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Eröffnung der AsKI-Jahresausstellung am 19. März 2000 in Berlin
Ansgar Diller / Hans-Ulrich Wagner
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Amerikanischer Wachsoldat
vor den Münchner Sendeanlagen
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1945, bei Kriegsende, stellte sich vielen der vor der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft aus Deutschland Geflohenen die Frage, ob
sie aus dem Exil in das fast völlig zerstörte
Land zurückkehren sollten. Jeder Exilant
musste für sich die Entscheidung treffen, diesen Schritt
zu wagen oder nicht. Würde er in seiner
früheren Heimat willkommen sein oder wäre es eine
Rückkehr in die Fremde, welche geistige und
materielle Situation würde er vorfinden? Der
Entschluss zur Rückkehr und wie er umzusetzen sei,
hing aber nicht nur vom Willen des Einzelnen ab,
sondern auch von Entscheidungen der Besatzungsmächte, die durchaus in unterschiedlicher
Weise mit den Rückkehrwilligen umgingen, sie
aktiv förderten oder auch massiv behinderten.
Im Mittelpunkt der AsKI-Jahresausstellung 2000, erarbeitet von der Stiftung Deutsches
Rundfunkarchiv Frankfurt am Main - Berlin/Potsdam in Kooperation mit der Stiftung Archiv der
Akademie der Künste Berlin und dem
Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. - AsKI -
Bonn stehen der Rundfunk und seine in verschiedene Funktionen und Positionen
zurückgekehrten Mitarbeiter. Multimedial konzipiert, werden
in dreizehn Kapiteln einzelne Phasen und Schwerpunkte der Entwicklung in einführenden
Texten, Zitaten, Fotos und Faksimiles vorgestellt.
Zum Thema passend stellen zeitgenössische
Radiogeräte den entsprechenden Blickfang dar, und
zu den einzelnen Kapiteln werden Tondokumente - Auszüge aus Gesprächen, Reden,
Hörspielen, Lesungen - eingespielt.
Den Auftakt bilden zwei Kapitel, in denen die Situation des Rundfunkmediums am Ausgang
der Weimarer Republik und Beginn der nationalsozialistischen Zeit geschildert werden sowie die Mitwirkung der Emigranten beim Rundfunk
ihrer Gastländer einerseits und der Ausbau
des Rundfunks im Dritten Reich zu einem Instrument zur Lenkung der Bevölkerung andererseits.
Erinnert wird daran, dass die Nationalsozialisten das Medium wegen seiner in der Weimarer
Republik festgelegten Staatsnähe schnell in
Besitz zu nehmen wussten: Der Reichsminister
für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels hatte bereits Mitte März 1933 die
politische, personelle und Programm-Kontrolle von
den Reichsministern des Innern und der Post
übernommen.
Schon Anfang der 30er-Jahre in
Pressekampagnen publizistisch vorbereitet, sahen sich dem neuen Regime
missliebige Rundfunkmitarbeiter, die jüdischer Abstammung waren und/oder der
kommunistischen Partei angehörten, nach der nationalsozialistischen
Machtübernahme mit einer Verhaftungs- und Entlastungswelle konfrontiert.
So kehrten z.B. zehn Mitarbeiter des Westdeutschen Rundfunks dem Dritten
reich den Rücken; sieben von ihnen kamen nicht mehr nach Deutschland
zurück.
Viele Emigranten engagierten sich während
des Dritten Reiches bei den deutschsprachigen Redaktionen der Rundfunkstationen ihrer
Gastländer, sie waren tätig als Übersetzer, Autoren,
Sprecher und Regisseure, durften die Sendungen
aber nicht zur Durchsetzung eigener politischer
Ziele und Vorstellungen nutzen. Von rund 100 Rundfunkstationen weltweit, die
deutschsprachige Sendungen ausstrahlten, um über das
verbrecherische System des Nationalsozialismus
aufzuklären, konnten aber nur die wenigsten im
Deutschen Reich empfangen werden. Dazu
gehörten der Deutsche Dienst der BBC, die Stimme
Amerikas, Radio Luxemburg, Radio Moskau, der Deutsche Volkssender und der Sender des
Nationalkomitees ,Freies Deutschland'. Doch der
Empfang dieser "Feindsender" war während des
Zweiten Weltkriegs im Dritten Reich verboten, wer dennoch hörte, dem drohten Gefängnis
oder Zuchthaus, in Extremfällen sogar die Todesstrafe.
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Thomas Mann in einem
amerikanischem Rundfunkstudio
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Wie in der Ausstellung vertiefend gezeigt wird, entzündete sich an einem der
prominentesten Schriftsteller, dem Literaturnobelpreisträger
Thomas Mann, die "große Kontroverse"
zwischen Exilanten und Dagebliebenen, die sich selbst
einer so genannten "inneren Emigration"
zurechneten. Mann, der sich während seines Exils
in den Vereinigten Staaten regelmäßig in der
Sendereihe "Deutsche Hörer" zu Wort gemeldet
hatte, war der Auslöser für eine exemplarische
Diskussion. Dabei wurde deutlich, wie tief der Graben zwischen beiden Seiten geworden war:
Nach dem Krieg lehnten viele Deutsche die
Rückkehr der Exilanten ab, nur vereinzelt wurden
Stimmen laut, die sie dazu aufforderten. Die in
den publizistischen Medien, so auch im Rundfunk, ausgetragene Kontroverse gipfelte im
Vorwurf von Frank Thieß an die Exilanten, sie hätten
in den "Logen und Parterreplätzen" der
deutschen Tragödie zugeschaut. Thomas Mann
hingegen bezeichnete "Bücher, die von 1933 bis 1945
in Deutschland gedruckt werden konnten, weniger als wertlos und nicht gut, in die Hand zu
nehmen." Ihnen hafte "ein Geruch von Blut und
Schande" an: "Sie sollten alle eingestampft werden."
Mit Foto und Kurzbiographie vorgestellt werden mehrere Rückkehrer in der Uniform
einer alliierten Macht. Im zerstörten Deutschland
halfen sie vorwiegend als Kontrolloffiziere beim Wiederaufbau des Rundfunks. Zu ihnen
gehörte Alexander Maass, vor 1933 Mitarbeiter der
Westdeutschen Rundfunk AG in Köln, während
der Emigration bei verschiedenen Rundfunkstationen in Spanien und Großbritannien, ab 1945
beim Nordwestdeutschen Rundfunk in Köln.
Aber auch Golo Mann war im Dienste der
Besatzungsmacht im Rundfunk tätig: zunächst bis
Februar 1945 als stellvertretender Leiter des
deutschsprachigen Dienstes der American Broadcasting
Station in Europe, bis Frühjahr 1946 bei
Radio Frankfurt. In den seltensten Fällen gaben
die "Rückkehrer in Uniform" ihre während der
Exilzeit erworbene (neue) Staatsbürgerschaft auf,
so dass die Tätigkeit für den "neuen"
deutschen Rundfunk nur eine kurze Episode ihrer
wechselvollen Biographien blieb.
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Presseausweis von Eberhard Schütz
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Andere hingegen, die als Zivilisten zurückkehrten, wurden von der jeweiligen
Besatzungsmacht mit besonderen Aufträgen betraut und
fanden beim Rundfunk ein längerfristiges
Arbeitsfeld. So hatte Hans Mahle, im Moskauer Exil
in verschiedenen deutschsprachigen Rundfunkredaktionen tätig, von der sowjetischen
Besatzungsmacht den Auftrag zur Wiederinbetriebnahme des Rundfunks in Berlin erhalten; bis
1951 fungierte er als Generalintendant der
Rundfunksender in der sowjetischen Besatzungszone.
Fritz Eberhard, der während des Zweiten
Weltkriegs in London für den Sender der Europäischen
Revolution gearbeitet hatte und mit dem Auftrag nach Deutschland zurückgekommen war, für
die Amerikaner Informationen über die
militärische und politische Lage in Deutschland zu
sammeln, wurde im Juli 1945 Programmberater von
Radio Stuttgart und amtierte von 1949 bis 1958 als
Intendant des Süddeutschen Rundfunks.
Deutsche Remigranten waren es auch, die sich in Rundfunksendungen an der
Auseinandersetzung mit der Vergangenheit beteiligten. Sie
sorgten dafür, dass das besatzungspolitische Ziel
der "Umerziehung", der "Reeducation",
umgesetzt, die Diskussion um Schuld und Sühne initiiert
und die Bevölkerung mit den Gräueltaten des Nationalsozialismus konfrontiert wurde. Kein
Forum eignete sich dafür besser als der Prozess
gegen die Hauptkriegsverbrecher in Nürnberg
1945/46 und die im Rundfunk breit angelegte
Berichterstattung darüber. Während deutsche
Journalisten aus Platzgründen jeweils nur für wenige Tage
zu den Verhandlungen im Gerichtsgebäude
zugelassen waren, konnte z. B. Eberhard Schütz,
ausgewiesen durch eine "War Correspondent´s
Temp-orary Licence", für den Deutschen Dienst
der BBC zweimal zwölf Wochen lang berichten.
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Ost und West. Beiträge zu kulturellen
und politischen Fragen der Zeit
Hrsg. von Alfred Kantorowicz, Oktober 1947
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Im Zeichen der Umerziehungspolitik standen die Aktivitäten der Remigranten auch bei
der Vermittlung kultureller Werte und kulturellen Gedankenguts, die während der
zwölfjährigen nationalsozialistischen Diktatur unterdrückt
worden waren. Bücherknappheit und
Papiermangel ließen den Rundfunk zum Medium werden,
durch das so mancher literarische Text erstmals
sein Publikum erreichte. Die "akustische Bibliothek" Rundfunk, die den Hörern die im Dritten
Reich verbotene oder im Exil entstandene Literatur
nahe brachte, sollte zur Neuorientierung beitragen und der Maxime "Erziehung zur Kultur"
folgen. Es bestand für die Rundfunkredakteure "der gute Wille, etwas Neues zu schaffen", wie
sich Hans Mayer ausdrückte, der nach seiner
Rückkehr aus dem Schweizer Exil für wenige
Monate 1946/47 als Chefredakteur Politik bei Radio Frankfurt wirkte und hier gemeinsam mit
dem ebenfalls aus der Schweiz nach Deutschland zurückgekehrten Stephan Hermlin in einer
Sendereihe "Neue Bücher" in 26 Essays "Ansichten über einige neue Schriftsteller und Bücher"
vorstellte.
"Schriftsteller unter der Hitlerdiktatur"
und "Schriftsteller in der Emigration" lauteten
einige der Themen, mit denen sich der Erste Deutsche
Schriftstellerkongress vom 4. bis 8. Oktober 1947 in Berlin
befasste. Von den Westalliierten eher argwöhnisch beobachtet, setzte sich
die Sowjetische Militäradministration
nachdrücklich
für die Veranstaltung ein und gewann so einen entscheidenden
Einfluss auf die Tagung. Während es gelang, zwischen den gebliebenen
und den emigrierten Schriftstellern einen breiten Konsens herzustellen, wurde bei anderen Themen
die Kluft zwischen Ost und West offenbar. Bei der Frage, wie die Isolation der deutschen
Nachkriegsliteratur durchbrochen werden sollte,
und bei der Diskussion um Literaturkonzepte
brachen die ideologischen Fronten auf. Das "Parlament des Geistes" ging im Streit auseinander.
Daran vermochte auch die im Juli 1947 mit einer sowjetischen Lizenz vom Remigranten Alfred
Kantorowicz, der während des Zweiten
Weltkriegs im Dienste einer amerikanischen
Rundfunkgesellschaft gestanden hatte, als gemeinsames Diskussionsforum gegründete Zeitschrift
"Ost
und West" nichts mehr zu ändern.
Manche Remigranten kamen zwar zurück, es gelang ihnen aber nicht wirklich
heimzukehren, da sich ihnen viele Schwierigkeiten in den
Weg stellten. Wem es nicht gelang, an seine durch
das
Exil unterbrochene Laufbahn anzuknüpfen, der resignierte oder äußerte sich in lauten
Attacken gegen seine Benachteiligung. Die
Reaktionen reichten von nur besuchsweiser Rückkehr bis
zur erneuten Emigration in das ursprüngliche
Exilland. So übersiedelte Alfred Döblin, der
1933 nach Frankreich emigriert, 1940 in die
Vereinigten Staaten geflohen war und 1945 als
Angestellter der französischen Militärregierung im
Rang eines Offiziers zurückgekommen war, 1953
nach Paris, weil er sich "in diesem Lande, in dem
ich und meine Eltern geboren sind" überflüssig
vorkam. Daraus sprach die Enttäuschung eines Schriftstellers, der sich in regelmäßigen
Sendungen für den Südwestfunk Baden-Baden in
den Dienst der "Reeducation" gestellt hatte, der
1950 aus der Programmarbeit verdrängt wurde
und dessen profilierte Literaturzeitschrift "Das
Goldene Tor" 1951 ihr Erscheinen einstellen
musste.
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Alfred Döblin in französischer Uniform
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Zu den Schriftstellern, die sich nicht zur
Rückkehr nach Deutschland entschließen
konnten, gehörte auch Thomas Mann. Erst während
seiner zweiten Europareise nach dem Zweiten Weltkrieg betrat er 1949
anlässlich der Feiern zum 200. Geburtstag Johann Wolfgang von
Goethes wieder deutschen Boden. Als Symbolfigur
des "anderen Deutschland" setzte sich der
Literaturnobelpreisträger zur Wehr, um nicht vom
einen oder anderen der gerade entstehenden
deutschen Teilstaaten vereinnahmt zu werden. Mit der
Aussage "Mein Besuch gilt dem alten Vaterlande
als Ganzem" hielt er seine Festansprache in
der Frankfurter Paulskirche und anschließend
im Weimarer Schauspielhaus; in beiden Städten nahm er den Goethepreis entgegen. Unter
einem ebenso unglücklichen Stern standen die
Besuche Thomas Manns in Marbach am Neckar und in Weimar 1955
anlässlich von Friedrich Schillers 150. Todestag. Fast zeitgleich traten die
Bundesrepublik der NATO und die DDR dem Warschauer Vertrag bei,
so dass Thomas Manns Versuch scheiterte, die politisch geteilte Welt
im Kulturellen zu vereinen.
Vor allem in Berlin stand der Rundfunk beim Wettkampf der ideologischen und
politischen Systeme im Mittelpunkt, seine Sendungen,
ausgestrahlt im Westen über den RIAS Berlin und im Osten über den Berliner Rundfunk,
spiegelten den Kalten Krieg auf unnachahmliche
Weise wider. Nach je unterschiedlichen
Dispositionen beteiligten sich die remigrierten
Publizisten, Schriftsteller und Politiker an den
Auseinandersetzungen. So warb der in der Weimarer
Republik bekannt gewordene Dramatiker Carl Zuckmayer, der in die Vereinigten Staaten
emigriert war, in Rundfunksendungen um Verständnis
für dieses Land. Ernst Reuter, aus der Emigration
in der Türkei zurückgekommen, erhielt als
Berliner Oberbürgermeister im RIAS eine eigene
Sendereihe mit dem Titel "Wo uns der Schuh
drückt". Im Berliner Rundfunk bestritt der
West-Remigrant Friedrich Karl Kaul juristische
Sendereihen, während andere, auch aus dem Westen
Zurückgekehrte personellen
Säuberungswellen beim Rundfunk im Osten zum Opfer fielen.
Das Haus des Rundfunks in Berlin-Charlottenburg
Die Bundesrepublik Deutschland, Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reiches, fühlte sich
aus politischen und moralischen Gründen zur "Wiedergutmachung" verpflichtet. Doch die
Betroffenen hatten sich bürokratischen Verfahren
zu fügen, die sie als unangemessen ansahen.
Auch innerhalb der Arbeitsgemeinschaft der
öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wurde
diskutiert, wie auf freiwilliger Basis den bis weit in
die Nachkriegszeit unter menschenunwürdigen Umständen im Ausland lebenden Emigranten
geholfen werden könnte. Entgegen dem
Zeitgeist machten engagierte Rundfunkredakteure auf
deren Schicksal aufmerksam und hielten die Themen Emigration und Remigration wach. Vor
allem im Rundfunk konnten sich Emigranten selbst immer wieder Gehör verschaffen. So prägte
beispielsweise Theodor W. Adorno, während der Jahre des Dritten Reiches in Großbritannien
und den Vereinigten Staaten, mit vielen musiktheoretischen Vorträgen und kulturkritischen
Essays nachhaltig das Kulturprogramm des
Hessischen Rundfunks in den 50er und auch noch in
den 60er-Jahren.
Die Ausstellung kann kein abschließendes
Bild des Verhältnisses von Remigranten und
Rundfunk von 1945 bis 1955 und der Thematisierung von Emigration und Remigration in den
Rundfunkprogrammen vermitteln. Sie will aber Anstöße geben, sich intensiver als bisher mit
dem Beitrag von Remigranten am gesellschaftlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und politischen
Aufbau der beiden deutschen Staaten zu befassen.
Zur Ausstellung erscheint ein Begleitband, der sich an den 13 Kapiteln der
Ausstellungspräsentation orientiert und der über das in der
Ausstellung Gezeigte hinaus weitere Texte,
Faksimiles und Fotos enthält. Eingeleitet wird der Band
durch ein zehnseitiges Essay, das unter der
Überschrift "Demokratie, dein Mund heißt Radio"
(Alfred Döblin) in die Nachkriegsproblematik von
Remigranten und Rundfunk einführt. Eine
nahezu vollständige Übersicht über die zum Thema
im Deutschen Rundfunkarchiv und in den Archiven der ARD-Rundfunkanstalten
ermittelten Tondokumente, ein Abkürzungs- und ein
Literaturverzeichnis sowie ein Personenregister machen
den Band auch zu einem Nachschlagewerk.
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Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv Frankfurt am Main
- Berlin / Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V., Bonn
/Stiftung Akademie der Künste, Berlin (Hrsg.): Rückkehr
in die Fremde? Remigranten und Rundfunk in
Deutschland 1945-1955. Begleitband zur Ausstellung. VISTAS
Verlag Berlin, 192 S., ca. 300 Abb., ISBN: 3-89158-269-2
Die AsKI-Jahresausstellung wird an folgenden Stationen
gezeigt:
Akademie der Künste, Berlin (19. März bis 24. April 2000);
Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland,
Bonn (15. Juni bis 30. Juli 2000);
Bayerische Staatsbibliothek, München (7. November bis
16. Dezember 2000).
Im Jahr 2001 ebenfalls in der Deutschen
Bibliothek/Deutsches Exilarchiv, Frankfurt/Main; in der
Stadtbibliothek Magdeburg; im Sächsischen Landtag/Sächsische
Landes- und Universitätsbibliothek, Dresden; in der
Württembergischen Landesbibliothek, Stuttgart |
Dr. Ansgar Diller ist
Leiter des Historischen Archivs der ARD im Deutschen Rundfunkarchiv, Frankfurt
am Main - Berlin
Dr. Hans-Ulrich Wagner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Deutsches
Rundfunkarchiv, Frankfurt am Main - Berlin |
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