31. März 1998 (Datum des Poststempels).

Anträge auf die Vergabe des Stipendiums sind schriftlich und formlos an die Leitung der Casa di Goethe, Via del Corso 18, 00186 Rom zu richten. Dem Antrag sind eine ausführliche Projektbeschreibung beizufügen, ein Lebenslauf, der die wissenschaftliche bzw. künstlerische Entwicklung erkennen läßt, ggf. eine Publikationsliste und zwei Referenzen.

 

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