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Hohe Auszeichnung für Barthold C. Witte
Bundespräsident Johannes Rau verlieh dem Vorsitzenden des "Arbeitskreises
selbständiger Kultur-Institute (AsKI)", Dr. Barthold C.
Witte, Bonn, den Stern zum Großen
Bundesverdienstkreuz. Die nordrhein-westfälische
Kulturministerin Ilse Brusis hat die Auszeichnung am 29.
Februar dieses Jahres in Düsseldorf übergeben.
Der Bundespräsident würdigt damit die
vielfältigen gemeinnützigen Aktivitäten, denen
sich der 71-jährige Witte seit seiner
Pensionierung widmet:
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Er hat den Vorsitz des AsKI seit 1996
inne und wesentlichen Anteil daran, dass diese Vereinigung von derzeit 26 bedeutenden
kulturellen Institutionen aktiv an der deutschen kulturpolitischen Debatte teilnimmt und
künftig auch europäische Mitglieder haben wird.
Dabei kommt ihm seine Erfahrung als langjähriger Leiter der Kulturabteilung des
Auswärtigen Amtes und als Mitglied von
Literatur-Jurys zugute.
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Die von ihm geleitete Bonner Initiative "Bürger für Beethoven" veranstaltete von 1995
bis 1998 dreimal ein großes Musikfest unter
dem Namen "Beethoven-Marathon" und
bewirkte damit die Wiederbelebung des Bonner Beethoven-Festes.
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Als gelernter Journalist ist er seit acht
Jahren der geschäftsführende Herausgeber der Vierteljahreszeitschrift "liberal", des von der
Friedrich-Naumann-Stiftung getragenen Theorie-Organs des deutschen Liberalismus.
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Sechs Jahre lang, von 1991 bis 1997,
gehörte er dem Rat der Evangelischen Kirche
in Deutschland (EKD) an, war Vorsitzender der "Evangelischen Kommission für
Südafrika" und Mitautor des Worts der beiden
großen Kirchen zur wirtschaftlichen und
sozialen Lage; derzeit führt er den Vorsitz des
Kuratoriums des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD.
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Auch als Autor ist Witte mehrfach hervorgetreten. Zuletzt erschien 1998 eine
Sammlung
von Reden und Aufsätzen zu kulturellen,
historisch-politischen und religiösen Themen unter
dem Titel "Von der Freiheit des Geistes". Er ist
Inhaber mehrerer hoher ausländischer Orden,
Ehrendoktor des Muhlenberg College (USA) und Ehrenmitglied der Liberalen Internationalen
sowie des Instituts für Auslandsbeziehungen, Stuttgart.
Günther Pflug Ehrenmitglied im AsKI-Vorstand
Im November vergangenen Jahres ist Prof. Dr. Günther Pflug - von 1985-1992 Vorsitzender
des AsKI und von 1993-1999 stellvertretender Vorsitzender - aus dem Vorstand ausgeschieden.
Sein Nachfolger, Dr. Barthold C. Witte, dankte ihm im Namen aller
AsKI-Mitgliedsinstitute für das außerordentliche Engagement. Der
Vorschlag, Günther Pflug für seine Verdienste
die Ehrenmitgliedschaft im Vorstand des AsKI anzutragen, wurde von der
Mitgliederversammlung in Berlin einstimmig angenommen.

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